Sowohl beim Leasing als auch bei einer Autofinanzierung fallen zunächst ähnliche Kosten an – etwa für Versicherung, Wartung, Inspektionen und Verschleißteile. Unterschiede gibt es aber bei den eigentlichen Fahrzeugkosten:
| Position |
Leasing (36 Monate) |
Finanzierung (48 Monate) |
| Fahrzeugpreis |
20.000 € |
18.000 € (20.000 € – 2.000 € Barzahlerrabatt) |
| Monatsrate |
289 € |
392 € |
| Gesamtzahlung bis Laufzeitende |
10.404 € |
18.816 € |
| Fiktiver Wiederverkaufswert (sechs Jahre) |
– |
7.000 € |
| Effektivkosten |
10.404 € für drei Jahre Nutzung |
18.816 € – 7.000 € = 11.816 € für 6 Jahre Nutzung |
| Kosten pro Nutzungsjahr |
3.468 € |
1.969 € |


Privatkunden behalten ein neu gekauftes Auto realistisch sechs bis zehn Jahre; Leasing hingegen läuft meistens 24 bis 36 Monate, dann beginnt es von vorn, falls Sie neu leasen. Aufgrund von Weiterverwendung nach Laufzeitende oder Weiterverkauf wirkt daher bei der Finanzierung das Eigentum wie ein „Kostendämpfer“.
Das bedeutet, trotz höherer Monatsrate ist die Finanzierung langfristig deutlich günstiger, weil Sie
- einen Barzahlerrabatt erhalten,
- am Ende einen relevanten Wiederverkaufswert besitzen und
- das Auto nach der Kreditlaufzeit ohne diesbezügliche Kosten weiterfahren können.
Leasing verursacht dagegen eine konstante Kette neuer Verträge – und damit immer wieder neue Kosten.
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Hinweis
Neben den Anschaffungskosten sollten Sie auch die laufenden Unterhaltskosten berücksichtigen. Neuwagen verursachen in den ersten Jahren erfahrungsgemäß kaum große Reparaturen – unabhängig ob Leasing oder Finanzierung. Ein finanziertes Fahrzeug bleibt jedoch oft deutlich länger im Besitz des Käufers. Dadurch entstehen im späteren Lebenszyklus zwar höhere Wartungs- und Verschleißkosten, gleichzeitig entfallen aber nach der Kreditlaufzeit sämtliche Finanzierungsraten, sodass die langfristigen Gesamtkosten dennoch meist niedriger ausfallen als beim fortlaufenden Leasing neuer Fahrzeuge.