Rendite
18. August 2011Rendite beschreibt die Differenz zwischen Einzahlungen und Auszahlungen einer Anlage. Ähnlich wie Profit oder Gewinn eines Unternehmens spiegelt die Rendite den Erfolg einer Kapitalanlage wieder. Die Rendite wird generell in Prozent und jährlich angegeben.
Rendite kann auch als Ertrag eines Kapitaleinsatzes verstanden werden. Ein entscheidender Faktor für die Höhe der Rendite ist demnach die Höhe der Zinsen. Rendite muss sich nicht zwingend auf einen finanziellen Gewinn beziehen, sondern kann Vorteile in anderen Bereichen wiedergeben. Es kann sich bei Rendite, die nicht für den Ertrag einer Kapitalanlage steht, beispielsweise um soziale Rendite handeln.
Rendite als Vergleichsmittel von Geldanlagen
Bei verschieden Geldanlagen wird die Rendite besonders zum Vergleich der unterschiedlichen Anlagemöglichkeiten herangezogen. Bei Anleihen und Wertpapieren hängt die Rendite weniger vom Zins ab, sondern vom relevanten Kurs, der generell am Kapitalmarkt bestimmt wird. Dieser unterliegt größeren Veränderungen als ein festgelegter Zins und hängt von den gegebenen Marktbedingungen ab. Renditen mit verschiedenen Laufzeiten können mittels einer Formel zur Annualisierung auf den gleichen Zeitpunkt berechnet und demnach vergleichbar gemacht werden.
Bruttorendite und Nettorendite
Zu beachten ist gegebenenfalls auch, dass es sich bei der Bezeichnung Bruttorendite um den jährlichen Gesamtbetrag der Unterschiede zwischen Einnahmen und Auszahlungen handelt, wobei in der Nettorendite weder Steuern noch Inflation berücksichtig werden. Des Weiteren kann sich die Rendite auf einen bereits erzielten Gewinn beziehen oder auf einen erwünschten Zukunftsertrag, der dann finanzmathematisch prognostiziert werden kann.
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