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Welche Kosten verursacht eine Balkonsanierung?Was kann eine Balkonsanierung kosten?
Aktualisiert am 18.06.2026

Was kostet eine Balkonsanierung?

Ein Balkon ist das ganze Jahr Wind und Wetter ausgesetzt – früher oder später steht deshalb eine Sanierung an. Doch was kostet das eigentlich? Die Antwort hängt stark davon ab, was genau gemacht werden muss. In diesem Ratgeber erfahren Sie, mit welchen Kosten Sie rechnen sollten.

Geschrieben von Leonard HaakerGeschrieben vonLeonard HaakerSEO Manager

Leonard Haaker ist als SEO Manager im Bereich Marketing tätig und seit August 2024 im Unternehmen. Er entwickelt und schärft die SEO-Strategie, plant Keyword-Sets und Suchintents und sorgt dafür, dass Landingpages sowohl technisch als auch inhaltlich auf Suchanfragen und Nutzerbedürfnisse ausgerichtet sind. Dazu gehören die Optimierung bestehender Seiten, der Aufbau neuer Content-Hubs sowie regelmäßige Performance-Analysen, auf deren Basis Inhalte und Strukturen weiterentwickelt werden.

Geprüft von Quang Dung TaGeprüft vonQuang Dung TaSpezialist für Ratenkredite und Bankenprodukte

Quang-Dung Ta, ein erfahrener Bankkaufmann und Senior Key Account Manager bei smava, arbeitet seit 2016 in der Finanzbranche. Mit Spezialisierung auf Kreditwesen und Finanzprodukte verfügt er über tiefgehende Kenntnisse in Finanzthemen. Seine Zusatzausbildung bei smava im Bereich Ratenkredite qualifiziert ihn, praxisrelevante Finanzinhalte zu vermitteln. Sein Ziel ist es, komplexe Finanzthemen verständlich zu machen und Lesern bei Entscheidungen zu unterstützen.

Kontakt: content@smava.de

Das Wichtigste zur Balkonsanierung im Überblick

  • Eine Balkonsanierung betrifft die Bausubstanz des Balkons, beispielsweise bei Rissen, Feuchtigkeitsschäden oder beschädigtem Beton. Reine Verschönerungen zählen dagegen meist zur Renovierung.
  • Die Kosten können stark variieren: Kleinere Arbeiten beginnen oft im niedrigen dreistelligen Bereich, während umfangreiche Sanierungen schnell mehrere tausend Euro kosten können.
  • Der größte Kostenfaktor ist häufig nicht der neue Belag, sondern die Instandsetzung der tragenden Substanz, etwa Abdichtungen, Gefällekorrekturen oder Betonschäden.
  • Eigenleistungen können die Kosten senken. Sobald jedoch tragende Bauteile oder sicherheitsrelevante Bereiche betroffen sind, sollte ein Fachbetrieb hinzugezogen werden.
  • Ein Privatkredit kann sinnvoll sein, wenn größere Schäden kurzfristig behoben werden müssen. So lassen sich Folgeschäden vermeiden und die Sanierung zeitnah umsetzen.

Balkon: Woran erkenne ich, ob es eine Sanierung oder nur eine Renovierung ist?

Die Begriffe werden häufig – nicht nur bei Balkonen – vermengt.

Tatsächlich handelt es sich jedoch um zwei unterschiedliche Maßnahmen von unterschiedlichem Aufwand und Kosten:

  • Renovierung: Optische Maßnahmen (z.B. neue Fliesen, Dielen, Anstrich)
  • Sanierung: Eingriffe in die Substanz (z.B. Risse im Beton, undichte Abdichtung)
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Dieser Unterschied ist absolut entscheidend für die Kosten
Eine Balkonrenovierung mit etwas Farbe und vielleicht einem günstigen Bodenbelag lässt sich problemlos für untere dreistellige Beträge realisieren. Eine Sanierung hingegen kann, wenn Sie Pech haben und der Balkon groß ist, durchaus fünfstellig werden.

Welche Kostenfaktoren bestimmen die Balkonsanierung?

