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Was kann eine Balkonsanierung kosten?

Mit steigenden Temperaturen wird der Balkon wieder zum Wohlfühlort. Wer einen Balkon sanieren und neu gestalten möchte, der sollte einige Kostenfaktoren einplanen. Was die Balkonsanierung kosten kann und worauf Sie achten müssen, lesen Sie in diesem Ratgeber!

Leitfragen für die Balkonsanierung

  • Was muss saniert werden?
  • Wie groß ist mein Balkon?
  • Ist der Einsatz von Handwerkern nötig?
  • Wie viel Budget habe ich zur Verfügung?
  • Lohnt sich die Aufnahme eines Privatkredits?
  • Wie Hoch sind die Materialkosten?

Kostenfaktoren bei der Balkonsanierung

Da ein Balkon permanent der Witterung ausgesetzt ist, muss dieser alle paar Jahre saniert werden. Vor allem dann, wenn sich bereits Schäden im Beton wie Löcher oder Risse zeigen. Auch wenn sich der Bodenbelag löst oder Moosbewuchs zu sehen sind, ist eine Sanierung des Balkons ratsam. Je nachdem, ob Sie Eigentümer des Wohnobjekts sind oder zur Miete wohnen, müssen Sie die Kosten für die Balkonsanierung selbst tragen. Andernfalls kommt bei schwerwiegenden Schäden, wie zum Beispiel Risse in der Substanz der Vermieter für die Sanierungskosten Ihres Balkons auf. Die Balkonsanierung ist zudem eine gute Grundlage, um den eigenen Balkon neu zu gestalten und zu modernisieren. Mit folgenden Kostenfaktoren können Sie bei einer Balkonsanierung rechnen:

Materialkosten

Sollten Sie Ihren Balkon in Eigenregie sanieren, dann brauchen Sie einiges an Material. Für die Grundsanierung des Balkonbodens benötigen Sie Mörtel, Estrich, Dämmstreifen, Entkopplungsmatten, Abschlussprofil, Abdichtband, Malerrolle, Quast und den gewünschten Bodenbelag. Insgesamt liegen die Materialkosten zwischen 150 Euro und 600 Euro. Zusätzliche Geräte wie einen Hochdruckreiniger oder eine Schleifmaschine können Sie im Baumarkt gegen eine kleine Gebühr leihen. Zudem kann es sich im Hinblick auf zukünftige Sanierungsarbeiten lohnen, auf leicht austauschbare Materialien und Bodenbeläge zu setzen.

Entfernung der Altbeläge durch eine Firma

Bevor neue Bodenbeläge verlegt werden können, müssen die Altbelege des Balkons entfernt werden. Je nachdem, welches Material verbaut ist, fallen die Kosten für die Entfernung der Altbeläge unterschiedlich hoch aus. Die Kosten für die Beseitigung von Holzbalken oder Teppichböden liegen im Schnitt bei ca. 10 Euro bis zu 30 Euro pro m². Der Abriss von Fliesen dagegen kostet in der Regel zwischen 25 Euro bis zu 70 Euro. Die Entsorgung des Materials ist preislich inbegriffen.

Kosten für einen neuen Bodenbelag

Viele Bodenbeläge eignen sich für einen Balkon. Zu den gängigsten Materialien gehören Dielen aus Holz (ab 15 Euro pro m²) und Klickfliesen aus WPC oder Holz (ab 10 Euro pro m²). Ein Vorteil ist, dass sich dieses Material direkt auf den alten Belag verlegen lässt und zudem pflegeleicht ist. Achten Sie bei der Auswahl des Bodenbelags immer darauf, dass dieser nicht zu schwer ist. Zudem sollte das Gefälle stets 2 bis 3 Prozent betragen, damit das Regenwasser ablaufen kann. Wenn Sie Dielen aus Holz oder Balkonfliesen fachmännisch verlegen lassen möchten, dann liegen die Kosten im Schnitt bei ca. 70 Euro pro m².

Balkongeländer sanieren

Wenn der Balkon über eine betonierte Brüstung verfügt, dann kann diese im Zuge der Sanierung ebenfalls ausgebessert werden. Wenn lediglich die Farbschicht erneuert werden muss, brauchen Sie nur mit Kosten für die Farbe rechnen. Wenn Risse fachmännisch ausgebessert werden müssen, dann zahlen Sie im Schnitt 100 Euro pro Meter. Ein Balkongeländer aus Edelstahl können Sie bereits ab 150 Euro pro Meter kaufen. Allerdings sollte das Anbringen eines Balkongeländers stets ein Fachmann übernehmen, da durch die Verankerung an der Hauswand auch auf die Wärmedämmung geachtet werden muss.

