Umfrage: Würden Sie Griechenland Ihr Geld leihen?

griechenland kriseGriechenland steckt tief in der Krise, das Land ist faktisch pleite. Die Bürger bekommen an den Geldautomaten nur sehr begrenzt Bargeld, wegen der „Hamsterkäufe“ wird in einigen Lebensmittelgeschäften die Ware zeitweise knapp.

Wir möchten wissen, wie die deutschen Verbraucher zur Griechenland-Krise stehen und wie groß die Sorge um die deutsche Wirtschaft sowie die eigene Situation ist.

Die Umfrage ist beendet! Das Ergebnis der Umfrage finden Sie hier.

31 Kommentare zu “Umfrage: Würden Sie Griechenland Ihr Geld leihen?

  1. Die Löhne und Renten in Griechenland sind auf 50% gesenkt worden. Als einziges Land in der EU hat Griechenland keine soziale Absicherung wie Sozialhilfe, Hartz IV etc. Das ist das Ergebnis der Politik der EU, allem voran der BRD bzw. Merkel und Schäuble. Die Gelder sollen nicht Griechenland und noch weniger dem griechischem Volk helfen, sondern den Banken, die schon genug gescheffelt haben und jetzt für ihr „Engagement“ auch noch unser Geld haben wollen. Wenn hier jemand gerettet werden soll, dann sind es die Banken bzw. das menschenfeindliche kapitalistische System.

  2. Griechenland muss endlich begreifen, dass es mit den eigenen Steuereinnahmen auskommen muss.

  3. Das ganze Konstrukt „EURO“ ist falsch und so nicht durchfürbar. Die meisten Länder denken nur an ihren eigenen Vorteil.

  4. Jeder darf nicht mehr Geld ausgeben, als er verdiehnt. Kurze Überbrückung ja, aber nur für ein überprüfbares und zuverlasiges Konzept.

  5. Sinn der Umfrage ist mir nicht klar, oder ist es nur ein bezahlter Auftrag eines Meinungsforschungsinstituts?
    Interessante ist doch , ob ich Griechen z.b auf smava o.ä. Private Kredite geben würde. Das. Würde ich vielleicht anders beantworten, wäre zu klären, wer die bonität prüft, oder ggf das ausfallrisiko versichert.
    Mit freundlichen Grüßen

  6. es geht in Griechenland glaub ich nur ohne euro (Aufwertung/Abwertung dann wieder möglich)

  7. Leider war die „Griechenland-Rettungspolitik“, von der nichts bei den Menschen ankam,
    ein furchtbarer Fehler. Das hätten auch die „Institutionen“ schon längst klar und deutlich zugeben müssen.

  8. Es war schon ein Fehler mit verheerenden Folgen, Griechenland in die Eurozone aufzunehmen. Warum ist es dann heute richtig, Griechenland drin zu lassen? Griechenland wird nur gesunden durch eigene Anstrengungen. Dabei kann Europa helfen aber nur direkt an Bedürftige, den Institutionen und Eliten kann man nicht trauen.

  9. Vielleicht haben die Europolitiker recht, ich ärgere mich aber über einseitige und ungenaue Berichterstattung in den Medien. Die Regeln zum Euro sind so schlecht, ein rauswurf ist gar nicht möglich, das wird uns aber vorgegaukelt.

  10. Die Egomanie einiger griechischer Politiker stört mich maßlos. Es scheint in Europa außer der griechischen Demokratie keine weitere zu geben. Vielleicht sollten sich die gewählten Volksvertreter in Griechenland auch einmal fragen, was das Land konkret für Maßnahmen ergreifen kann, um aus der jahrzehntelang andauernden Misere herauszukommen. Immer nur Forderungen stellen und andere – übrigens hilfsbereite – Europäer zu diskreditieren ist nicht besonders klug.

  11. Dem griechischen Volk, nicht den Banken, muss geholfen werden durch so etwas wie den Marschall-Plan für Deutschland nach dem 2..Weltkrieg.

  12. Das griechische Volk hat über Jahrzehnte versäumt, den durch und durch korrupten Volksvertretern Einhalt zu gebieten, darum habe ich kein Mitleid. Außerdem berufen sie sich mit unverholener Arroganz auf angebliche „Verdienste (Wiege der Demokratie)“ ihrer Volksvertreter, die vor über 2000 Jahren einmal in dieser Gegend gelebt haben! Lachhaft!

  13. Wenn direkte Vereinbarungen mit Menschen in Griechenland getroffen werden könnten, also zb privat refinanzierte Kredite angeboten würden, wären sicherlich viele Smava Investoien hierzu bereit.
    Aber das Problem in Griechenland dürfte derzeti die Bargeldversorgung sein.
    Wie kann man da helfen?

  14. Ich halte Maßnahmen mit der jetzigen Regierung zu vereinbaren für zwecklos und hoffe, dass das Referendum am Sonntag zum Rücktritt der Tsipras-Truppe führt.

  15. Diese Hetze und einseitige Berichterstattung über Griechenland ist zum Ko…
    Da ist endlich mal Einer der an das Volk denkt und dem Kapitalismus die Stirn bietet. Leider läuft er gegen Windmühlen. Diese Regierung hat den überbezahlten Bonzen in Brüssel nie gepasst.

