Fremdfinanzierung

27. Juli 2011

Die Fremdfinanzierung oder Kreditfinanzierung stellt den Erwerb von Kapital zur Deckung des Finanzbedarfs eines Unternehmens dar. Fremdfinanzierung kann beispielsweise auf den Finanzmärkten, oder über Kredite bei Kreditinstituten und Banken erworben werden. Unter dem Finanzbedarf eines Unternehmens versteht man dessen Zahlungsverpflichtungen und die Mittel die benötigt werden um den Geschäftstätigkeiten nachgehen zu können.

Merkmale der Fremdfinanzierung

Bei der Fremdfinanzierung agieren die Kapitalgeber als Gläubiger die dem Kreditnehmer für begrenzte Zeit Geld- oder Sachkapital zur Verfügung stellen.

Arten der Fremdfinanzierung

Je nach Gläubiger, Laufzeit, Sicherung der Finanzierung und anderen Rahmenbedingungen werden zwischen verschiedenen Arten von Fremdfinanzierungen unterschieden. Die kurzfristige Fremdfinanzierung hat eine Laufzeit bis zu 90 Tage, eine mittelfristige Fremdfinanzierung beträgt zwischen 90 Tagen und vier Jahren und eine langfristige Fremdfinanzierung bezieht sich auf einen Zeitraum von über vier Jahren.

Beispiele von Fremdfinanzierungen

Alle Arten von Krediten, wie Lieferantenkredite oder Kontokorrentkredite, sowie verzinsliche Wertpapiere zählen zur Fremdfinanzierung. Zudem sind auch Bankavale und Schuldscheindarlehen Formen der Fremdfinanzierung.

Eigenfinanzierung und Fremdfinanzierung

Im Gegensatz zur Fremdfinanzierung, beschreibt die Eigenfinanzierung die Beschaffung von Eigenkapital durch die Zuführung neuer Mittel von Seiten der Anteilseigner. Eigenkapital kann beschafft werden, indem die Einlagen erhöht werden oder indem neue Anteilseigner in die Gesellschaft aufgenommen werden, die neue Einlagen mitbringen.

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