smava Wochenrückblick zu Wirtschaft und Finanzen (3. Februar 2012)

Liebe Leser,
die eisigen Temperaturen, die zurzeit in Deutschland herrschen, haben sich jetzt in ganz Europa ausgebreitet und ein Ende ist nicht in Sicht. Sowie auch die Schuldenkrise, die noch lange nicht beendet ist. Aber ein erneuter EU-Krisenkipfel steht bevor. In Deutschland ermittelte jetzt eine Studie, dass sich die Bundesländer immer mehr verschulden und die regionalen Unterschiede dabei immer größer werden. Aber um auch mal ein paar gute Neuigkeiten zu nennen: Der Goldpreis ist erneut angestiegen!Alle Einzelheiten und weitere interessante wirtschaftliche Ereignisse sind hier in unserer Übersicht:


Wirtschaft und Unternehmen

Einigung von 25 EU-Staaten auf Fiskalpakt

Am 30. Januar 2012 einigten sich 25 Staaten der Europäischen Union auf einen Fiskalpakt. Dieser enthält die Vereinbarung, dass die Länder die Probleme durch Lohnkürzungen lösen. Dadurch würden die Unternehmen höhere Gewinne ausweisen, was zwar die Aktionäre freuen würde, jedoch stockt die Nachfrage im Inland. Welche Auswirkungen dieses Fiskalpaket haben kann, analysiert Acemaxx-Analytics.

Verschuldung der deutschen Bundesländer steigt weiter an

Eine Studie der Deutschen Bank zeigt, dass die Verschuldung der deutschen Bundesländer immer mehr ansteigt. Dabei wurden auch erhebliche regionale Unterschiede deutlich. Diese Abstände sind sowohl in der Art der Finanzierung, in der Höhe der Kreditsummen, sowie auch den verschiedenen Fälligkeiten zu erkennen. Weitere Informationen der Studie, erläutert Blickblog.

Börsen und Geldanlage

Facebook geht an die Börse

Das berühmteste Social Network ,,Facebook“ stellte am 1. Februar 2012 den Antrag bei der amerikanischen Börsenaufsicht. Der Börsenerlös soll bei 5 Milliarden Euro liegen. Demnach würde, Gründer Mark Zuckerberg, mit seinem Geschäftsanteil von 28,5 Prozent, Multimilliardär sein. Allerdings steht das genaue Datum noch nicht fest. Wie es zu dem hohen Börsenwert gekommen ist und mit was Facebook Umsatz macht, erklärt Acemaxx-Analytics.

Goldwert steigt

Ende der letzten Woche lag der Goldpreis bei 1.700 US-Dollar je Feinunze. Der Grund hierfür liegt bei der Ankündigung der US-Notenbank Fedreal Reserve. Sie gab bekannt, dass sie ihre Niedrigzinspolitik fortsetzen werde. Diese Entscheidung enthält eine Erweiterung der Geldmenge und verursacht somit eine schnellere Inflation. Einen Rückblick auf den Verlauf des Goldpreises im letzten Jahr geben die Börsenblogger.


Geldmarkt und Währungen

Plan B für Griechenland

Die Diskussionen um die mögliche Insolvenz von Griechenland reißen nicht ab. Bis zum 23. Januar 2012 sollte ein Abkommen zum Schuldenschnitt des Landes stehen. Jetzt, kurz vor dem 14. EU-Krisengipfel, meinte Angela Merkel, dass Zeit bis März sei. Aber ob das nicht zu knapp wird, ist fraglich. Denn am 20. März 2012 muss Griechenland eine Anleihe im Volumen von 14,5 Mrd. Euro zurückzahlen. Warum die Insolvenz Griechenland immer näher rückt und wie der Plan B aussehen könnte, zeigen die Börsenblogger.

Ohne Geldwertstabilität kein Wachstum

Um langfristig und nachhaltig zu wachsen, ist eine stabile Währung nötig. Aus diesem Grund setzt sich Angela Merkel für mehr Geldwertstabilität ein. Diese soll mit verbindlichen Schuldenbremsen erreicht werden. Die Gegner sind der Meinung, dass eine Sparpolitik die Konjunktur nicht stabilisieren wird. Aber sie beachten nicht die Inflation, die durch neue Kredite ausgelöst werden könnte. Gründe warum die Geldwertstabilität nur mit Hilfe der Pläne der deutschen Bundeskanzelerin erreicht werden kann, zeigt Ökonomenblog.

Finanzen und Banking im Web 2.0

Google soll über Banklizenz verfügen

Der Autor von ,,Der Bank Blog“ recherchierte gründlich, um den Gerüchten um die Banklizenz von Google auf den Grund zu gehen. Nach vielen Nachfragen bekam er von Google die Auskunft, dass Google nicht daran interessiert ist, den Banken Konkurrenz zu machen, aber auf Partnerschaft setzte. Jedoch wäre technisch und finanziell der Aufbau einer Google Bank denkbar. Wozu Google die Google Bank nutzen könnte, analysiert der Bank Blog.

Banken müssen Vertrauen der Kunden zurückgewinnen

Dass Kunden den Banken immer weniger vertrauen, liegt nicht nur an der Finanzkrise. Allein in Deutschland sind es 66 Prozent, die den Banken kaum noch vertrauen. Das ergab eine aktuelle Studie von Ernst&Young. Somit ist es wichtig, dass die Banken anfangen das Vertrauen wieder aufzubauen. Wie das funktionieren kann, zeigt der Bank Blog in fünf Schritten.

Viele Grüße,
das smava-Team

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