Weihnachten per Dispo & Co.!? Knapp jede*r Vierte schließt das nicht aus

30. November 2023

Nach Prognosen des Handelsverbands Deutschland werden dieses Jahr 120,8 Milliarden Euro im November und Dezember ausgegeben. (1) Einer repräsentativen Umfrage des Kreditvergleichsportals smava.de zufolge halten es 23,6 Prozent der Volljährigen in Deutschland für möglich, dass sie die Festtagsausgaben ganz oder teilweise auf Pump tätigen werden. (2)

„Es ist davon abzuraten, schnell vergängliche Dinge wie Geschenke oder Feiern zu finanzieren. Wer die Schulden nicht spätestens im Januar komplett zurückzahlen kann, sollte gänzlich auf eine Finanzierung verzichten. Wer länger braucht und die Festtagsausgaben dennoch finanzieren möchte, sollte die Finanzierungskosten genau prüfen. Je länger für die Rückzahlung gebraucht wird, desto eher sollte Abstand etwa von Dispokrediten, Kreditkarten, Buy now, pay later oder auch Ratenzahlungen genommen werden. Sie sind in der Regel nur für eine kurzzeitige Zwischenfinanzierung geeignet. Wer mehrere Monate für die Rückzahlung der Festtagsausgaben braucht, ist häufig mit einem Ratenkredit besser bedient“, sagt Alexander Artopé, CEO des Kreditvergleichsportals smava.de.

2023 werden voraussichtlich weniger Menschen ihre Festtagsausgaben finanzieren als 2021 und 2022. (3)

Wenn auf Pump, dann günstig

Generell empfiehlt es sich nicht, sich für schnell vergängliche Güter wie Geschenke oder Feste zu verschulden. Wer sich dennoch dafür entscheidet, sollte das nicht leichtfertig im Kaufprozess tun, sondern sich vorab gründlich über die Kosten informieren.

Die Finanzierung über eine Kreditkarte, „Buy now pay Later“- oder Zahlpause-Angebote ist nur dann geeignet, wenn spätestens bei der Abbuchung ausreichend Geld vorhanden ist. Wer riskiert, durch die Abbuchung das Konto zu überziehen, sollte sich im Vorfeld besser um eine günstigere Finanzierung, wie zum Beispiel einen Ratenkredit, kümmern.

Vor dem Abschluss einer Ratenzahlung oder einer Finanzierung im Bezahlprozess, ist es ratsam, sich einen Überblick über alle Kosten für die gesamte Laufzeit der Ratenzahlung bzw. Finanzierung zu verschaffen. Vergleicht man diese Kosten mit den Kosten für einen Ratenkredit, wird deutlich, welche Option günstiger ist.

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Datenquellen

(1) Handelsverband Deutschland: HDE-Weihnachts-Pressekonferenz 2023 (Stand: 13.11.2023)

(2) smava & Civey: Die verwendeten Daten stammen aus einer Befragung für die die Civey GmbH im Auftrag der smava GmbH 2.509 Personen ab 18 Jahren in Deutschland im Zeitraum vom 21.11. bis 22.11.2023 befragt hat. Es waren Mehrfachantworten möglich. Die Summe der Einzelwerte ergibt daher mehr als 100 Prozent. Die Ergebnisse sind aufgrund von Quotierungen und Gewichtungen repräsentativ für Volljährige in Deutschland. Wie bei jeder Befragung kann es Abweichungen zu den tatsächlichen Werten in der Grundgesamtheit geben. In diesem Fall ist eine mögliche Abweichung nach unten oder oben niedrig. Die Unsicherheit beträgt 3,3 Prozentpunkte beim Gesamtergebnis (statistischer Fehler), wobei kleinere Abweichungen wahrscheinlicher sind als größere.

(3) smava & Civey: Die verwendeten Daten stammen aus Befragungen für die die Civey GmbH im Auftrag der smava GmbH jeweils zwischen 2.502 und 2.509 Personen ab 18 Jahren in Deutschland im November 2021, 2022 und 2023 befragt hat. Es waren Mehrfachantworten möglich. Die Summe der Einzelwerte ergibt daher mehr als 100 Prozent. Die Ergebnisse sind aufgrund von Quotierungen und Gewichtungen repräsentativ für Volljährige in Deutschland. Wie bei jeder Befragung kann es Abweichungen zu den tatsächlichen Werten in der Grundgesamtheit geben. In diesem Fall ist eine mögliche Abweichung nach unten oder oben niedrig. Die Unsicherheit beträgt 3,3 bis 3,4 Prozentpunkte beim Gesamtergebnis (statistischer Fehler), wobei kleinere Abweichungen wahrscheinlicher sind als größere.