Lohnt sich ein Kredit für die Balkonsanierung?

Je nach Aufwand der Balkonsanierung und der anschließenden Gestaltung können Sie mit Kosten im dreistelligen Bereich rechnen. Um finanzielle Engpässe bei der Sanierung zu vermeiden, kann sich die Aufnahme eines Kredits lohnen. Bei einem Ratenkredit zahlen Sie das Darlehen in gleichbleibenden monatlichen Raten zu einem festen Zinssatz zurück. Der Vorteil bei einem Ratenkredit ist, dass dieser im Vergleich zum Dispokredit deutlich günstiger ist. Somit bleiben Sie weiterhin finanziell flexibel und können Ihren Balkon ganz nach Ihren Vorstellungen sanieren und gestalten.

Schritt für Schritt den Balkon sanieren

Zunächst müssen Sie den alten Bodenbelag komplett entfernen und anschließend reinigen, zum Beispiel mit einem Hochdruckreiniger. Wichtig ist hierbei, dass Sie anschließend den Boden auf seine Undichtigkeit überprüfen. Dazu gießen Sie etwas Wasser auf den Untergrund. Sollte das Wasser nicht binnen weniger Minuten eingezogen sein, müssen Sie den Balkonboden gründlich abschleifen.

Kleine Risse und Löcher können Sie mit Mörtel ausbessern. Achten Sie darauf, dass der Untergrund ein leichtes Gefälle von 1 bis 2 Prozent aufweist, damit Regenwasser abfließen kann. Dies können Sie gegebenenfalls mit Estrich ausgleichen. Nach der Ausbesserung des Bodens können Sie diesen mit einem Dichtungsanstrich abdichten. Den Anstrich sollten Sie mit einer Malerrolle mehrfach auftragen und gut trocknen lassen.

Wenn Sie Ihren Balkon verfliesen möchten, dann müssen Sie als nächsten Schritt den Balkonuntergrund entkoppeln, um einen zusätzlichen Untergrund für die Fliesen zu schaffen. Dazu verlegen Sie Entkopplungsmatten. Diese verhindern, dass die Fliesen Risse bekommen oder sich die Platten verschieben. Für das Verfliesen nutzen Sie Fliesenkleber und einen Gummihammer, um das Material festzuklopfen. Ebenso können Sie aber auch Klickfliesen aus Holz, Naturstein oder WPC nutzen.

Mit dem verlegen eines neuen Bodenbelags und der Renovierung des Geländers ist die Balkonsanierung abgeschlossen. Nun können Sie optional zum Beispiel noch Regenrinnen anbauen, die den Wasserabfluss optimieren oder eine Markise befestigen. Die Sanierung bietet außerdem eine gute Möglichkeit, um den Balkon neu zu gestalten.

Häufige Fragen zur Balkonsanierung

Je nachdem in welchem Umfang Ihr Balkon Schäden aufweist, müssen Sie mit Kosten zwischen 500 Euro und 5.000 Euro rechnen.

Je nachdem ob Sie Eigentümer des Wohnobjekts sind oder zur Miete wohnen, müssen Sie die Kosten für die Balkonsanierung selbst tragen. Andernfalls kommt bei schwerwiegenden Schäden, wie zum Beispiel Risse in der Substanz, der Vermieter für die Sanierungskosten Ihres Balkons auf. Wenn es nur um Modernisierungsmaßnahmen ohne große Schadensbehebung geht, dann zahlen Sie als Mieter die Kosten für die Sanierung und Modernisierung ebenfalls selbst.

Je nach Aufwand der Balkonsanierung und der anschließenden Gestaltung, können Sie mit Kosten im drei- bis in den vierstelligen Bereich rechnen. Um finanzielle Engpässe bei der Sanierung zu vermeiden, kann sich die Aufnahme eines Kredits zum Beispiel über smava lohnen. Der Vorteil bei einem Ratenkredit ist, dass dieser im Vergleich zum Dispokredit deutlich günstiger ist. Somit bleiben Sie weiterhin finanziell flexibel und können Ihren Balkon ganz nach Ihren Vorstellungen sanieren und gestalten.

Wenn Sie als Privatperson die Balkonsanierung in Auftrag geben, dann können Sie unter bestimmten Voraussetzungen 20 Prozent der angefallenen Arbeitskosten steuerlich geltend machen (höchstens 6.000 Euro). Die maximale Ersparnis liegt also bei 1.2000 Euro. Die Voraussetzungen, um die Balkonsanierung steuerlich geltend zu machen sind unter anderem, dass es sich um Renovierungs- und Modernisierungsmaßnahmen handelt, dass Sie die Rechnung für den Handwerker per Überweisung bezahlen und das Sie keine Förderungen für die Sanierung erhalten.

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