smava Wochenrückblick zu Wirtschaft und Finanzen (14.Oktober 2011)

Liebe Leser,

so langsam kehrt der Herbst bei uns ein. Trotz der kühlen Temperaturen ging es in der Wirtschaft wieder einmal heiß her.
Griechenland kann zwar mit weiteren Krediten rechnen, aber nach der Meinung einiger Experten wird das Land nie aus eigener Kraft seine Schulden abbauen können. Wenn es aber nach der Slowakei gehen würde, würde es keine Erweiterung des europäischen Rettungsschirms geben. Auch über die Pleite einiger US-Bundesstaaten war die Woche die Rede. Ebenfalls wurde diese Woche erneut eine Liste über die wertvollsten Marken der Welt herausgegeben.

Alle Einzelheiten hier in unserer Übersicht:


Wirtschaft und Unternehmen

Schuldenschnitt für Griechenland

Aus mehreren Quellen sei jetzt bekannt geworden, dass die deutsche Bundesregierung eine Insolvenz von Griechenland für unvermeidbar hält. Auch der Eurogruppenchef Juncker ist der Meinung, dass ein Schnitt von 21%, dem die privaten Gläubiger zugestimmt haben, nicht ausreichen wird. Welche Auswirkungen das haben könnte, analysiert die wunderbare Welt der Wirtschaft.

Wertvollsten Marken der Welt

Jedes Jahr werden die wertvollsten Marken der Welt ermittelt. Bei dieser Bewertung haben die Banken auch dieses Jahr wieder einmal das Nachsehen. Den ersten Platz dagegen belegt Coca Cola. Im Vergleich zum letzten Jahr ist Apple der größte Gewinner. Auch zwei deutsche Unternehmen sind unter den Top 20 vertreten (Mercedes, BMW). Welche Unternehmen es ebenfalls in diese Liste geschafft haben, stellt der bank blog vor.

Börsen und Geldanlage

Pleite einiger US Bundesstaaten möglich

Immer mehr Bankiers gehen davon aus, dass für die US-Kommunalanleihen gravierende Änderungen bevorstehen. Dadurch könnte es zu Problemen mit der Refinanzierung kommen und auch die Aufnahme von Kapital wird schwieriger werden. Auch über Eingriffe am Munibondmarkt wird nachgedacht. Dabei sind Experten der Meinung, dass es große Probleme für den Kommunalbondsmarkt geben wird. Warum Anleger zögern und sich stetig aus den Munibondsmärkten der USA zurückziehen und die daraus resultierenden Folgen, analysiert wirtschaftsfacts.

Entwicklung des Goldpreises

Aufgrund der griechischen Staatspleite und den Sorgen um die weltweite Rezession, investieren immer mehr Anleger in Goldanlagen. Mitte September erreichte der Goldpreis einen historischen Höchststand von 1375,31 Euro pro Feinunze. Am Anfang dieser Woche sank er allerdings wieder und pendelte sich am Donnerstag bei etwas weniger als 1.800 Dollar pro Feinunze ein. Die Gründe hierfür und wie eine weitere Entwicklung des Goldpreises aussehen könnte, analysieren die Börsenblogger.


Geldmarkt und Währungen

Slowakei ist gegen Eurorettung

Am Dienstag stimmte das slowakische Parlament über die Ausweitung des EFSF ab. In dieser ersten Abstimmungsrunde stimmte es gegen den europäischen Rettungsschirm. Allerdings kann man noch mit einem ,,Ja“ rechnen, da über internationale Verträge in der Slowakei ein zweites Mal abgestimmt werden darf. Warum man bei einer erneuten Abstimmung zuversichtlich sein kann, erläutert investorinside.

EZB warnt vor Krise

Der Präsident der EZB, Jean-Claude Trichet, ruft die Politik zu einem schnellen Handeln auf. Im Mittelpunkt steht hierbei das unterregulierte Bankensystem. Dieses Mal ging es also nicht um den staatlichen Sektor. Viel mehr meinte er den privaten Sektor, der verantwortungslos Geld verliehen hat. Wie die EZB mit ihrer Geldpolitik dazu beigetragen hat, erläutert acemaxx-analytics.

Finanzen und Banking im Web 2.0

Sparkassen zeigen Interesse an Social Media

Immer mehr Sparkassen interessieren sich für mobile Anwendungen. Dabei sollen die Social Media strategisch eingesetzt werden, um die Kundenbindung zu verbessern. Was das sogenannte Next Banking außerdem beinhaltet, erklärt blickblog.

Viele Grüße,
das smava-Team