Günstiger Ratenkredit statt Immobilienkredit: Wie viel kann ich mir leisten?

Der Traum vom Eigenheim steht und fällt mit den Finanzen, ganz klar. Eine passende Immobilie zu finden, ist häufig nicht das größte Problem, besonders in Ballungsgebieten und Großstädten. Interessant wird’s hingegen, wenn es um die Festlegung des finanziellen Rahmens geht.

Immobilienkredite sind mitunter nicht die beste Lösung – gerade, wenn es um Beträge im unteren sechsstelligen oder im fünfstelligen Bereich geht, denn ein klassischer Ratenkredit ist mitunter einfacher zu bekommen und leichter zu bedienen.

Die häufigste Frage beim Immobilienkredit: Wie viel kann ich mir leisten?

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Angehende Immobilienbesitzer stehen vor der Frage beim Immobilienkredit: Wie viel kann ich mir leisten? Denn selbst wenn klar ist, wie hoch die monatliche Belastung im Einzelfall sein darf, steht noch lange nicht fest, ob die Bank bei der Finanzierung mitspielt.

Die Bank wägt bei einem Immobilienkredit das Risiko zunächst anhand von drei Fragen ab:

  • Wie hoch ist das eingebrachte Eigenkapital?

Kann der Kreditnehmer den Kredit nicht mehr bedienen, soll der finanzielle Schaden so gering wie möglich gehalten werden. Da es beim Erwerb einer Immobilie allerdings einmalige Kosten wie zum Beispiel Notarkosten und Grunderwerbssteuer gibt, möchte die Bank das Risiko dieser Kosten nicht übernehmen, denn im Fall einer Zahlungsunfähigkeit des Kreditnehmers können diese Kosten mit dem Verkauf der Immobilie nicht gedeckt werden.

Diese Erwerbskosten liegen meistens zwischen 10 und 12 Prozent, so dass sich die Banken häufig mit einem Eigenanteil dieser Größenordnung zufrieden geben. Wirklich gute Konditionen gibt es meistens allerdings erst ab einem Eigenkapital von rund 20 Prozent – was beim Erwerb einer Immobilie eine beachtliche Summe ergibt.

Eine der großen Hürden ist also: Immobilienkredit=Eigenkapital!

  • Wie hoch darf die monatliche Belastung sein?

Je höher das Einkommen und je niedriger die monatlichen Fixkosten sind (unter Berücksichtigung eventueller weiterer Finanzierungen wie zum Beispiel einem Autokredit), desto höher darf die monatliche Rate sein. Bestimmte Berufsgruppen wie beispielsweise Beamte sind dabei im Vorteil, denn die Wahrscheinlichkeit, dass ein Beamter oder eine Beamte ihre Stelle verliert, ist gering.

Wer jetzt schon feststellt, dass die Wahrscheinlichkeit niedrig ist, einen Immobilienkredit zu bekommen, sollte überlegen: Ist ein günstiger Ratenkredit womöglich eine Alternative? Die mögliche Gesamtsumme ist hier zwar geringer als bei einem Kredit speziell für Immobilien, doch kann die Rechnung aufgehen, wenn die Finanzierung von mehreren Personen getragen wird. Ein günstiger Ratenkredit mit einer langen Laufzeit kann sich hier durchaus rechnen. Eine gute Entscheidungshilfe bietet ein Tilgungsrechner.

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smava vermittelt beispielsweise günstige Ratenkredite mit einer Gesamtsumme von bis zu 125.000 Euro. Einer der großen Vorteile: Im Gegensatz zum Immobilienkredit verlangt die Bank hier kein Eigenkapital! Informieren Sie sich hier über mögliche Konditionen und starten Sie einen Ratenkredit-Vergleich. Holen Sie sich ein unverbindliches Angebot ein – unsere Berater informieren Sie umfassend!

Bei einem Immobilienkredit möchte die Bank schließlich noch wissen:

  • Um welche Immobilie geht es?

Kann der Kreditnehmer den Kredit nicht mehr bedienen (also die Raten nicht mehr zahlen), wird die Bank versuchen, die Immobilie mit einem größtmöglichen Gewinn zu verkaufen. Dieses gelingt allerdings nur dann, wenn die Immobilie für potentielle Käufer auch attraktiv genug ist. Eine Spezial-Immobilie wie zum Beispiel eine alte umgebaute Mühle auf dem Land ist weitaus schwieriger wieder zu verkaufen, als ein klassisches Einfamilienhaus in bester Stadtlage.

Wenn es also um eine außergewöhnliche oder auch um eine etwas kleinere Immobilie geht, kann sich ein klassischer Kredit für den Kreditnehmer durchaus lohnen. Vergleichen Sie jetzt kostenlos und starten den Kreditrechner!