Der erste Camcorder: Einsteiger-Tipps

Die Generation der Smartphones erobert langsam aber sicher nicht nur den Markt der Digitalkameras, sondern auch den der Videokameras. Vergleichbare Video-Qualität bieten die Mobiltelefone trotz neuester Technik jedoch nicht. Wer Top-Bildqualität sucht, wird mit den multi-medialen Geräten nicht weit kommen.

Wer beruflich oder privat qualitativ hochwertige Videoaufnahmen machen möchte, sollte über die Anschaffung einer Videokamera für Anfänger nachdenken. Wir verraten, welche Camcorder Einsteiger-Modelle empfehlenswert sind und worauf man bei der Anschaffung achten sollte.

Das sollten Camcorder-Anfänger beim Kauf beachten

Foto: fotolia.de

Wer sich entschlossen hat, für Videos vom Smartphone auf einen Camcorder umzusatteln, sollte darauf achten, dass sich die Bildqualität deutlich von der des Smartphones abhebt. Damit sich der Kauf also wirklich lohnt, sind Geräte mit High-Definition empfehlenswert.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Größe des sogenannten Bildchips, der sich in der Kamera befindet. Dieser wandelt das Licht in elektrische Signale um und muss für eine gute Qualität möglichst groß sein. Also gilt beim Bildchip: Wer Bildqualität möchte, braucht einen großen Bildchip.

Auch beim Objektiv gibt es Etwas, was man unbedingt beachten sollte: Der optische Zoom ist wichtiger als der digitale Zoom. Warum? Der digitale Zoom vergrößert nur das Bild, während die Anzahl der Pixel gleich bleibt. Das Bildergebnis ist folglich schlechter.

Allgemein sollte man bei der Auswahl des Camcorders als Einsteiger im Vorhinein darüber nachdenken, wozu das Gerät verwendet wird. Für die Aufnahmen eines Familienausflugs ist ein günstiger und einfacher Camcorder völlig ausreichend.

Für professionelle Aufnahmen ist hingegen ein hochwertiges und leistungsfähiges Gerät eine Investition wert. Wer sich hier Gedanken über die Finanzierung macht, kann eine Ratenzahlung in Anspruch nehmen. Ein klassischer Konsumentenkredit sollte hier als Alternative zu Händlerfinanzierung nicht ausgeschlossen werden. Dieser ist bei genauem nachrechnen meist die günstigere Alternative.

Camcorder-Einsteiger-Modelle für jedes Budget

Quelle: Hersteller

Diese Videokamera (Sony HDR-XR550VE) lässt Einsteiger-Herzen höher schlagen. Neben nützlichen Eigenschaften wie einem Weitwinkel und einer große Festplatte hat dieser Camcorder Funktionen, die eher unter die Kategorie „Schön zu haben“ fallen: Touchscreen und GPS zum Beispiel.

  • Kostenpunkt: ca. 950 Euro
Quelle: Hersteller

Die Besonderheit an dem JVC-Camcorder (JVC-GZ-HM845) ist der interne Speicher, der auch ohne SD-Karte 8 GB Material aufnehmen und speichern kann. Zusätzlich überzeugt dieser Camcorder Einsteiger mit einem sehr guten Display, der durch seine Größe und Auflösung besticht.

  • Kostenpunkt: ca. 650 Euro
Quelle: Hersteller

Der letzte der drei Camcorder Einsteiger-Modelle (Sony HDR-CX130) überzeugt mit HD-Qualität, die für den Start als Hobbyfilmer völlig ausreichend ist. Neben der vergleichsweise günstigen Anschaffung ist vor allem die lange Akku-Laufzeit ein großer Pluspunkt.

  • Kostenpunkt: ca. 400 Euro