Tagesgeldkonto
24. August 2011Ein Tagesgeldkonto beschreibt ein verzinstes Konto über dessen Guthaben der Kontoinhaber täglich, ohne Beachtung von Kündigungsfristen, verfügen kann. Als Tagesgeld wird auch das Guthaben auf einem Verrechnungskonto bezeichnet.
Eigenschaften von Tagesgeldkonten
Bei Tagesgeldkonten hat die Bank, bei der das Konto angelegt wurde jederzeit das Recht den Zinssatz zu ändern. Was als Nachteil eines Tagesgeldkontos gezählt werden kann, da Banken den für das Konto vorerst vereinbarten Zins willkürlich verringern können. Da bei Tagesgeldkonten keine Kündigungsfrist besteht, hat der Kontoinhaber jederzeit Zugriff auf die angelegte Geldsumme und diese ist täglich verfügbar. Oft wird bei der Eröffnung eines Tagesgeldkontos eine Mindesteinlage verlangt.
Unterschiede zwischen Tagesgeldkonten und anderen Konten
Im Gegensatz zum Sparbuch besteht bei Tagesgeldkonten keine Kündigungsfrist. Da Tagesgeldkonten dem kurzfristigen Sparen dienen, sind diese nicht für den Zahlungsverkehr bestimmt. Überweisungen auf andere Konten oder Lastschriften sind somit nicht möglich. Tagesgeldkonten sind vor allem dann nützlich wenn größere Summen kurzfristig abgelegt werden sollen. Für diese Zwecke sind Tagesgeldkonten herkömmlichen Girokonten vorzuziehen, da diese weniger attraktive Zinsen aufweisen. Ein Tagesgeldkonto sollte demnach als Ergänzung zum Girokonto dienen, damit hier Geldsummen „geparkt“ werden können und Zinsen als Gewinn erwirtschaftet werden können.
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