smava Wochenrückblick zu Wirtschaft und Finanzen (13. April 2012)

Liebe Leser,
auch heute, am Freitag den 13., fassen wir für Euch die wichtigsten Ereignisse der Wirtschaft zusammen:
Dass Deutschland hoch verschuldet ist, ist mittlerweile vielen bekannt. Aber wisst Ihr wie hoch genau die Schulden sind? Der Bank Blog hat diese Woche eine interessante Grafik zur Verfügung gestellt. Die Folge davon sind zahlreiche Sparprogramme. In Norwegen sieht es dagegen ganz anders aus. Dort plant man mit einer Erhöhung der Ausgaben für Kulturförderung. Weitere Ereignisse der vergangenen Woche sind hier in unserer Übersicht:

 

Wirtschaft und Unternehmen

Norwegen investiert – Eurozone spart

Ausgabenkürzungen im Bildungswesen und Kultur sind nur einige der irrsinnigen Sparmaßnahmen, die in der Eurozone zu großen Einnahmeausfällen führen. In Norwegen dagegen wird besonders in die zentralen Zukunftsbereiche investiert. Es wurden sogar seit 2006 die Mittel für Kulturförderung um 1,2 Mrd. Euro verdoppelt. Um wie viel der norwegische Staat diese Mittel noch erhöhen will, zeigt Acemaxx-Analytics.

Chinesische Solaranlagenanbieter laufen den Deutschen den Rang ab

Am 1. April traten die Kürzungen bei der Solarförderung ein. Besonders die einheimischen Produzenten sind davon betroffen. Aber auch die ausländischen Unternehmen nutzen die Fördergelder. Die jährliche Erhebung „Photon International“ ergab, dass rund die Hälfte aller Solarmodelle in Deutschland chinesische Elemente tragen. Wie die Bundesregierung darauf reagierte, analysieren die Börsenblogger.

Börsen und Geldanlage

Wasser als Anlage

Ohne Wasser würde es kein Leben auf der Erde geben. Trotzdem wird es noch häufig verschwendet, indem alte Leitungs- oder Förderungssysteme verwendet werden. Grade hier liegen die großen Investmentchancen. Methoden, um Wasser zu gewinnen und aufzubereiten, damit es effizienter genutzt werden kann, werden immer wichtiger. In welchen Bereichen ebenfalls Nachholbedarf besteht, zeigen die Börsenblogger.

Commerzbank – Aktie weiterhin ungewiss

Seit dem Allzeittief im November 2011 konnte die Aktie der Commerzbank bis Anfang Februar um 90% zulegen. Wer mutig war, ist bei dem Niveau von 1,20 Euro eingestiegen und kann sich jetzt freuen. Doch diese Aufwärtsbewegung scheint jetzt wieder ins Stocken zu geraten. Denn der Kurs fiel seitdem Jahreshoch schon wieder um 20%. Ob die Bewegung nur ein Strohfeuer war, analysiert Wirtschaftsfacts.

Geldmarkt und Währungen

Rendite für Staatsanleihen steigt

Am Anfang der Woche stieg die Rendite für die spanischen Staatanleihen (Laufzeit 10 Jahre). Auch die Rendite für die italienischen Staatspapiere legte zu. Nun ist die Rede von Interventionen auf dem Anleihenmarkt. Die Anleihekaufprogramme der EZB sollen widerbelebt werden. Zuletzt hatte sie im Mai 2010 europäische Staatsanleihen gekauft. Was die EZB mit diesen Anleihen tat, erklärt Acemaxx-Analytics.

Deutschland macht jede Sekunde 2.279 Euro Schulden

Eine sehr interessante Info-Grafik zeigt die Schulden von Deutschland auf. Insgesamt liegen die aktuellen Staatsschulden aktuell bei 2,1 Billionen Euro. Die Bundesrepublik ist für knapp 29 Prozent der Schuldenlast in der EU verantwortlich. Dabei waren die Ausgaben 2010 sehr vielfältig. Jedoch stolze 131,1 Milliarden Euro wurden für Arbeit & Soziales ausgegeben. 488,73 Milliarden Euro wurden dagegen in Form von Steuereinnahmen eingenommen. Die komplette Übersicht, zeigt der Bank Blog.

Finanzen und Banking im Web 2.0

Immer mehr Kunden mit Banken unzufrieden

Dirk Elsner nennt in seinem Blog drei Punkte, die einen Unternehmer an Banken besonders stört. Dazu gehört zum einem auch die Unzuverlässigkeit in den Absprachen. Das zeigt wieder einmal, dass Banken nicht ausreichend kundenorientiert denken. Der Unternehmer wäre sogar dazu bereit 1-2 Prozent mehr zu zahlen, um auf die Banken zu verzichten. Welche weiteren zwei Dinge oft als störend empfunden werden, analysiert Blicklog.

Viele Grüße,
das smava-Team

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