Tipps für die Mietbürgschaft

Die Mietbürgschaft stellte eine spezielle Form der Bürgschaft dar. Hierbei bürgt nicht eine Privatperson gegenüber dem Kreditgeber, sondern eine Bank oder eine Versicherung gegenüber dem Vermieter. Oft dient die Mietbürgschaft als Alternative zur klassischen Mietkaution. Besonders für Personen, die kein eigenes Vermögen besitzen, ist die Mietbürgschaft eine gute Möglichkeit.

Vorteile einer Mietbürgschaft

  • Wenn vom Vermieter eine Kaution in Form von 2-3 Nettokaltmieten verlangt wird, ist man schnell über 1.000 Euro auf einmal los. Bei einer Bürgschaft muss man diese hohe Summe nicht zahlen, sondern nur einen monatlichen geringen Betrag für die Mietkautionsversicherung.
  • Bei einer Mietkaution hat man einen einmaligen sehr hohen Kapitalaufwand. Für viele Menschen ist das unmöglich. Dieser Kapitalaufwand reduziert sich jedoch um ein vielfaches, wenn man sich für eine Mietbürgschaft entscheidet.
  • Als Mieter bleibt man weiterhin flexibel. Man zahlt nur für den Zeitraum den man auch tatsächlich beansprucht. Eine Kündigung der Kautionsbürgschaft ist jederzeit möglich und bereits gezahlte Jahresbeiträge werden zurück erstattet.
  • Eine Mietbürgschaft wird meistens online abgeschlossen und man erhält nach einigen Minuten schon die Zusage. Somit ist es auch leichter, die Anbieter untereinander zu vergleichen und das für sich günstigste Angebot zu finden.
  • Auch die Wartezeit, bis die Kaution nach Beendigung des Mietverhältnisses ausgezahlt wird, fällt weg.

Mietbürgschaft beantragen

Da bei einer Mietbürgschaft eine Bank oder eine Versicherung der Bürge ist, ist es notwendig mit dieser einen Vertrag zu schließen. Dieser wird meistens online beantragt.

1. Anbieter vergleichen
Im Internet gibt es zahlreiche Vergleichsportale. Diese sollte man auf jeden Fall nutzen, um das für sich günstigste Angebot zu finden. Dort kann man das passende Produkt auswählen und wird meistens durch nur einen Klick zu dem ausgewählten Anbieter weitergeleitet.

2. Antrag ausfüllen
Auf der Internetseite des ausgewählten Anbieters füllt man den Online-Antrag aus. Wenn man eine Zusage erhalten hat, druckt man die Unterlagen aus und sendet diese an den Anbieter zurück. Einige Versicherer oder Banken bieten auch den direkten Online-Abschluss an. Meistens wird schon in innerhalb von 48 Stunden die Bürgschaftsurkunde versendet.

3. Bürgschaftsurkunde übergeben
Jetzt ist es nur noch nötig, dass man die Bürgschaftsurkunde dem Vermieter übergibt. Falls er diese nicht akzeptieren sollte, hat man 14 Tage Zeit den Vertrag zu widerrufen.