Für einfache Arbeiten (z.B. Abdichtung, kleinere Ausbesserungen, neuer Belag) können Sie grob rechnen mit etwa 150 bis 600 Euro bei Eigenleistung. Naturgemäß gilt: Je hochwertiger der Belag oder je umfangreicher die Abdichtung, desto höher die Kosten.

Die Gesamtkosten setzen sich aus mehreren Bausteinen zusammen:

Was kostet eine Balkonsanierung insgesamt?

Je nach Umfang ergibt sich hierdurch ein breites Spektrum:

  • Renovierung (optisch): ca. 200 bis 1.000 Euro
  • Teil-Sanierung: ca. 500 bis 2.500 Euro
  • Komplette Sanierung: ca. 2.000 bis 10.000 Euro oder mehr

Der größte Kostenfaktor ist fast immer die Substanz – nicht die Optik.

Muss ich als Mieter die Balkonsanierung bezahlen?

Ob Sie die Kosten tragen müssen, hängt davon ab, welche Arbeiten am Balkon durchgeführt werden.

  • Schäden an der Bausubstanz: Für die Instandsetzung ist grundsätzlich der Vermieter verantwortlich.
  • Optische Veränderungen oder Verschönerungen: Diese müssen Mieter in der Regel selbst bezahlen, sofern sie die Maßnahmen freiwillig veranlassen.
Hinweis
Vorsicht bei optischen Veränderungen, die das äußere Erscheinungsbild des Gebäudes beeinflussen können. Wird ein Balkon beispielsweise in einer anderen Farbe gestrichen oder baulich verändert, sollten Sie vorab immer die schriftliche Zustimmung des Vermieters beziehungsweise der Eigentümergemeinschaft einholen.

Lohnt sich ein Kredit für die Balkonsanierung?

Bei kleineren Renovierungen aufgrund der geringen Kosten eher nicht. Bei echten Schäden kann es jedoch sinnvoll und sogar notwendig sein.

Denn es gilt:

  • Schäden verschlimmern sich oft schnell – etwa im Winter bei Frost;
  • Folgekosten können dadurch nochmals deutlich höher ausfallen;
  • ein Ratenkredit ist meist günstiger als ein Dispokredit oder die Kreditkarte.



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Gut zu wissen
Das heißt, gerade bei richtigen Sanierungen, bei denen wir von mehreren tausend Euro sprechen, kann eine Finanzierung die einzig sinnvolle Maßnahme sein, um eine Balkonsanierung so schnell wie möglich umzusetzen – und darüber so günstig wie möglich.

Wie läuft eine Balkonsanierung typischerweise ab?

Zunächst müssen Sie den alten Bodenbelag komplett entfernen und anschließend reinigen, zum Beispiel mit einem Hochdruckreiniger. Wichtig ist hierbei, dass Sie anschließend den Boden auf seine Undichtigkeit überprüfen. Dazu gießen Sie etwas Wasser auf den Untergrund. Sollte das Wasser nicht binnen weniger Minuten eingezogen sein, müssen Sie den Balkonboden gründlich abschleifen.

Kleine Risse und Löcher können Sie mit Mörtel ausbessern. Achten Sie darauf, dass der Untergrund ein leichtes Gefälle von 1 bis 2 Prozent aufweist, damit Regenwasser abfließen kann. Dies können Sie gegebenenfalls mit Estrich ausgleichen. Nach der Ausbesserung des Bodens können Sie diesen mit einem Dichtungsanstrich abdichten. Den Anstrich sollten Sie mit einer Malerrolle mehrfach auftragen und gut trocknen lassen.

Wenn Sie Ihren Balkon verfliesen möchten, dann müssen Sie als nächsten Schritt den Balkonuntergrund entkoppeln, um einen zusätzlichen Untergrund für die Fliesen zu schaffen. Dazu verlegen Sie Entkopplungsmatten. Diese verhindern, dass die Fliesen Risse bekommen oder sich die Platten verschieben. Für das Verfliesen nutzen Sie Fliesenkleber und einen Gummihammer, um das Material festzuklopfen. Ebenso können Sie aber auch Klickfliesen aus Holz, Naturstein oder WPC nutzen.

