smava Wochenrückblick zu Wirtschaft und Finanzen (04.Mai 2012)

Liebe Leser,
am vergangenen Wochenende ging die Bundesliga Saison 2011/2012 zu Ende. Meister ist Borussia Dortmund und das obwohl noch am Beginn der Rückrunde die Vorhersagemärkte fest mit Bayern München als deutschen Meister rechneten. So kann man sehen, dass es auch im Sport nicht anders ist als in der Wirtschaft: Auch Experten können die Märkte falsch einschätzen. Warum man auch die Märkte nicht beeinflussen sollte, warum Indien mit den gleichen Poblemen wie die Eurozone zu kämpfen hat und weitere Ereignisse der vergangenen Woche sind hier in unserer Übersicht:

Wirtschaft und Unternehmen

Jugendarbeitslosigkeit in Griechenland wirklich bei 50 Prozent?

Überall in den Medien wird man damit konfrontiert, dass in den südlichen europäischen Staaten die Jugendarbeitslosigkeit immer weiter steigt. Wie zum Beispiel in Spanien und Griechenland, wo etwa 50 Prozent der Jugendlichen ohne Arbeit sein sollen. Aber warum diese Zahlen nicht richtig sind, zeigt die wunderbare Welt der Wirtschaft.

Regulierung der Benzinpreise

Besonders zu Ostern war es wieder einmal deutlich, wie sehr die Benzinpreise zu den Feiertagen angestiegen sind. Deswegen drohen die deutschen Politiker jetzt den Ölmultis mit einer Preisregulierung. Oft lassen sich mehrmals am Tag Preisänderungen beobachten. Ob die unbedingt ein Zeichen für Preisabsprachen sind, ist allerdings fraglich. Warum man mit einer Preisregulierung nicht ins Marktgeschehen eingreifen sollte und welche die bessere Alternative ist, analysiert Ökonomenblog.

Börsen und Geldanlage

Sieben Fehler die das Vermögen verringern

In einem sehr interessanten Artikel von Tim Schäfer, nennt er sieben Börsenfehler, die Menschen immer wieder begehen. Dazu gehört, dass man Schulden hat und trotzdem mit dem Aktiensparen beginnt. Oder im Tief auszusteigen, denn man sollte seine Standard-Titel nicht verkaufen, selbst wenn sie einmal absinken. Die weiteren fünf Tipps nennt Tim Schäfer in seinem Blog.

Aktie von BMW nähert sich seinem Allzeithoch

Die Rekordzahlen und die sehr guten Prognosen des deutschen Automobilherstellers BMW, lässt auch den Aktienkurs steigen. Das Allzeithoch aus dem März (73,95Euro) ist bereits bald erreicht. Wie es BMW sogar geschafft hat den größten Konkurrenten Daimler von der Spitzenposition zu verdrängen, zeigen die Börsenblogger.

Geldmarkt und Währungen

Wahlen in Griechenland zeigen Wut der Bürger

Das vorläufige Ergebnis der griechischen Parlamentswahl lässt die beiden großen Parteien schlecht aussehen. Der potentielle Absturz der sozialistischen Pasok und der neuen Konservativen wurde gestern Abend zur Realität. Die Griechen wählten ein Sammelsurium an Parteien, die jetzt in das Athener Abgeordnetenhaus einziehen werden. Diese Parteien sind für eine Ende der Sparpolitik oder gar für einen Austritt aus der Eurozone. Das lässt die Frage aufkommen, wer das Land jetzt regieren soll. Auf jeden Fall ist sicher, dass dieses Wahlergebnis die politischen und wirtschaftlichen Probleme in der Eurozone weiter zuspitzen wird. Die Gründe hierfür, analysiert Wirtschaftsfacts.

Indiens Banken müssen Kapitalauflagen erhöhen

Fitch Ratings kündigte an, dass auch die indischen Banken frisches Kapital in Höhe von rund $50 Milliarden aufnehmen müssen. Somit haben nicht nur europäische Banken mit der Umsetzung der mit Basel III einhergehenden Kapitalauflage zu kämpfen. Warum auch für Indien diese Auflage grade sehr schwierig zu erfüllen ist, analysiert Wirtschaftsfacts.

Finanzen und Banking im Web 2.0

Vorteile der Social Neworks für Banken

Sehr lange gibt es die sozialen Netzwerke, wie Facebook und Twitter, noch nicht. Jedoch haben sie schon eine gewaltige Veränderung bewirkt und Beziehungen zwischen Kunden und Unternehmen ausgebaut. Allein in Amerika nutzen mehr als 80 Prozent der Bevölkerung soziale Medien. Auch immer mehr Banken und Sparkassen entdecken die Vorteile die soziale Medien bieten. Eine sehr interessante Infografik zu diesem Thema, zeigt der Bankblog.

Crowdsourcing: Die Masse weiß mehr als der Einzelne

Crowdsourcing ist ein breit gefächerter Begriff. Aber z.B. nutzen viele Unternehmen Crowdsourcing um über Mitmachaktionen im Internet Informationen sammeln, die von vielen Menschen stammen. Dabei ist alles freiwillig. Niemand wird zum Mitmachen verpflichtet, sondern es ist eher eine Art Gratis-Arbeitsteilung. Für Unternehmen kann Crowdsourcing eine wichtige Informationsquelle sein. Denn eine große Menge an Kunden weiß oft besser, was am Markt erwünscht ist, als die eigenen Entwickler. Welche Unternehmen bereits ihre Kunden an ihren Produktentwicklungen teilhaben lassen, zeigt Ökonomenblog.

Viele Grüße,
das smava-Team

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