Flugschein-Kosten: Ausbildung für motorisierte Flugzeuge

Wer möchte nicht gerne selbst fliegen? Mit dem nötigen Kleingeld kann man sich diesen Traum erfüllen. Er hat aber auch seinen Preis – vor allem die Flugschein-Kosten für motorbetriebene Maschinen sind nicht zu unterschätzen. Wer privat eine Lizenz erwerben möchte, muss – anders als bei einem gewerblichen Flugschein beispielsweise – die Kosten selber tragen und bestimmte Voraussetzungen erfüllen.

Es gibt viele verschiedene Lizenzen. Bei den folgenden Voraussetzungen sowie Pilotenschein-Kosten handelt es sich um die Lizenz PPL-A, die einen Piloten dazu ermächtigt, ein einmotoriges Kleinflugzeug bis zu zwei Tonnen zu führen.

Voraussetzungen für einen Pilotenschein

flugschein kosten
Foto: jrmedien_de/fotolia.com

Wer möchte nicht gerne selbst fliegen? Mit dem nötigen Kleingeld kann man sich diesen Traum erfüllen. Er hat aber auch seinen Preis – vor allem die Flugschein-Kosten für motorbetriebene Maschinen sind nicht zu unterschätzen. Wer privat eine Lizenz erwerben möchte, muss – anders als bei einem gewerblichen Flugschein beispielsweise – die Kosten selber tragen und bestimmte Voraussetzungen erfüllen.

Es gibt viele verschiedene Lizenzen. Bei den folgenden Voraussetzungen sowie Pilotenschein-Kosten handelt es sich um die Lizenz PPL-A, die einen Piloten dazu ermächtigt, ein einmotoriges Kleinflugzeug bis zu zwei Tonnen zu führen.

Voraussetzungen für einen Pilotenschein

Pilot kann grundsätzlich jeder werden. Durch die hohe Verantwortung, die man als Führer eines Flugzeuges trägt, müssen jedoch einige Voraussetzungen erfüllt werden. Sind diese gegeben, kann man den Flugschein absolvieren und abheben.

  • Anmeldegebühr: 300 Euro
  • Mindestalter: 16 Jahre zu Beginn der Ausbildung; 17 Jahre zur Gültigkeit der Lizenz
  • Fliegerärztliches Tauglichkeitszeugnis (Klasse 2)
  • Auskunft aus dem Verkehrszentralregister beim Kraftfahrt-Bundesamt
  • Polizeiliches Führungszeugnis
  • Nachweis über einen Erste-Hilfe Kurs
  • Flugfunkzeugnis (wird i.d.R. mit dem Flugschein erworben)

Flugschein-Kosten: Theoretische Ausbildung

Für einen privaten Flugschein muss man sich an eine Flugschule wenden, die sowohl den theoretischen Kurs als auch die praktischen Flugstunden anbietet.

Die erste Phase des Pilotenscheinerwerbs besteht ausschließlich aus theoretischem Unterricht, bei dem für fast jede Fluglizenz dieselben Kenntnisse erlangt werden. Hierbei werden Fächer wie Luftrecht, Wetterkunde und Navigation unterrichtet. Auch mit der Technik muss sich im Rahmen der theoretischen Ausbildung auseinandergesetzt werden: Aerodynamik, Sprechfunk sowie Flugzeugtechnik sind hier Schwerpunkte.

Die Flugschein-Kosten des Theorieteils setzen sich aus dem Lehrgang, dem Unterricht, einem Test und den Unterrichtsmaterialen zusammen. Insgesamt können Flugschüler hier mit circa 1.000 bis 1.500 Euro rechnen.

  • Lehrgang inkl. Lehrmaterialien: 450 Euro
  • Unterricht (circa 30 Stunden): 400 Euro
  • Abschlusstest und Fragenkatalog: 350 Euro

Flugschein-Kosten: Praktische Ausbildung

Die Kosten für den Flugschein sind vor allem aufgrund des Aufwands im praktischen Teil enorm hoch. Der Flugschüler muss vor Absolvieren der Prüfung 45 Flugstunden in einem 2-sitzigen oder 4-sitzigen Flugzeug nachweisen. Hinzu kommen Landegebühren, das Sprechfunkzeugnis sowie Prüfungsgebühren für den Flugschein. Die Kosten belaufen sich für die Praxis also insgesamt auf ca. 8.000 bis 9.000 Euro.

Foto: RAM/fotolia.com
  • 45 Flugstunden: circa 7.500 Euro
  • Landegebühren: circa 650 Euro
  • Sprechfunkzeugnis: circa 250 Euro
  • Verwaltungsgebühren: circa 150 Euro

Wer also wissen möchte, was ein Flugschein kosten kann, sollte bei einer großzügigen Kalkulation mit rund 10.000 Euro rechnen. Die Preise variieren je nach Flugschule und Flugzeug, in dem die Flugstunden genommen werden. Hier haben Flugschüler die Wahl zwischen einer zweisitzigen und einer viersitzigen Maschine.

 

Übrigens: Günstige Finanzierungsmöglichkeiten gibt es im smava Kreditvergleich.