smava Wochenrückblick zu Wirtschaft und Finanzen (21.Oktober 2011)

Liebe Leser,

in der zurückliegenden Woche gab es wieder ereignisreiche Sensationen in der Welt der Wirtschaft. Diskussionen um eine Frauenquote in Deutschland kamen erneut auf und auch, dass der Fachkräftemangel immer größer wird, ist kein Geheimnis. Ob Staatsinsolvenzen die endgültige Lösung wären, um die Eurokrise zu beenden, und welches Unternehmen in seinem Börsenwert abgestuft wurde erfahrt Ihr in unserer Übersicht:


Wirtschaft und Unternehmen

Fachkräftemangel wird immer größer

Eine neue Studie prognostiziert eine Arbeitskräftelücke bis 2030 von etwa 5,3 Millionen Personen. Fehlende Arbeitskräfte, besonders Fachkräfte verursachen eine Wachstumsbremse in Deutschland. Dabei würde sich dieser Mangel schon um 1,4 Millionen Personen reduzieren, wenn man die Beschäftigungsformen ändern würde. Indem man von Teilzeitkräften auf Vollzeitkräften wechselt. Weitere Maßnahmen, um dem Arbeitskräftemangel entgegen zu steuern, erklärt Ökonomenblog.

Frauenquote wird vorerst nicht in Deutschland eingeführt

Am Montag entschied sich im Bundestag, dass es in Deutschland vorerst keine gesetzliche Frauenquote geben wird. Vielmehr wird auf die Selbstverpflichtung der Unternehmen gesetzt. Dieser Meinung ist auch Familienministerin Kristina Schröder. Warum Frauen noch immer in vielen Bereichen der Wirtschaft und Arbeitswelt unterpräsent sind, analysiert Wirtschaftsphilpsoph.

Börsen und Geldanlage

Der Kurs für Silber schwankt weiterhin

Die Kurse für Silber pendeln zwischen 33,50 USD und 28,USD. Dadurch stellen sich viele Anleger die Frage, wie weit der Kurs noch fallen kann. Dabei spricht man von einem Dreieck welches auf einen Kursrutsch hindeutet. Eine genaue Analyse und einen Ausblick für den Aktienkurs von Silber liefert Wirtschaftsfacts.

Börsengang von Groupon

Als vor vier Monaten erstmals von einem Börsengang von Groupon die Rede war, sprach man damals von einem Börsenwert des Unternehmens von 20 bis 30 Milliarden Dollar. Jetzt wurden diese Zahlen korrigiert und man rechnet mit einem Wert von weniger als 12 Milliarden Dollar. Wie es zu dieser Abstufung vom Börsenwert von Groupon kam, analysiert die wunderbare Welt der Wirtschaft.


Geldmarkt und Währungen

Staatsinsolvenzen als Lösung für die Eurokrise

Die Maßnahmen die bisher getroffen wurden, haben keine ausreichende Lösung geboten. Die Ergebnisse dafür kann man an dem Auf und Ab der Börse, sowie den immer mehr zunehmenden Protesten erkennen. Das verunsichert Verbraucher und diese werden sich dann beim Konsum zurückhalten. Warum Staatsinsolvenzen eine Lösung wären, um aus der Eurokrise rauszukommen, erläutert Ökonomenblog.

Bankenproteste

Was in Amerika begann, breitet sich jetzt auf der ganzen Welt aus: Proteste gegen Banken bzw. der Finanzbranche. Dabei sollte man allerdings nicht vergessen, dass der Finanzsektor in den USA eine ganze andere Rolle als in Europa bei der Krise gespielt hat. Warum auch die Politiker die Hauptverantwortlichen für das Problem sind und warum die Forderungen der Protestler wenig mit der aktuellen Krise zu tun haben, erklärt Wirtschaftsphilosoph.

Finanzen und Banking im Web 2.0

Abschaffung von fractional reserve Banking

Die Spannung zwischen den Bedürfnissen der privaten Anleger, die einen schnellen Zugriff auf ihr Vermögen wollen, und den Anforderungen für produktive Investitionen, welche nachhaltiges Engagement von Ressourcen verlangen, könnten von den Banken gelöst werden. Wie dies erfolgen könnte und welche Problem dabei auftreten könnten, untersucht Acemaxx-Analytics.