Portraits von den Finance Blog Gewinnern: www.timschaefermedia.com (2.Platz)

Warum schreibe ich meinen Blog www.timschaefermedia.com?

 

Ich entwickle über das Schreiben meines Blogs neue Themen für meine Medienkunden. Ich bin Journalist und entdecke auf diesem Weg immer wieder neue Aspekte, wenn ich den Blog aktualisiere. Es ist zudem ein Schnell-Schreib-Training. Sorry übrigens für die Schreibfehler und die vielen Wortdopplungen.

 

Woher beziehe ich meine Informationen? Es ist nicht das Internet. Nein. Ich ziehe die Tageszeitungen vor. Fast jeden Tag lese ich die „New York Times“ und das „Wall Street Journal“. Manchmal werfe ich sogar in die Boulevardpresse einen Blick. Sie werden lachen, ich lese die Presse begeistert im Fitness-Studio. Es ist der „New York Health and Racquet Club“, eine alte Institution in Manhattan. Meine Lieblingsfiliale befindet sich am Union Square. Es ist eine uralte Muckibude, die eine Renovierung bitter nötig hat. Dennoch gefällt es mir hier am besten. Ich setze mich dort also auf ein Rad, schalte den Börsensender CNBC ein und durchstöbere die Zeitungen. Artikel, die mich interessieren, reiße ich sofort raus und nehme sie mit nach Hause. Übrigens gehe ich fast jeden Tagen ins Fitness-Studio. Mein Trainingsprogramm umfasst mindestens 45 Minuten. Und so bleibt genug Zeit, die Blätter zu durchstöbern. Leider kann ich auf Artikel aus dem „Wall Street Journal“ nicht in meinem Blog verlinken, denn meine Blog-Leser benötigen wiederum ein Online-Abo des Wall Street Journals. Aus diesem Grund verweise ich in meinem Blog überwiegend auf die „New York Times“.
Darüber hinaus besuche ich in New York jede Menge Konferenzen. Es finden hier jeden Tag unzählige Meetings statt. Über diese Events schreibe ich jedoch nicht in meinem Blog. Ich möchte diese Informationen exklusiv meinen Kunden zur Verfügung stellen.

 

Wie kam ich nach New York? Ich hatte vor neun Jahren einen Urlaub in der Finanzmetropole verbracht. Es waren sieben Tage. Mein Hotel befand sich in China Town. Es war für New Yorker Verhältnisse eine wirklich billige Absteige, wobei die Übernachtung alles andere als billig war. Ich kann mich noch gut an das Waschbecken in meinem Zimmer erinnern: Es war voller Rost. Und trotzdem gefiel mir New York von der ersten Minute an so gut, dass ich mir seinerzeit vorgenommen hatte, unbedingt wieder zurückzukehren. Ich schaute mir damals alles an, was man sich als Tourist zwischen dem Hudson und East River eben anschaut. Es war das Empire State Building, der Central Park, ich machte eine Bootstour, ging in die großen Museen, nahm die Fähre nach Staten Island etc.

 

Ein paar Jahre später fragte ich meinen Arbeitgeber in Frankfurt, ob er mich nach New York für eine gewisse Zeit entsenden kann. „Kein Problem“, war die Antwort von Börsenbriefherausgeber Egbert Prior. Prior erweiterte sein Börsenbriefangebot um die internationale Ausgabe des „Prior Global“. Und ich berichtete für seine Leser direkt von der Wall Street. Und so wurden schließlich aus ein paar Monaten in New York mittlerweile vier Jahre. Spannende Jahre. Ich sprach mit Unternehmenslenkern von Pepsi über Exxon Mobil bis hin zu General Mills. Ich schaute mir Reden von Bill Clinton und Alan Greenspan an. Ich plauderte mit Stahltycoon Lakshmi Mittal, mit Filmstars wie Sean Penn oder John Voight. New York ist für mich die Stadt der Städte.

 

Viele Grüße

Tim Schäfer