smava Wochenrückblick zu Wirtschaft und Finanzen (16. September)

Liebe Leser,

auch heute fassen wir die wirtschaftlichen Ereignisse der vergangen Tage in unserem Wochenrückblick zusammen. Ein immer noch aktuelles Thema ist die Eurorettung. Spanien kann mit einer Herabstufung seiner Kreditqualität rechnen und in der deutschen Bevölkerung wächst ein immer größerer Widerstand gegen die Rettung von Griechenland, nach den Plänen von Merkel, Sarkozy und Co. Weder die Verkleinerung der Eurozone noch die Aufstockung des Rettungsfonds stellen annehmbare Lösungen für die Eurozone dar. Doch die Zeit drängt und die weitere Ungewissheit über den Ausgang dieser Misere wird die Kosten für die Euro-Rettung weiter die Höhe treiben.

Alle Einzelheiten hier in unserer Übersicht:


Wirtschaft und Unternehmen

Schuldenschnitt Griechenland

Der Schuldenschnitt wird zurzeit hoch gehandelt als potentielle Lösung des Griechenland-Problems. Wirtschaftsphilosoph erklärt was es hiermit auf sich hat und wie eine Umschuldung der griechischen Schulden gestaltet werden sollte.

Spaniens Wirtschaft hängt an den Auslandsmärkten

Die Ratingagentur Moddy’s warnte diese Woche die Regierung in Madrid, dass das Land mit einer Herabstufung seiner Kreditqualität rechnen könne. Ursachen hierfür sind unter anderem das bedeutend abschwächende öknomische Wachstum, sowie die nicht erreichten Ziele der Regierung zum Defizitabbau. Weiterhin wurde jetzt bekannt, dass Spanien besonders von seinen größten Handelspartners Frankreich und Deutschland abhänig sei, die aber im zweiten Quartal wenig oder kaum gewachsen sind. Wie sich die Ratingabstufung die spanische Wirtschaft auswirken könnte analysiert Wirtschaftsfacts.

Börsen und Geldanlage

Situation an den Börsen- europäische Bankaktien

Die Ratingagentur Moody’s stufte diese Woche das Rating der französischen Banken Credit Agricole und Societe Generale herab. Als Grund gab die Agentur das Engagement der Großbanken in Griechenland an. Auch der BNP Paribas droht in Kürze eine negative Korrektur des Ratings. Die Bekanntmachungen von Moody’s sorgten diese Woche wieder einmal für Unruhen im Bankensektor. Investorsinside analysiert wo und wann sich ein Einstieg in neue Aktien lohnt.
Auch Tim Schäfer erklärt wo sich am Aktienmarkt gute Anlage-Chancen auftun und welche Titel man unbedingt ins Portfolio aufnehmen sollte.

UBS verzockt 2 Milliarden Dollar

Wegen nicht autorisierter Handelgeschäfte verursachte ein Angestellter der Schweizer Bank UBS einen Milliardenverlust. Daraufhin brach die Aktie des Unternehmens ein und die Aussicht auf das erwartete Betriebsergebnis von 1,8 Mrd. Franken im dritten Quartal sind schlecht. Laut der UBS Bank besteht für die Kunden keine Gefahr Die Börsenbogger veröffentlichten am Donnerstagmorgen einen Beitrag zu dem Vorfall.


Geldmarkt und Währungen

Euro/ Norwegische Krone

In turbulenten Börsenzeiten konnten wir in den letzten Wochen oft berichten wie Anleger sowohl das Gold als auch den Schweizer Franken als „sichere Hafen“ auserkoren hatten. Dies führte dann prompt zu immensen Wertsteigerungen, die im Fall des Schweizer Franken negative Effekte auf die Gesamtwirtschaft hervorriefen. Nachdem Exporte und auch die wichtige Tourismusbranche unter dem starken Franken litten, zögerte die Schweizer Nationalbank nicht lange und legte kurzum einen Mindestkurs von 1,20 Franken pro Euro fest. Die Investoren reagierten schnell und suchten sich die Währung des fast genauso neutralen Norwegen als sichere Anlage aus. Die Börsenblogger analysieren ob man jetzt auf die norwegische Krone spekulieren sollte.

Finanzen und Banking im Web 2.0

Digitale Schließfächer

Ein junges Schweizer Unternehmen schafft es derzeit mit sogenannten
digitalen Schließfächern die Grenzen des Online Banking ein Stück weit zu erweitern. Der bank blog erklärt wo wir demnächst wichtige und geheime Daten wie Codes für Bankkonten, Passwörter, Verträge, geistiges Eigentum oder private Erinnerungswerte möglichst sicher aufbewahren.

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