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Was macht ein Bauleiter?

Um den reibungslosen Ablauf des Bauvorhabens zu gewährleisten, benötigt jede Baustelle einen qualifizierten Bauleiter. Dieser plant die Baustelle und sorgt dafür, dass alle Arbeitsschritte wie besprochen eingehalten werden. In diesem Artikel erklären wir, welche Aufgaben dem Bauleiter zufallen und mit welchen Kosten Sie in etwa kalkulieren können.

Das Wichtigste zum Bauleiter in Kürze

  • Der Bauleiter ist einfach erklärt der Chef der Baustelle. Er plant, organisiert und überprüft, ist aber eigentlich nicht am Tagesgeschäft beteiligt.
  • Bauleiter tragen die Verantwortung für die korrekte und plangemäße Durchführung des Bauprojekts.
  • Die Kosten für einen Bauleiter belaufen sich auf etwa 3 bis 4 Prozent der Bausumme für die Baufinanzierung.
  • In den meisten Fällen muss der Bauherr einen externen Bauleiter engagieren, da ihm die Qualifikation und Erfahrung zur Leitung eines Bauprojekts fehlen.

Aufgaben und Pflichten eines Bauleiters

Was macht ein Bauleiter? Der Bauleiter ist vergleichbar mit den Projektleitern in anderen Branchen. Er trägt die Verantwortung für die Baustelle und einen reibungslosen Ablauf nach Plan. Außerdem hat ein Bauleiter folgende Aufgaben:

  • Planung und Organisation der Baustelle bzw. des Bauvorhabens vor dem Aufbau
  • Materialplanung und Finanzkalkulation der Gewerke
  • Überwachung der Baustelle und Einhaltung des geplanten Bauablaufs
  • Bei kleineren Aufgaben packt er auch selbst mit an
  • Überprüfung der baulichen Vorschriften und Einhaltung der Sicherheitsvorkehrungen
  • Vorgespräche mit Bauunternehmen
  • Koordination der auf der Baustelle arbeitenden Gewerke
  • Organisation von Baubesprechungen
  • Qualitätsprüfung und Abnahme der einzelnen Bauschritte

Haftung des Bauleiters

Der Bauleiter haftet auch für Sach- und Personenschäden auf der Baustelle, sofern ihm unsaubere Arbeit nachgewiesen werden kann. Deshalb sollten Sie bei der Auswahl Ihres Bauleiters unbedingt auf das Vorzeigen einer Berufshaftpflichtversicherung bestehen, um eventuell entstehende Schadensansprüche auch wirklich geltend machen zu können.

Das gilt für die Einhaltung der Bauvorschriften

Der Bauleiter ist zu einigen Aufgaben vom Gesetz her verpflichtet, um die Einhaltung der Bauvorschriften überprüfbar zu machen. Dafür muss er unter anderem folgende Tätigkeiten erledigen:

  • Führung eines Bautagebuchs, in denen Termin- und Qualitätskontrollen vermerkt werden
  • Prüfung der Ausführungen bis zum aktuellen Stichtag
  • Bauberatungen und Baustellenrundgänge
  • Dokumentation von Bauplänen, Schriftwechseln und sonstiger Kommunikation

Übersicht, was ein Bauleiter kosten kann

Was kostet ein Bauleiter? Die Antwort auf diese Frage hängt vom Bauprojekt selbst, dem Umfang der Aufgaben, der Schwierigkeit und der Dauer ab. Eine genaue Summe muss immer im Einzelfall verhandelt werden, in der Regel betragen die Bauleiter-Kosten aber ungefähr 3 bis 4 Prozent der gesamten Bausumme. In der nachfolgenden Übersicht können Sie anhand einer Beispielrechnung nachvollziehen, wie sich die Gesamtkosten für den Bauleiter grundsätzlich zusammensetzen.

Schwierigkeitsgrad des Bauprojekts: Honorarzone II

Nettobausumme 100.000 €
Erbrachte Leistung Objektüberwachung – Bauüberwachung und Dokumentation: 32 %
Mindesthonorarsatz für 100 % Grundleistungen bei Gebäuden und Innenräumen 11.230,67 €
Höchsthonorarsatz für 100 % Grundleistungen bei Gebäuden und Innenräumen 13.327,00 €
Minimale Gesamtkosten für den Bauleiter 3.593,67 €
Maximale Gesamtkosten für den Bauleiter 4.324,64 Euro €
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5 Tipps, wie Sie den richtigen Bauleiter finden

Nachdem Sie jetzt wissen, was ein Bauleiter macht und mit welchen Kosten Sie für ihn rechnen müssen, möchten wir Ihnen jetzt noch einige Tipps für die Praxis an die Hand geben, um für ihr Projekt den richtigen Bauleiter zu finden.

