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Was bedeutet Barkredit?

Als Barkredit wurde ursprünglich ein Kredit bezeichnet, der nicht auf das Konto des Kreditnehmers überwiesen, sondern bar am Schalter der Filialbank ausgezahlt wurde. Inzwischen wird der Begriff weniger trennscharf verwendet. Auch der Dispokredit gilt als Barkredit. Geblieben ist, dass der Kreditnehmer den Barkredit sofort – oder mit nur geringer Verzögerung – erhält.

Was sind die Besonderheiten bei einem Barkredit?

Klassischerweise bezeichnete „Barkredit“ ein Darlehen, das der Kreditgeber nicht auf das Konto überweist, sondern dem Kreditnehmer bar auszahlt. Dies geschieht in Filialbanken am Kassenschalter, bei Direktbanken liefert ein Kurier das Bargeld. Heutzutage hat der Begriff einen größeren Bedeutungsumfang: Als Barkredite gelten alle Kreditformen, bei denen Sie als Kreditnehmer schnell über das Geld verfügen können. Dazu gehören auch Sofortkredite, die Sie bei smava finden können: Kurze Zeit nach Vertragsabschluss ist der Kreditbetrag auf Ihrem Konto und Se können das Geld direkt abheben. Darüber hinaus gilt der Dispositionskredit, also die von Ihrer Bank eingeräumte Kontoüberziehung, als Barkredit. Das Geld erhalten Sie unmittelbar und ohne Antrag am Geldautomaten. Zudem zählen der Pfandkredit vom Leihhaus und selbst der Barkredit von privat bzw. Privatpersonen zu den Barkrediten.

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Hinweis
Gemeinsam ist allen Barkrediten, dass sie sehr schnell beantragt sind, schnell ausgezahlt werden undeine relativ überschaubare Höhe (im Durchschnitt 300 bis 3.000 Euro) haben.
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Wie funktioniert ein Barkredit?

Einen Barkredit bei einer Bank oder einem anderen Finanzdienstleister können Sie ähnlich beantragen wie einen klassischen Ratenkredit. Die Kreditaufnahme ist vor Ort oder in den meisten Fällen auch online möglich. Für die Aufnahme eines Barkredits gelten üblicherweise dieselben Regeln wie für einen klassischen Ratenkredit:

  • Sie sind mindestens volljährig und haben einen festen Wohnsitz in Deutschland.
  • Sie verfügen über ein regelmäßiges Einkommen in ausreichender Höhe.
  • Sie haben einen positiven SCHUFA-Score.

Barkredite trotz SCHUFA-Eintrag möglich

Die letzten beiden Punkte gelten nicht für alle Formen von Barkrediten. So bieten manche Finanzdienstleister Kunden einen Barkredit trotz SCHUFA-Eintrag an. Pfandkredite von Leihhäusern gibt es ebenfalls ohne Rücksicht auf regelmäßiges Einkommen und SCHUFA – allerdings müssen Sie einen Wertgegenstand als Sicherheit verpfänden. Auch bei einem einmal eingeräumten Dispositionskredit wird die SCHUFA-Abfrage nicht bei jeder Inanspruchnahme durchgeführt.

Das gilt beim Sofortkredit

Anders sieht dies bei einem Sofortkredit als Barkredit aus. Hier erfolgt in der Regel eine SCHUFA-Abfrage. Da die Kreditsumme bei einem Barkredit oft niedriger als bei einem Ratenkredit ist, stehen die Chancen auf Darlehensgenehmigung für Kunden mit SCHUFA-Eintrag besser. Die Rückzahlung des Sofortkredits erfolgt wie bei einem regulären Ratenkredit in monatlich festgelegten Tilgungszahlungen.

In welchen Fällen lohnt sich ein Barkredit?

Ein Barkredit lohnt sich, wenn Sie eine relativ kleine Geldsumme schnell und für einen relativ kurzen Zeitraum benötigen. Situationen, in denen ein Barkredit sinnvoll ist, sind zum Beispiel: Wichtige Elektrogeräte sind defekt und müssen schnell ersetzt werden. Die Jahresabrechnung Ihres Energieanbieters bringt eine unplanmäßig hohe Nachzahlung mit sich. Das Auto, mit dem Sie zur Arbeit pendeln, muss repariert werden. Viele Barkredite sind einfach zu beantragen, sodass Sie die benötigte Anschaffung schnell tätigen können. Zu bedenken ist allerdings: Barkredite sind oftmals teurer als Ratenkredite.

