Entgegen einem sehr weit verbreiteten Irrglauben ist ein SCHUFA-Eintrag grundsätzlich zunächst nur ein gespeicherter Sachverhalt – wertneutral. Wichtig ist dabei vor allem eine Erkenntnis:
Ein SCHUFA-Eintrag ist nicht automatisch negativ.
Im Gegenteil: Die große Mehrheit der gespeicherten Einträge ist neutral oder positiv. Das liegt vor allem an der Arbeitsweise dieser Auskunftei, die häufig falsch verstanden wird. Die SCHUFA arbeitet nach einem einfachen Prinzip: Unternehmen melden der SCHUFA Informationen, die dann gespeichert und bewertet werden.
Grundsätzlich funktioniert das nach einem klaren Prinzip: Nur, wer der SCHUFA Informationen liefert, kann auch als Vertragspartner Informationen von ihr erhalten.
Banken, Kreditkartenanbieter, Mobilfunkunternehmen oder Versandhändler informieren die SCHUFA beispielsweise darüber, dass…
- Sie einen Kredit abgeschlossen haben;
- Sie eine Kreditkarte besitzen;
- Sie einen Kredit ordnungsgemäß zurückgezahlt haben;
- Sie einen Mobilfunkvertrag abgeschlossen haben;
- Sie bei einem Online-Händler etwas auf Raten erworben haben.
Solche und ähnliche Informationen speichert die SCHUFA, errechnet daraus einen Score und stellt beides Ihren Vertragspartnern zur Verfügung – jedoch nur bei berechtigtem Interesse. Ziel ist es immer, dass Partner Risiken besser einschätzen und Zahlungsausfälle vermeiden können.

