Inflation

27. Juli 2011

Die Inflation beschreibt die Preissteigerung, also den Anstieg des in einer Volkswirtschaft gegebenen Preisniveaus. Da aufgrund der Inflation mehr Geldeinheiten für eine Gütereinheit gezahlt werden müssen, wird diese auch als Geldentwertung bezeichnet. Diese Veränderung im Verhältnis von Geldeinheiten zu Gütereinheiten bedeutet das mehr Geld für die gleiche Menge an Gütern gezahlt werden muss, was wiederum darin resultiert das diese teurer werden.

Berechnung der Inflation

Um die Inflation zu messen werden unterschiedliche Güter in sogenannte Warenkörbe sortiert. Die Anzahl der jeweiligen Güter in einem Warenkorb versucht in etwa die in der Volkswirtschaft vorhandene Struktur der Güter nachzubilden. Anhand von diesen repräsentativen Warenkörben kann dann die Preisentwicklung der im Warenkorb enthaltenen Güter über einen festgelegten Zeitraum beobachtet und ermittelt werden. Über die aus den verschiedenen Warenkörben bekannte Preisentwicklung kann ein Preisindex und folglich die Inflation berechnet werden. Die Methode der hedonischen Preisbereinigung schafft es zudem Produkte die sich über Zeit stark verändern, vergleichbar zu machen, was zu niedrigeren Inflationsraten führt.

Höhe der Inflationsrate

Die Inflationsrate misst den prozentualen Anstieg des Preisniveaus über eine bestimmte Zeit. Bei einer Inflationsrate von 0% bis 5% wird dies von Ökonomen im Allgemeinen als positiv gewertet. Dies ist der Fall da die Nachfrage steigt, weil die Menschen die Geldentwertung erkennen und somit ihr Geld lieber heute ausgeben oder investieren. Hier spricht man auch von einer leichten Geldentwertung. Bei einer Inflationsrate die über 5% liegt, verliert das Geld als Zahlungsmittel im Tausch mit Gütern so stark an Wert, dass die Menschen ihr gesamtes Vermögen in sichere Wertgegenstände investieren und somit andere Währungen stärkeren Gebrauch finden.

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