Kamin-Kosten: Anschaffung, Einbau und Wartung

Das Wohnzimmer mit einem Kamin gemütlicher gestalten? Kein Problem! Einen Ofen nachträglich einzubauen, geht mit kleinem und großem Budget. Foto: fotolia.com

Wer sich einen Kamin einbauen lassen möchte, sollte sich nicht von den verhältnismäßig geringen Anschaffungskosten des Ofens täuschen lassen. Sowohl die Beratung und der Einbau durch einen Fachmann als auch die laufenden Kosten sind nicht zu unterschätzen.

Vor dem ersten gemütlichen Feuer können durchaus 5.000 Euro und mehr zusammen kommen – was sich bei langer Nutzungsdauer allerdings durchaus rechnen kann.

Kamin-Kosten: Was kostet ein Kamin in der Anschaffung?

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Die Berechnung der Kamin-Kosten beginnt mit der Anschaffung des Kaminofens, den es in zahlreichen Ausführungen und Größen gibt. Der Preis richtet sich in erster Linie nach der Bauart sowie der Leistung.

Je mehr der Kamin die bereits vorhandene Heizung entlasten soll, desto tiefer muss man in die Tasche greifen, gerade dann, wenn der Kamin zugleich Wasser für den Haushalt erwärmen soll. Soll der Kamin jedoch lediglich als Deko-Element dienen und in kalten Wintertagen etwas Wärme spenden, sind die Kamin-Kosten deutlich geringer.

Ein zierender Design-Ofen ist somit schon für wenige hundert Euro zu haben, wobei hier durch geringere Materialqualität auch die Haltbarkeit von vornerein niedriger ist. Je nach Leistungsstärke variieren die Kamin-Kosten zwischen 100 und 1.000 Euro.

Ein wasserführender Kaminofen schafft nicht nur Wärme am Aufstellort, sondern im ganzen Haus. Bei Modellen mit einer entsprechend hohen Leistung sind die Kamin-Kosten folglich hoch: Je nach Qualität und Leistung können hier bis zu 3.000 Euro anfallen, wobei es auch Ausführungen ab 1.000 Euro gibt.

Zusätzliche Kamin-Kosten für das Zubehör:

  • Bodenplatte: ab 100 Euro
  • Ofenrohr: ab 50 Euro
  • Pufferspeicher: ab 500 Euro (nur bei einem wasserführenden Kamin)

Kosten Kamineinbau: Diese Kosten entstehen neben der Anschaffung

Um die Frage „Was kostet ein Kamin?“ vollständig zu beantworten, müssen auch die Kosten für den Einbau, die Inbetriebnahme und die Abnahme durch einen Schornsteinfeger einkalkuliert werden.

Der Einbau ist bei einem einfachen Kamin sehr simpel und kann in den meisten Fällen selbst übernommen werden. Wer doch einen Fachmann engagieren will, braucht nicht mehr 200 bis 300 Euro für die Kosten des Kamineinbaus einzurechnen.

Bei einem wasserführenden Kamin reicht das einfache Aufstellen des Kamins natürlich nicht aus. Hier sollte wegen der zu verlegenden Wasserleitungen in jedem Fall ein Dienstleister den Einbau und die Installation übernehmen. Die Kosten für den Kamineinbau variieren hier zu stark, um eine genaue Angabe machen zu können. Ein Kostenvoranschlag eines örtlichen Installateurs kann Abhilfe schaffen.

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Die laufenden Kamin-Kosten sind von der Brennstoffart, dem Brennstoffverbrauch sowie der Raumgröße abhängig und aufgrund dessen schwer zu kalkulieren. Für die Wartung, die zwei Mal jährlich durch den Schornsteinfeger erfolgt, können etwa 100 Euro einberechnet werden.

Zwar sind die Kamin-Kosten insgesamt doch eine beachtliche finanzielle Belastung, die nicht unterschätzt werden sollte, dennoch geht die Rechnung auf, wenn man die Wirtschaftlichkeit über einen längeren Zeitraum beachtet.

 

Öl- bzw. Gasheizungskosten sind deutlich höher, weshalb durch einen Kaminofen bis zu 20 Prozent der jährlichen Heizkosten eingespart werden können.

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Da vor allem ein wasserführender Kamin eine hohe finanzielle Belastung ist, greifen viele Verbraucher hier zu einem Kredit. Sie wollen den Kleinkredit sofort beantragen?