Rentenerhöhung 2016: Viele Rentner sind enttäuscht

Rentenerhöhung 2016

Viele Ruheständler sind überrascht, dass die Rentenerhöhung 2016 nicht 1:1 auf dem eigenen Konto landet. – Foto: fotolia.com

Viele Rentner freuen sich auf die höchste Rentenerhöhung seit 23 Jahren: Die Altersbezüge steigen im Westen um 4,25 Prozent, im Osten sogar um 5,95 Prozent. Doch einige Ruheständler berücksichtigen nicht, dass es Abzüge gibt – und die fallen zum Teil recht deutlich aus.

Nicht alle Rentner haben im Blick: Was von der Rentenerhöhung 2016 tatsächlich im Geldbeutel hängen bleibt, ist unter anderem abhängig von der Krankenversicherung, bei der man in den Berufsjahren versichert war. Auch Ruheständler müssen nämlich Beiträge zur gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung zahlen. Nur die Renten- und Arbeitslosenversicherung sind vom Tisch. Für Kranken- und Pflegeversicherung gehen monatlich um die elf Prozent weg, von der Betriebsrente sogar fast ein Fünftel. So kommt nicht einmal das neue Rentenplus von 50 oder 60 Euro 1:1 auf dem Konto an, berichtet welt.de. Deutliche Unterschiede gibt es zwischen Pflicht- und Privatversicherten.

Rentenerhöhung 2016: Pflichtversicherte behalten mehr

Pflichtversicherte Rentner kommen am besten davon, was die Höhe der Abzüge angeht. Im Alter freiwillig und privat Krankenversicherte ächzen dagegen meist unter der hohen Beitragslast. Hier sind die Abzüge deutlich höher. Entscheidend dabei: Nur wer in der zweiten Hälfte seines Arbeitslebens in mindestens 90 Prozent der Zeit Mitglied einer Kasse oder mitversichert war, ist auch im Alter in der günstigen Pflichtversicherung.


Die deutsche Rente im internationalen Vergleich:

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