smava Wochenrückblick zu Wirtschaft und Finanzen (6.Januar 2012)

Liebe Leser,
die erste Woche des neuen Jahres ist fast vorbei und auch in diesem Jahr fassen wir wöchentlich die wichtigsten Ereignisse der Wirtschaft für Euch zusammen. In den Medien wurde immer mehr das Thema Euroauflösung diskutiert, sowie die möglichen Folgen für Europa. Auch die Diskussionen, ob einige Länder nicht wieder aus der Eurozone austreten sollten, werden immer lauter. Aber auch in Amerika gab es einige Neuigkeiten. Die New Yorker Banken sollen mehr als $1 Billion an Vermögenswerten halten.Alle Einzelheiten und weitere interessante wirtschaftliche Ereignisse sind hier in unserer Übersicht:


Wirtschaft und Unternehmen

New Yorker Banken halten mehr als $1 Billion an Vermögenswerten

Durch die Schuldenkrise in Europa steht jetzt auch die Metropole vor einem großen Abwärtsrisiko. Kürzlich wurde ein Bericht von einem Rechnungsprüfer veröffentlicht, aus dem hervorgeht, dass die Banken in New York mehr als $1 Billion an Vermögenswerten halten, in deren Hinblick sie als attraktive Kreditgeber auftreten. Wenn aber ein Teil dieser Darlehen abgeschrieben wird, kann die Stadt mit zusätzlichen Finanzproblemen rechnen. Wie groß das Finanzloch in nächster Zeit werden kann, zeigt Wirtschaftsfacts.

CEBR rechnet mit einer Beschleunigung der Euroauflösung

Das CEBR (Centre for Economics and Busniess Research) geht davon aus, dass sich 2012 mindestens ein Land aus der Eurozone zurückziehen wird. Das in London ansässigen Think Tanks rechnet damit, dass die Europäische Einheitswährung auseinanderbrechen wird. Interne Analysen bestätigen, dass eine 60%ige Wahrscheinlichkeit dafür besteht. Warum es um den Euro immer schlechter steht und wie es dazu kam, analysiert Wirtschaftsfacts.

Börsen und Geldanlage

Facebook Börsengang steht bevor

2004 entstand Facebook und will womöglich in den nächsten Monaten an die Börse gehen. Allerdings macht dieses Unternehmen nur 4,3 Milliarden Umsatz und soll aber eine Bewertung von 100 Milliarden bekommen. Wenn man dagegen den weltgrößten IT-Konzern, Hewlett-Packard anschaut, wird deutlich, dass Social Media nur ein Trend ist. HP wird mit 53 Milliarden bewertet und somit nur halb so viel wie Facebook. Und das obwohl HP 127 Milliarden Umsatz macht, 347.000 mehr Mitarbeiter hat und seit über 70 Jahren besteht. Weitere Gründe, warum man von Aktien von Social Media Unternehmen die Finger lassen sollte, zeigt Tim Schäfer.

Interesse an Sunwin-Aktie steigt

Sunwin stellt neutrazeutische Produkte her und vertreibt diese. Dazu gehören Stevia Süßungsmittel und Produkte aus der chinesischen Medizin. Nach der Meldung, dass Stevia nun auch für Lebensmittel und Getränke in Europ zugelassen wurde, stieg das Interesse an der Sunwin Aktie. Allerdings verschwand diese Euphorie auch schnell wieder. Den Verlauf dieser Aktie in den letzten Monaten, sowie einen möglichen Ausblick, gibt Börsenpoint.


Geldmarkt und Währungen

Wert von Kupfer, Eisenerz und Gold soll 2012 steigen

Kupfer und Eisenerz verloren im letzten Jahr an Wert. Gold dagegen legte um 10% zu. Experten aus verschiedenen Analysten- und Bankenhäusern sind der Meinung, dass diese drei Rohstoffe ein Aufschwung bevorsteht. Es wird nicht sofort passieren, aber die Gesamtrichtung scheint festzustehen. Welche große Rolle China bei dieser Sache spielt, erklärt Björn Junker.

Auch Deutschland besteht eine Kreditklemme bevor

Immer mehr wird in den Medien das Thema Kreditklemme diskutiert. Aber ob eine Kreditklemme in Deutschland bereits eingetreten ist oder nicht, kann noch nicht nachgewiesen werden. Denn Banken machen sich nicht bemerkbar, wenn sie ihre Kreditvergabe einschränken. Sie verschärfen lediglich ihre Kreditbedingungen. Welche Folgen das für die Banken und Unternehmen hat, zeigt Blickblog.

Finanzen und Banking im Web 2.0

Apps und Social Media ersetzen das Callcenter

Laut Günter Greff wird sie die Kommunikation mit dem Kunden in nächster Zeit stark verändern. Und obwohl die Apps- und Social Media- Angebote der deutschen Firmen noch lange nicht ausgereift sind, ist deutlich erkennbar, dass sich was ändern wird. Durch den Gebrauch Apps und Communities gehen immer weniger Anrufe bei Callcentern ein. Man schaut zum Beispiel lieber auf in seinem Handy per Deutsche Bahn App, ob ein Zug Verspätung hat, anstatt das Servicecenter anzurufen. Auch kundenorientierte Internetshops bieten eine bessere und kompetentere Beratung und ersetzen das Telefon. Warum besonders Social Networks mehr bieten als nur den Kontakt zum Kunden auszubauen, analysiert Ich sag mal.

Viele Grüße,
das smava-Team

1 Kommentar zu “smava Wochenrückblick zu Wirtschaft und Finanzen (6.Januar 2012)

  1. Interessant dass es in Deutschland noch keine Kreditklemme geben soll. In Österreich sind die Schlagzeilen schon seit 2 Jahren damit voll, dass das Land unter einer Kreditklemme leidet. Naja, aber wenn Deutschland einmal schon Schwierigkeiten hat, in welchem Land in Europa soll es dann auch besser laufen?

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