Devisen
27. Juli 2011Divisen sind Zahlungsansprüche in ausländischer Währung, die in einem anderen Land gelten. Oft sind Devisen auch Kontoguthaben bei ausländischen Banken, oder Schecks und Wechsel die im Ausland zahlbar sind. Im Allgemeinen können Devisen daher als Zahlungsmittel in fremder Währung betrachtet werden, die im Ausland zahlbar sind.
Buchhaltungstechnisch schränken Kreditinstitute den Devisenbegriff auf „Sichteinlagen in fremder Währung auf den Girokonten ausländischer und inländischer Banken“ ein.
Konvertibilität von Devisen
Eine Währung gilt allgemein als konvertibel, wenn sie von Ausländer sowie von Inländern unbegrenzt in andere Währungen umgetauscht werden kann. Der Devisenhandel ist dementsprechend nur möglich, wenn die vom Handel betroffenen Währungen konvertibel sind. Ist dies der Fall, können die Inhaber von Devisen diese zum Paritätskurs am Devisenmarkt gegen in- und ausländische Währungen eintauschen.
Devisenmarkt
Der Devisenmarkt ist der Markt auf dem Devisenangebot- und Nachfrage aufeinander treffen und so der Devisenkurs entsteht, zu dem die Devisen gehandelt werden. Durch den Devisenmarkt wird der Tausch ausländischen Geldes in inländisches Geld und umgekehrt ermöglicht.
Devisenbestände von Staaten
Staaten können durch fortwährende Handelsüberschüsse Devisenbestände erwirtschaften. Ein Staat der es schafft über positive Handelsbilanzen in den Besitz von hohen Devisenbeständen zu kommen, wird es in Zukunft leichter finden Güter zu importieren und Schulden die eigenen zu bedienen.
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