Was sind typische Barkredite?

Typische Barkredite sind der Dispositionskredit und der Pfandkredit von Leihhäusern. Ersterer muss nach der erstmaligen Einrichtung auf Ihrem Girokonto nicht mehr beantragt werden, sondern steht Ihnen jederzeit zur Verfügung. Dafür weisen Dispokredite oftmals sehr hohe Zinssätze von 8 und mehr Prozent p.a. auf. Weitere typische Barkredite sind der Barkredit von privat sowie der Sofortkredit, wie ihn etwa smava vermittelt. Diese Darlehensformen sind in der Regel deutlich günstiger als ein Dispositionskredit. Ein Sofortkredit hat darüber hinaus den Vorteil eines vereinbarten Tilgungsplans: Die Rückzahlung erfolgt in einem Rhythmus, den Sie zusammen mit dem Finanzdienstleister unter Berücksichtigung Ihrer finanziellen Möglichkeiten vereinbaren.

Wie unterscheidet sich ein Barkredit von einem klassischen Ratenkredit?

Der Barkredit im Vergleich zum Ratenkredit zeichnet sich durch einfache Beantragung, sehr schnelle Auszahlung und eine relativ überschaubare Darlehenshöhe aus. Beim Barkredit wird nicht prinzipiell auf die SCHUFA-Auskunft verzichtet, allerdings ist aufgrund der zumeist niedrigeren Summe des Barkredits ein erfolgreicher Kreditantrag trotz SCHUFA wahrscheinlicher. Je nachdem welche Form des Barkredits Sie aufnehmen, unterscheiden sich Barkredit und Ratenkredit durch das Vorhandensein eines Tilgungsplans bei Letzterem.

Zusammenfassung der wichtigsten Fragen zum Barkredit

Als Barkredit bezeichneten Banken früher vor allem Kredite, die direkt bar ausgezahlt wurden. Heutzutage werden auch Dispositionskredite oder Pfandkredite von Leihhäusern Barkredite genannt. Zudem können alle online beantragten Sofortkredite als Barkredite betrachtet werden. Entscheidende Merkmale sind, dass die Beantragung schnell vonstattengeht und das Geld unverzüglich zur Verfügung steht.

Ein Barkredit ist dann sinnvoll, wenn Sie einen kurzfristigen finanziellen Engpass haben. Beispielsweise kommt ein Barkredit infrage, wenn Sie eine defekte Waschmaschine ersetzen oder eine Autoreparatur bezahlen müssen.

Als typische Barkredite gelten der Dispokredit, der Pfandkredit und viele online beantragte Sofortkredite. Einige Finanzdienstleister vermitteln zudem Barkredite von Privatpersonen.

Nur ein Pfandkredit, den Sie bei einem Leihhaus gegen einen Wertgegenstand erhalten, ist ein Barkredit ganz ohne SCHUFA-Abfrage. Seriöse Finanzdienstleister führen in Deutschland immer eine Abfrage bei der SCHUFA oder einer anderen Auskunftei durch. Allerdings ist beim Barkredit die Chance auf eine erfolgreiche Beantragung trotz SCHUFA höher.

Was sind die Vor- und Nachteile bei einem Barkredit?

Der Barkredit hat verschiedene Vorteile, aber auch Nachteile. Unsere Tabelle zeigt Ihnen die wichtigsten Argumente auf einen Blick:

Vorteile Nachteile
Barkredite sind schnell beantragt Barkredite sind – bei langer Laufzeit – in der Regel teurer als Ratenkredite
Das Geld ist sehr schnell verfügbar Nur geringe Summen können als Barkredit aufgenommen werden
Auch geringe Summen können als Barkredit aufgenommen werden Falls Sie Ihren Dispositionsrahmen als Barkredit nutzen: Aufgrund der hohen Zinsen besteht die Gefahr der Dispofalle
Es besteht eine höhere Chance auf erfolgreiche Beantragung trotz SCHUFA.