Eigenmittel

15. Juli 2011

Eigenmittel können auch als eigene Geldmittel bezeichnet werden, die zur Unternehmensfinanzierung notwendig sind und das Eigenkapital in der Bilanz darstellen. Sie werden benötigt um Forderungen gegenüber Gläubigern erfüllen zu können und diese vor Verlusten zu schützen.

Eigenmittel Möbel

Als Sacheinlagen können auch Einrichtungsgegenstände zu den Eigenmitteln gezählt werden.

Höhe der Eigenmittel

Die Höhe der Eigenmittel ist abhängig von dem Geschäftsvolumen des Unternehmens. Bei einer hohen Zahl von Eigenmitteln, stärkt dies die Bonität eines Unternehmens und erleichtert die Kreditaufnahme. Bei der Gründung einer Unternehmung stellen die Eigenmittel oft die Vermögensmenge dar, die der Gründer aus eigenen Ressourcen in das Unternehmen investiert. Hierbei kann es sich um Sacheinlagen wie zum Beispiel Mobiliar oder Fahrzeuge, Eigenleistungen wie die eigene Arbeitskraft oder Barmittel, also das Geld das der Gründer in das Unternehmen investiert handeln. Zu beachten ist das die in der Gründungsphase erbrachten Barmittel im Rahmen der Gesamtfinanzierung, beispielsweise anhand von Kontoauszügen bewiesen werden muss. Kredit-und Finanzinstitute müssen laut Kreditwesengesetz zur Erfüllung ihrer Verpflichtungen gegenüber Gläubigern genügend Eigenmittel zur Verfügung haben.

Zusammensetzung von Eigenmitteln

Eigenmittel setzen sich aus dem Kernkapital, dem Ergänzungskapital und den Drittrangmitteln zusammen, wobei Kernkapital und Ergänzungskapital zusammen das Eigenkapital ergeben. Das Eigenkapital ist unter anderem für die Berechnung der Großkreditgrenze relevant.

Bestimmungen die die Handhabung mit Eigenmitteln regeln, fallen unter das Kreditwesengesetz (KWG).

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