Mit dem verlegen eines neuen Bodenbelags und der Renovierung des Geländers ist die Balkonsanierung abgeschlossen. Nun können Sie optional zum Beispiel noch Regenrinnen anbauen, die den Wasserabfluss optimieren oder eine Markise befestigen. Die Sanierung bietet außerdem eine gute Möglichkeit, um den Balkon neu zu gestalten.

Die wichtigsten Fragen zur Balkonsanierung

Die Kosten für eine Balkonsanierung hängen stark vom Schaden, der Balkonfläche und den nötigen Arbeiten ab. Kleine Maßnahmen wie das Erneuern des Bodenbelags sind deutlich günstiger als eine Komplettsanierung mit Abdichtung, Betoninstandsetzung, neuem Estrich oder Geländer. Als grobe Orientierung liegen einzelne Arbeiten wie Betonsanierung, Abdichtung oder Fliesenverlegung oft im niedrigen bis mittleren zweistelligen Bereich pro Quadratmeter; bei umfassenden Sanierungen steigen die Gesamtkosten deutlich. Ein verbindlicher Preis ist erst nach Begutachtung des Balkons möglich.

Ein Balkon muss saniert werden, wenn Schäden sichtbar werden oder Feuchtigkeit in die Konstruktion eindringt. Typische Anzeichen sind Risse im Boden, lockere Fliesen, Abplatzungen im Beton, Rostspuren, undichte Anschlüsse oder Wasserflecken an der Unterseite. Je früher solche Schäden geprüft werden, desto geringer ist meist das Risiko für teure Folgeschäden an Beton, Abdichtung oder Fassade.

Wer die Balkonsanierung zahlt, hängt davon ab, wem der Balkon gehört und welche rechtliche Situation vorliegt. Bei einem eigenen Haus tragen Eigentümer die Kosten selbst. In einer Wohnungseigentümergemeinschaft kommt es darauf an, ob Teile des Balkons zum Sondereigentum oder Gemeinschaftseigentum gehören. Tragende Bauteile, Außenflächen und Abdichtung betreffen häufig das Gemeinschaftseigentum, während Bodenbeläge je nach Teilungserklärung anders geregelt sein können. Mieter zahlen eine Balkonsanierung in der Regel nicht selbst, können aber bei Modernisierungen über eine zulässige Mieterhöhung beteiligt werden.

Ja, für eine Balkonsanierung kann ein Kredit aufgenommen werden. Das ist vor allem sinnvoll, wenn die Sanierung kurzfristig notwendig ist, aber nicht vollständig aus Rücklagen bezahlt werden soll. Je nach Kostenhöhe kommen ein Ratenkredit, ein Modernisierungskredit oder bei größeren Maßnahmen eine wohnwirtschaftliche Finanzierung infrage. Wichtig ist, die monatliche Rate so zu wählen, dass sie dauerhaft zum eigenen Budget passt.

Ja, ein Teil der Kosten kann unter bestimmten Voraussetzungen steuerlich berücksichtigt werden. Bei Handwerkerleistungen für Renovierungs-, Erhaltungs- oder Modernisierungsmaßnahmen können 20 Prozent der Arbeitskosten steuerlich angesetzt werden, höchstens jedoch 1.200 Euro pro Jahr. Materialkosten zählen nicht dazu. Voraussetzung ist in der Regel, dass eine Rechnung vorliegt und der Betrag überwiesen wurde.

Die größten Kostentreiber sind der Umfang der Schäden, die Größe des Balkons, der Zustand der Abdichtung und die gewählten Materialien. Besonders teuer wird es, wenn nicht nur der sichtbare Belag erneuert wird, sondern auch Estrich, Gefälle, Entwässerung, Beton oder Geländer saniert werden müssen. Deshalb lohnt es sich, vorab mehrere Angebote einzuholen und die einzelnen Kostenpositionen genau zu vergleichen.

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