smava Wochenrückblick zu Wirtschaft und Finanzen (30. März 2012)

Liebe Leser,
in der vergangenen Woche gab es wieder zahlreiche Ereignisse in der Welt der Wirtschaft und Finanzen. Deutschland ist weiterhin an der Spitze wenn es um Exporte geht. In Großbrintannien geht hingegen die Produktion immer weiter zurück. Und der Euro als Landeswährung ist auch nicht mehr so beliebt, wie er es einst gewesen ist. Im Apple Konzern tut sich auch einiges, was den Aktienwert weiter steigen lässt. Weitere Ereignisse der vergangenen Woche sind hier in unserer Übersicht:

 

Wirtschaft und Unternehmen

Produktion in Großbritannien geht stetig zurück

Seit Ende des 19. Jahrhunderts geht die Produktion in Großbritannien stetig zurück. Aber auch in Deutschland und Amerika fällt sie. Dadurch beginnt ein Teufelskreis. Verbraucher kaufen weniger, wodurch Verkäufer ihre Arbeitsplätze verlieren. Dadurch schwindet die Kaufkraft nur noch mehr. Aber eine Wirtschaft kann nur wachsen, wenn mehr konsumiert wird. Aber damit Menschen Geld ausgeben können, müssen sie auch welches verdienen. Warum neben dieser privaten Konsumindustrie auch der staatliche Sektor eine entscheidende Rolle spielt, analysiert Rottmeyer.

Deutschland ist weiterhin Spitzenreiter beim Export

Das statistische Bundesamt gab jetzt bekannt, dass Deutschland auch 2011 an der Spitze stand wenn es um Exporte im Euroraum ging. Deutschland erzielte einen Rekord, indem Warenausfuhren im Wert von über einer Billion Euro das Land verließen. Auch die Importe erreichten einen Höchstwert (900 Mrd. Euro). Der Handelsbilanzüberschuss liegt bei 158,1 Mrd. Euro. Warum Deutschland mit diesen Ergebnissen zu einer wirtschaftlichen Ungleichheit im Euroraum beitragen soll, analysiert Ökonomenstimme.

Börsen und Geldanlage

Facebook Börsengang – Wie profitieren Privatanleger?

Seitdem bekannt wurde, dass Facebook im Mai 2012 an die Börse gehen will, ist die Euphorie nicht mehr zu bremsen. Auch wenn dieser Hype nicht allen gefällt, gibt es doch ein paar gute Argumente für den kurzfristigen Kauf der Aktie. Besonders Privatanleger können mittels Binären Optionen zum Börsengang von Facebook auf die Marktkapitalisierung des ersten Handelstages setzen. Wo man bereits jetzt schon Aktien von Facebook handeln kann, zeigt Investorinside.

Apple liefert eine Innovation nach der nächsten

Das neuste iPad verursachte lange Schlangen vor den Apple Stores. Dadurch wird wieder einmal deutlich, dass Apple zu den stärksten Unternehmen unserer Zeit gehört. Die Zahlen des ersten Quartals des Geschäftsjahres 2011/12 zeigen eindeutig, wie sehr der Umsatz und der Gewinn steigen. Mit Umsätzen von 43,33 Mrd. Dollar konnte ein Ergebnis von 13,06 Mrd. Dollar erreicht werden. Das ergibt eine Umsatzrendite von unglaublichen 28 Prozent. Somit muss man sich als Apple-Anleger keine Sorgen machen. Solange Apple die Innovationen nicht ausgehen, ist das auch gut für den Aktienkurs. Die Gründe hierfür analysieren die Börsenblogger.

Geldmarkt und Währungen

Polen wollen den Euro nicht

Die Finanzprobleme der Eurozone sind weltweit bekannt. Polen sieht es als eine kluge Entscheidung, die Einführung des Euros in die Zukunft geschoben zu haben. Jetzt haben sie es auch nicht eilig, diese Einführung nachzuholen. Allerdings hat sich Polen mit seinem Eintritt in die Europäische Union im Jahr 2004 damit verpflichtet, den Euro einzuführen. Welches Land neben Polen ebenfalls die Einführung des Euros hinauszögert, zeigt Wirtschaftsfacts.

Höhere Erdölpreise ohne Grund?

In den vergangenen Wochen ist es jedem Verbraucher aufgefallen, wie teuer das Benzin mittlerweile an den Tankstellen ist. Die Meinungen, über den Hintergrund dieser drastischen Preiserhöhung, gehen weit auseinander. Ali Naimi, Saudi-Aribens Minister für Erdöl, schreibt, dass es keinen vernünftigen Grund für die hohen Erdölpreise gebe. James Hamilton, ist der Meinung, dass die Welt mehr konsumieren würde als allgegenwärtig hergestellt wird, wenn die Ölpreise niedriger wären. Den genauen Verlauf des Ölpreises der letzten Jahre, zeigt Acemaxx-Analytics.

Finanzen und Banking im Web 2.0

iBank – als neue Innovation vom Apple Konzern

Nachdem Apple den Technikmarkt revolutioniert hat, fragen sich viele Menschen, was noch kommen kann. Laut einer aktuellen Umfrage eines Marktforschungsunternehmens können sich 10 Prozent der 5.000 Teilnehmer vorstellen, über Apple Bankdienstleistungen zu nutzen. Bei Kunden, die bereits schon Apple Produkte nutzen, liegt dieser Anteil sogar bei 43 Prozent. Die Gründe hierfür, analysiert Blicklog.

Viele Grüße,
das smava-Team

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