Auch wenn der Bauleiter an sich kein klassischer Ausbildungsberuf ist, kann nicht jeder Bauleiter werden. Wer ist als Bauleiter zugelassen? Die meisten Bauleiter sind studierte Architekten oder Bauingenieure, die bereits einige Jahre Erfahrung auf der Baustelle gesammelt haben. Es muss aber nicht zwangsläufig ein Akademiker sein. Wer lange auf der Baustelle arbeitet und dort seine fachlichen Qualitäten beweist, kann auch ohne Hochschulabschluss zum Bauleiter werden.

Nicht jedes Bauprojekt ist gleich. Der größte Unterschied besteht wohl zwischen Bauleitern für Hochbau und Tiefbau. Während viele von uns bei einer Baustelle an die klassische überirdische Hochbaustelle denken, bei welcher der Bauleiter seinen Standardaufgaben nachgeht, muss er sich beim Tiefbau mit zusätzlichen Elementen wie Kanälen, Rohr- und Wasseranlagen und Leitungen beschäftigen. Ein Bauleiter für Tiefbau hat häufig einen Spezialisten, der die entsprechende Erfahrung in diesem Bereich mitbringt.

Theoretisch ist es möglich, dass der Bauherr gleichzeitig auch die Baustelle leitet. Zu empfehlen ist das meistens allerdings nicht. Der Großteil aller Bauherrn hat weder die nötigen Qualifikationen noch die Erfahrung, um eine Baustelle sachgemäß zu leiten. In der Praxis übernimmt oft der Bauherr Aufgaben der Bauleitung, da er häufiger an der Baustelle anzutreffen ist. Ganz ohne externen Experten geht es meist ohnehin nicht, da schon für die Genehmigung des Projekts die Unterschrift eines qualifizierten Bauleiters für private Bauherren nötig ist.

In Jobportalen und Branchenverzeichnissen finden Sie zahlreiche Kontakte zu Bauleitern in Ihrer Nähe. Anhand des Profils können Sie möglicherweise schon vorab sondieren, wer für Ihr Bauprojekt besonders geeignet ist. Falls Sie in Ihrem Bekanntenkreis einige aktuelle oder ehemalige Bauherrn haben, können Sie natürlich auch diese nach Empfehlungen und Kontakten fragen.

Wenn Sie einen geeigneten Kandidaten gefunden haben, sollten Sie auf jeden Fall ein Treffen vereinbaren, um diesen besser kennenzulernen. Ein besonderer Tipp: Fragen Sie ihn, ob er Kontakte von ehemaligen Klienten bereitstellen kann. Über diese können Sie mehr über die Arbeit und seine Leistungen bei bisherigen Bauvorhaben in Erfahrung bringen.

Häufig gestellte Fragen zum Bauleiter

Der Bauleiter haftet für eventuelle Baumängel. Am besten setzen Sie ihm eine Frist zur Behebung der Mängel. Lässt er diese verstreichen, können Sie diese auf Kosten des Bauunternehmens selbst beseitigen. Alternativ haben Sie auch Anspruch auf Schadensersatz oder einen Rücktritt vom Bauvertrag.

Die meisten Bauleiter in Deutschland stehen bei einem größeren Unternehmen unter Vertrag. Es gibt aber auch selbstständige Bauleiter, die nicht an eine Firma gebunden sind. Beide Anstellungsverhältnisse haben Vor- und Nachteile.

Nein, es ist nicht die Aufgabe eines Bauleiters, jeden einzelnen Schritt akribisch zu überwachen. Er ist für das Gesamtprojekt verantwortlich. Sie können aber trotzdem erwarten, dass der Bauleiter in regelmäßigen Abständen die Baustelle begeht und Qualitätskontrollen durchführt.

Wenn Sie ein wenig Expertise mitbringen, können Sie sicherlich einige der Routineaufgaben übernehmen. Aber Vorsicht: Für eventuelle Fehler müssen Sie dann natürlich selbst haften.

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