  16. Die Syriza-Regierung hat vor einem halben Jahr ein schweres Erbe angetreten. Vetternwirtschaft und völlig ineffektive Verwaltungstrukturen machen ein gutes Regieren sehr schwierig. Weil sie zudem noch eine linke Alternative etablieren wollen, sind gewinnorientierte Geldgeber, auch die staatlichen nicht geneigt, zu ihrem Erfolg beizutragen und drehen eher den Geldhahn zu. Nur keine erfolgreiche linke Alternative zu unserem „Reich der Kapitalmärkte“! hr

  17. Ausbeutung, Gier und Ungleichheit unserer Welt scheint sich in Griechenland besonders deutlich zu zeigen. Den Griechen geht es nicht gut – doch es gibt viele Menschen auf der Welt, die sich wünschen würden, dass es ihnen so schlecht ginge wie den Griechen.
    Ich würde mir gern wünschen, dass in den Medien darüber etwas zu höhren oder zu lesen wäre, wie z.B. unwahrscheinlich reiche Griechen ihr Vermögen dem griechischen Staat zur Verfügung stellen. Ich würde mir wünschen, dass wir aus Griechenland hören, dass Korruption allgemein nicht akzeptiert wird. Ich würde mir wünschen, dass griechische Milliardäre etwas gegen die Armut in Griechenland täten. Das Subsidiaritätsprinzip bedeutet nach meinem Verständnis, dass zu nächst der nahe Umkreis hilft bevor andere oder übergeordnetet Stellen helfen.

  18. Die Fragen sind doch eher emotional gestrickt. Ich war schon einige Male in Griechenland.
    Für mich sind eher die Strukturen und eine absolut egoistische Führungsschicht das Problem.
    Die geradezu krankhafte Vetternwirtschaft (Karamanlis/Papandreou) sind sehr schlecht.
    Es gibt viele Leute in Griechenland die etwas unternehmen wollen, aber sehr oft von den
    alten Krokodilen ausgebremst werden. Eine völlig faule Verwaltung die Ihre Bürger schikaniert. Man muss dreimal aufs Amt kommen um einen Personalausweis zu beantragen.

    Im Endeffekt müsste es eine Mentalitätsänderung geben, aber die ist bis jetzt nicht Sicht und würde wohl Generationen dauern.

  19. Griechenland muß erst seine inneren Aufgaben lösen, Der Gewinn der Unternehmen und der Privaties muss zu 40-50 % zu Lösung herangezogen werden.

  20. die Umfrage hilft nicht viel weiter, sie differenziert nicht zwischen Griechenland mit den Menschen und der Regierung von Griechenland. Denn das Problem war immer die Regierung und nicht die Menschen in Griechenland. Das wird auch von den Medien nicht dargestellt.
    2014 hat sich die Wirtschaft schon verbessert nur die jetzige kommunistische Regierung hat die Wirtschaft in den letzten 5 Monaten so richtig an die Wand gefahren und das wird nach Putins Manier den Geldgebern in die Schuhe geschoben. Das Griechische Volk tut mir leid dass sie das nicht erkennen können.

  21. Das ganze Steuergeld wird nie zurückgezahlt. Davon hätte jeder deutsche Bürger 1 Million bekommen können.

  22. Reformhilfen haben die griechischen Regierungen nicht angenommen. Immer wieder Gelder auch unsere Steuergelder als Sicherheit. Im eigenen Land haben sie 68 Mrd. Steueraussenstände und die Gelder der reichen Griechen werden von einer linken Regierung nicht angerührt. Ich glaube an das Subsidiaritätsprinzip: Selbsthilfe vor Fremdhilfe. Und ja, es ist ein unfairer Kampf der europäischen Institutionen und reichen Politiker gegen die zahlende und teilweise leidende Bevölkerung. Zum Sparen fehlen auch Investitionen, die sich rentieren müssen.
    Ich befürchte es wird Unruhen geben, zurück zur Drachme, ESM und Millionen von Flüchtlinge werden nach Mitteleuropa durchgereicht, weitere Arbeitssuchende werden dazu kommen. Trotzdem Selbsthilfe vor Fremdhilfe. Mich nervt auch wie hier mit unseren Steuergeldern umgegangen wird. Dieses aufgeblasene Politikerblabla und selbst die deutschen Regierungen haben jahrzehntelang Schulden aufgetürmt und spielen jetzt den Saubermann. Ich bin für ein direktes europäisches Grundeinkommen aus Steuergeldern. Das würde betroffenen Menschen helfen, die mein Mitgefühl haben und nicht Airbagrhetoriker oder aufgeblähten, korrupten Politikern.
    Wie haben zwei Kriege: Einen der Macht Europas gegen Nationalstaaten und einen Reich gegen Arm. Ich erinnere abschliessend an Jesu-Worte: Richtet nicht, damit ihr nicht gerichtet werdet und ein Gebet: Vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern. Ich fühl mich da so hilflos.

  23. Ich bin der Meinung, da Griechenland sich auch in den Euro geschummelt hat, ist dem ganzen Griechischen System so nicht zu helfen. Alles wird nur aufgeschoben und von anderen Länden bezahlt.. und wenn sich nichts ändert bis ins unendliche!
    Warum soll, z.B. Deutschland, die Frühberentung der Griechen bazahlen.. Das komplette Systen krankt…

  24. 1. Griechenland raus aus dem Euro, 2. erneute Volksabstimmung über Rückzahlung von Schulden, 3. Bestrafung der Schuldigen (Finanzmafia in den Knast) …, in Island hat das wunderbar geklappt, warum also nicht auch in Griechenland (und im Rest der Welt)

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