Chiptuning: Mit diesen Kosten müssen Sie rechnen

Um die Leistung des Autos zu steigern gibt es unterschiedliche Möglichkeiten. Wenn früher mechanische Veränderungen am Motor vorgenommen wurden, nutzt man heutzutage das Chiptuning, das auch unter den Begriffen Kennfeldoptimierung oder Software-Tuning bekannt ist. Durch das Chiptuning wird die werkseitig eingestellte elektronische Motorsteuerung verändert. Man macht sich dabei zunutze, dass Autohersteller das Leistungspotential der Motoren nicht vollständig ausreizen.

Erfahren Sie hier welche Kosten beim Chiptuning auf Sie zukommen und was Sie beim Tuning beachten sollten!

Was ist Chiptuning?

Chiptuning Kosten
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Durch eine Neuprogrammierung des Speicherchips oder einen Austausch des Chips im Motorsteuergerät können die einzelnen Werte, die die Motorenleistung bestimmen, verändert und optimiert werden. Im Steuergerät werden verschiedene Daten aus den Sensoren des Fahrzeuges  aufgezeichnet und gespeichert. Durch Chiptuning kann eine Erhöhung der Motorleistung von bis zu 30 Prozent bei gleichzeitig geringerem Verbrauch erzielt werden.

Das Auto chippen zu lassen ist bei vielen Autobesitzern aufgrund der geringen Kosten eine beliebte Variante der Motoroptimierung. Zudem nimmt Chiptuning wenig Zeit in Anspruch und ist mit einem relativ geringen Aufwand verbunden. Chiptuning kann sowohl bei Diesel-als auch bei Benzinmotoren vorgenommen werden. Jedoch ist die Leistungssteigerung bei Dieselmotoren einfacher.

Chiptuning Kosten

Kosten Chiptuning

Insgesamt kann ein professionell durchgeführtes Chiptuning mehrere Hundert Euro kosten, wobei der Preis letztlich von vielen einzelnen Faktoren abhängt. Es geht darum, bei welchem Fahrzeug welche Veränderungen vorgenommen werden sollen und ob etwaige Zusatzleistungen erwünscht sind. Auch wenn ein Chiptuning durch den Fachmann deutlich teurer ist, sollten Hobby-Tuner unbedingt das Geld für eine professionelle Optimierung aufbringen, um nicht nur die maximalen PS-Zahl herauszuholen, sondern auch um Schäden zu vermeiden.

Welche Chiptuning-Möglichkeiten gibt es?

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, um die Leistung des Motors zu optimieren. Wieviel Chiptuning kostet, lässt sich pauschal nicht beantworten. Die Preise für das Auto-Chiptuning variieren je nach Fahrzeug und favorisierter Art des Chippens:

      • Neuprogrammierung des Chips

Hierbei handelt es sich vom technischen Aufwand betrachtet um die einfachste und effizienteste Lösung des Chiptunings. Die voreingestellten Daten werden über die ODB-II-Schnittstelle exportiert und auf ein Programmiergerät geladen. Hier werden die alten Daten mit neuen Parametern überschrieben und anschließend wieder auf das Steuergerät geladen. Die Daten können jederzeit in die Werksprogrammierung zurückgesetzt oder neu programmiert werden.

Was kostet das? Chiptuning durch Neuprogrammierung kostet im Schnitt zwischen 300 und 1.000 Euro.

      • Austausch des Chips

Ältere Fahrzeuge besitzen häufig keine ODB-II-Schnittstelle, über die ein Datenaustausch möglich ist. In anderen älteren Fahrzeigen sind Chips verbaut, die sich nicht überschreiben lassen. Um hier ein Chiptuning durchführen zu können, muss der alte Chip entfernt und durch einen neuen programmierbaren Chip ersetzt werden. Da durch den Chipaustausch ein größerer Aufwand entsteht, der bei nicht fachgerechter Umsetzung zur schweren Motorschäden führen kann, ist der Chipaustausch meist teurer als die Neuprogrammierung.

Was kostet das? Seriöse Tuner setzten einen neuen Chip ab ca. 400 Euro ein.

      • Tuningbox bzw. Zwischenstecker

Zwischen den Sensor und das Steuergerät wird ein Zwischenstecker gesetzt, der die Sensorenwerte verfälscht. Das Steuergerät versucht die angeblichen Defizite auszugleichen und erhöht die Gesamtleistung des Motors. Der Einbau des Zwischensteckers erfolgt innerhalb weniger Minuten. Da Feinabstimmungen jedoch nicht leicht vorzunehmen sind, sollte man diese Variante des Chiptunings mit größter Vorsicht genießen.

Was kostet das? Günstige Zwischenstecker für Kleinwagen gibt es bereits ab 15 Euro, teurere Tuningboxen kosten bis zu 500 Euro.

Risiko und Probleme beim Motortuning

Tuningmaßnahmen können Einfluss auf einen beschleunigten Verschleiß des Autos haben. Besonders anfällig sind die Kupplung und die Bremsanlage. Sollte die Tuningsoftware nicht korrekt auf die bestehende Software abgestimmt sein, kann es zu Ausfällen kommen. Erhöhte Temperaturen im Motor können zu Motorschäden führen. Auch kann sich der Schadstoffausstoß drastisch erhöhen. Lassen Sie Chiptuning daher ausschließlich von Fachleuten durchführen, die sich sowohl mit der Software als auch mit der Motortechnik auskennen.

Weil viele Automobilhersteller Chiptuning prinzipiell ablehnen, ist es möglich, dass die Herstellergarantie durch das Tuning ungültig wird.

Chiptuning eintragen lassen: Kosten

Achten Sie darauf, dass Ihnen die Fachwerkstatt ein Teilgutachten über die Optimierung des Motors ausstellt, das Sie anschließend beim TÜV vorzeigen können. So beschleunigen Sie die Abnahme und senken die Kosten. Besitzen Sie kein Teilgutachten, so muss beim TÜV eine Einzelabnahme durch einen amtlichen Sachverständigen vorgenommen werden. Die Einzelabnahme selber kann dann noch einmal so viel Kosten wie das Tuning.

Auch die Versicherung muss über das Tuning informiert werden. Durch die Optimierung der Fahrzeugleistung erhöht sich der Fahrzeugwert. Entsprechend können sich unter Umständen auch die Versicherungsprämien erhöhen. Werden die Änderungen nicht der Versicherung gemeldet, besteht die Gefahr, dass unter Umständen die Kfz-Zulassung sowie die Kfz-Versicherung erlöschen.

Da die Kfz-Steuer seit dem 01.07.2009 nicht nur nach dem Hubraum, sondern auch nach CO2 Ausstoß gemessen wird, müssen Leistungssteigerungen auch der Steuerbehörde gemeldet werden. Passiert dies nicht, droht eine Anzeige wegen Steuerhinterziehung.

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