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Wie wirkt sich ein SCHUFA-Eintrag aus?

Allein im Jahr 2017 erhielt die SCHUFA über 27 Millionen Bankanfragen im Rahmen der Ermittlung von Kreditkonditionen. Damit hat sie einen bedeutsamen Einfluss auf die Kreditchancen eines Antragstellers und auch auf die Konditionen des letztendlich abgeschlossenen Vertrags. Wie sich ein SCHUFA-Eintrag konkret auswirkt, erfahren Sie hier.

Wie setzt sich der SCHUFA-Score zusammen und was bewirkt er?

Die SCHUFA ist eine Wirtschaftsauskunftei. Sie sammelt relevante Finanzdaten von Bürgern und gibt sie zu Zwecken der Bonitätsprüfung weiter. Die von der SCHUFA gesammelten Daten lassen sich entweder den Positiv- oder den Negativmerkmalen zurechnen. Positiveinträge beinhalten Daten zur Person und zu allgemeinen Finanzgeschäften, zum Beispiel Name, Adresse, eröffnete Konten und aufgenommene Kredite. Negativmerkmale beinhalten Pflichtverletzungen wie etwa ausgefallene Zahlungen. Die SCHUFA bündelt diese Angaben durch eine Berechnung zu einem Score zwischen 0 und 100. Dieser Score entspricht der Wahrscheinlichkeit in Prozent für die Kreditrückzahlung des Antragstellers. Ein niedriger SCHUFA-Score lässt Sie als unzuverlässig erscheinen. Banken werden in diesem Fall Kredite verweigern oder höhere Zinsen verlangen.

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Gibt es festgelegte Grenzwerte beim SCHUFA-Score, bis wann ich einen Kredit erhalte?

Die SCHUFA vergibt neben dem Basisscore außerdem sogenannte Branchenscores. Diese berücksichtigen die Besonderheiten der jeweiligen Branchen, daher unterscheidet sich der Score für Banken zum Beispiel von dem für Versandunternehmen. Ein Branchenscore beinhaltet neben dem reinen Scorewert zusätzlich eine Einteilung zu einer Ratingstufe zwischen A und P.

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Hinweis
Sowohl die genaue Berechnungsformel für den SCHUFA-Score als auch die Kreditvergabekriterien der meisten Banken unterliegen strengen Geheimhaltungsrichtlinien. Die Entscheidung erfolgt immer nach Betrachtung des Einzelfalls.

Die wichtigsten Fragen zu den Auswirkungen des SCHUFA-Eintrags

Die SCHUFA-Auskunft dient in erster Linie den Banken als Entscheidungsgrundlage zu deren Kreditvergabe. Während folglich auch bei niedrigen SCHUFA-Scores nichts gegen einen Antrag Ihrerseits spricht, werden Sie wahrscheinlich keine Zusage erhalten. Manche Angebote werben damit, Kredite ohne SCHUFA-Auskunft zu vergeben. Prüfen Sie jedoch in solchen Fällen sorgfältig die Konditionen, da diese Anbieter oft sehr hohe Zinsen verlangen.

Nicht alle SCHUFA-Einträge sind negativ. Tatsächlich werden etwa 90% aller Einträge den positiven Einträgen zugerechnet. Zu diesen zählt z. B. ein positives Zahlungsverhalten bzw. pünktlich und vollständig gezahlte Rechnungen. Eine hohe Zahl an Positiveinträgen kann durchaus wertvoll sein. Sie bezeugt Ihre Vertrauenswürdigkeit bei Vertragspartnern und belegt Ihre finanzielle Zuverlässigkeit.

Ein negativer SCHUFA-Wert oder ein schlechter Score anderer Auskunfteien kann zu erheblichen Konsequenzen bei der Kreditvergabe führen. Er kann sowohl die geforderten Zinsen erhöhen als auch die Kreditvergabe verhindern.

Ein negativer SCHUFA-Wert lässt sich nicht einfach beseitigen. Die Informationen werden jedoch nach gesetzlich festgelegten Fristen automatisch gelöscht. Die SCHUFA ist jedoch ebenfalls nicht ohne Fehler. Können Sie sich einen negativen SCHUFA-Eintrag nicht erklären, sollten Sie Ihre Daten überprüfen. Falsche oder veraltete Einträge werden nach einem Antrag umgehend gelöscht.