Zweiter Kreditnehmer erhöht Annahmewahrscheinlichkeit

Wie ein Mitschuldner die Annahmewahrscheinlichkeit erhöht

Foto: fotolia.com

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Eine Kreditfinanzierung ist stets mit Kosten verbunden. Bei der Aufnahme eines Ratenkredits lassen sich diese Kreditnehmer allerdings zum Teil selbst beeinflussen. Die Entscheidung der Bank über die Vergabe eines Darlehens steht und fällt in aller Regel mit der Kreditwürdigkeit bzw. Bonität des Kunden – egal, ob er davon einen Fernseher finanzieren möchte, die Führerschein Finanzierung des Kindes gewährleisten möchte oder oder oder.

Diese beeinflusst entscheidend die Konditionen, zu denen die Finanzierung gewährt wird. Im Rahmen der Bonitätsprüfung bedienen sich viele Bankinstitute der Auskunftei Schufa. Bei negativer Auskunft ist die Annahmewahrscheinlichkeit eher gering und der Kreditantrag wird in vielen Fällen abgelehnt. Doch selbst eine positive Schufa-Auskunft ist kein Garant für einen Privatkredit. Denn im Rahmen der Bonitätsprüfung wird die Einnahme- sowie Ausgabeseite beleuchtet. Ein ungünstiges Verhältnis kann hierbei zu unvorteilhaften Konditionen oder gar zur Ablehnung des Kredits führen. Dies kann etwa dann der Fall sein, wenn das Gehalt zu niedrig oder der Arbeitsplatz unsicher ist, zumal die Bank die Zuverlässigkeit bei der Begleichung der Monatsraten anzweifelt sowie einen Zahlungsausfall befürchtet. Empfehlenswert ist hierbei ein Kreditvergleich, mit dem sich die Konditionen für eine Autofinanzierung oder einen Konsumentenkredit zwischen den einzelnen Anbietern vergleichen lässt. Auch für eine Umschuldung lassen sich mit einem Kreditvergleich oft hohe Einsparungen realisieren. Um jedoch die Annahmewahrscheinlichkeit sowie die Aussicht auf attraktivere Konditionen zu erhöhen, sollte die Einbeziehung eines zweiten Kreditnehmers in Betracht gezogen werden.

Mitschuldner verhindert hohe Risikozuschläge

Tritt eine zweite Person neben dem Hauptschuldner auf und verfügt diese über ein eigenes Einkommen, erhöht sich die Bonität des gesamten Antrags und somit die Annahmewahrscheinlichkeit. Die Bank wird den Privatkredit somit eher gewähren. Bereits ein niedriger Verdienst kann sich hierbei bezahlt machen und die Annahmewahrscheinlichkeit erhöhen. Zudem verbessern sich unter Umständen die Konditionen für den Autokredit. Denn wird das Darlehen von zwei Personen aufgenommen, so gelten diese als Gesamtschuldner. Demzufolge haften beide gleichermaßen für die Kosten, welche mit der Aufnahme des Kredits einhergehen. Die Bank gewinnt an Sicherheit, zumal sich das Risiko eines Kreditausfalls reduziert und diese sich im Falle eines Zahlungsverzugs an zwei Parteien wenden kann. Gerade dieser Aspekt wirkt sich positiv auf die Annahmewahrscheinlichkeit aus. Mit Blick auf die Konditionen macht es Sinn, wenn diejenige Person als Hauptschuldner gilt, die über das höhere Einkommen verfügt.

Wer als Mitschuldner hinzugezogen werden darf

Als Mitschuldner eignen sich neben den Eltern oder Lebens- / Ehepartner solche Personen, die das Vertrauen des eigentlichen Kreditnehmers genießen – hierbei muss es sich nicht zwingend um einen Verwandten handeln. Für die Bank ist es zumeist unerheblich, in welcher Beziehung die beiden Personen zueinander stehen. Im Falle einer Zahlungsunfähigkeit eines Kreditnehmers hat das Bankinstitut das Recht, die Gehälter beider Schuldner zu pfänden, um den Restbetrag des Darlehens zu begleichen. Die zweite Person ist ebenso zur Abgabe einer detaillierten Selbstauskunft verpflichtet. Demzufolge wird auch diese personenbezogene Daten wie Kontaktangaben und Wohnsitz, Informationen zum Arbeitsverhältnis sowie sämtliche Ausgaben und Einnahmen offen legen müssen. Eine Schufa-Auskunft wird auch zur zweiten Person eingeholt. Bei einem Kredit ohne Schufa sollten Verbraucher immer vorsichtig sein und genau prüfen, ob es sich um ein seriöses Angebot handelt.

 

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