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Was kostet es, einen Keller auszubauen?

Es gibt unzählige Möglichkeiten, wie Sie Ihren Keller ausbauen und nutzen können. Je nach Vorhaben, können die Kostenfaktoren dafür eingegrenzt werden. Mit welchen Kosten Sie ungefähr für Ihren Kellerausbau rechnen sollten, wann Sie eine Baugenehmigung brauchen und worauf Sie noch achten müssen, lesen Sie in diesem Ratgeber!

Wichtige Infos im Überblick

  • Preisspanne für den Kellerausbau liegt zwischen 1.000 Euro und 2.000 Euro pro Quadratmeter
  • Kosten für den Kellerausbau können bei Vermietung steuerlich geltend gemacht werden
  • Wert des Gebäudes wird durch den Ausbau des Kellers erhöht
  • Baugenehmigung ist bei anschließender Vermietung der Kellerräume erforderlich
  • Ein Privatkredit kann zusätzliche finanzielle Sicherheit bieten
  • Beim energieeffizienten Sanieren können Sie einen Zuschuss bei der KfW beantragen

Kostenfaktoren beim Keller ausbauen

Egal, ob Sie Ihren Keller zum Hobbyraum, zum Büro, zur Wellness-Oase oder aber als weiteren Wohnraum ausbauen möchten. Bevor Sie Ihren Keller ausbauen, sollten Sie den Aufwand abschätzen und die Kosten kalkulieren. Dafür können Sie den Material- und Arbeitszeitaufwand grob ermitteln und sich überlegen, bei welchen Arbeitsschritten Sie ein Unternehmen beauftragen wollen. Folgende Kostenfaktoren beeinflussen die Gesamtkosten beim Keller ausbauen:

Licht und Heizung

Ein nicht unwichtiger Teil der Kostenfaktoren beim Keller ausbauen ist die Beleuchtung. Für die Elektrik, das Material und den Einbau können Sie mit Kosten in Höhe von bis zu 250 Euro rechnen. Planen Sie im Vorfeld genügend Anschlüsse ein und statten Sie Ihren Keller mit ausreichend Steckdosen aus. Der Einbau einer Heizungsanlage ist nicht immer zwingend notwendig. Sollten Sie Ihren Keller als Wohnraum nutzen, dann kann zum Beispiel eine Wandheizung oder eine Infrarotheizung angebracht werden. Die Kosten für eine Wandheizung liegen hier im Schnitt bei 150 Euro pro Quadratmeter. Achten Sie aber in jedem Fall darauf, dass Ihr Keller ausreichend belüftet und beheizt wird, um Schimmelbildung zu vermeiden.

Fenster und Wärmedämmung

In kalten Monaten kann der Keller schnell auskühlen, wenn keine geeignete Wärmedämmung der Wände und Isolation des Bodens vorhanden sind. Für die Dämmung eignen sich zum Beispiel Hartschaumplatten oder Schaumglas. Auch mit Mineralschaumplatten in der Dicke von 8 cm schafft man eine gute Isolierung. Für das Dämmmaterial der Wände können Sie mit Kosten von ca. 40 Euro bis 90 Euro pro Quadratmeter rechnen. Bei der Planung des Kellerausbaus sollten Sie auch den Einbau von zusätzlichen Fenstern berücksichtigen. Prüfen Sie im Vorfeld, ob zusätzliche Aushübe vor dem Haus notwendig sind, falls Sie größere Fenster einbauen möchten.

Zusätzliche Materialkosten 

Wenn Sie Ihren Keller in Eigenregie ausbauen, dann kommen auch einige kleine Kostenfaktoren auf Sie zu. Wie zum Beispiel Materialkosten für Nägel, Schrauben, Holzplatten oder Wandfarben. Wenn Sie bestimmte Werkzeuge wie Bohrmaschine oder Stichsäge benötigen, können Sie diese bereits ab 12 Euro pro Tag im Baumarkt leihen. Je nachdem, welchen Zweck Ihr Keller nach dem Umbau erfüllen soll, gibt es keine Kostengrenze für das benötigte Material.

Wasseranschluss und Sanitäranlage

Sanitäre Anlagen wie Dusche oder Toilette zählen zu den größten Kostenfaktoren beim Keller ausbauen. Für das fachmännische Verlegen von Wasseranschlüssen können Sie mit Kosten in Höhe von bis zu 200 Euro die Stunde rechnen. Dazu kommen die Kosten für Dusche (ab 200 Euro) und WC-Becken (ab 40 Euro).

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Hinweis
Wenn Sie eine Heizung einbauen, Elektro-Anschlüsse verlegen oder statische Maßnahmen vornehmen wollen, sollten Sie diese Arbeiten von einem Bau-Unternehmen fachmännisch umsetzen lassen. Zumindest wird ein fachmännischer Rat von Ingenieuren oder Statikern im Vorfeld der Umbauten empfohlen.

Keller ausbauen mit einem Sanierungskredit

Wenn Sie einen Kredit für den Kellerausbau aufnehmen möchten, dann können Sie in unserer Antragsstrecke die Verwendung “Wohnen / Modernisierung” angeben. Dadurch erhalten Sie passende Kreditangebote zu günstigen Konditionen. Damit Sie wissen wie viel Kapital Sie für den Umbau Ihres Kellers benötigen, empfehlen wir vorab eine Kostenaufstellung zu machen. Sie können anschließend genau die Kreditsumme anfragen, die Sie benötigen.

Vier Tipps, um beim Keller ausbauen Kosten zu sparen

Tipp 1: Nutzen definieren & Eigenleistung

Wenn Sie handwerkliches Geschick besitzen, können Sie die Arbeiten in Ihrem Keller selbst vornehmen. So fallen nur die Materialkosten an. Allerdings sollten Sie sich bei dem Umbau des Kellers als Wohnraum fachmännische Unterstützung holen, da Sie in diesem Fall eine Nutzungsänderung des Raumes vornehmen. Damit das Bauamt nach Fertigstellung Ihren Keller abnimmt, müssen alle Vorschriften baulich umgesetzt werden.

Tipp 2: Plan erstellen & Kosten kalkulieren

Damit Sie sich beim Keller ausbauen nicht finanziell verschätzen, ist eine gründliche Planung vorab wichtig. Dazu sollten Sie klären, wie Sie den Keller am Ende nutzen möchten und welches Budget Sie dafür zur Verfügung haben. Auch spielt der Ausgangszustand des Kellers eine entscheidende Rolle. Sind Elektrik und Wärmedämmung bereits vorhanden, dann sparen Sie erhebliche Kosten.

Tipp 3: Ratenkredit statt Dispokredit nutzen

Wenn Sie Ihre Kosten im Vorfeld kalkulieren, dann können Sie Ihr Budget dementsprechend einplanen. Falls es jedoch zu unvorhergesehenen Kosten kommen sollten, dann empfiehlt es sich ein Sanierungskredit anstelle von einem Dispositionskredit Ihrer Bank zu nutzen. Dieser ist häufig mit hohen Zinsen im zweistelligen Bereich verbunden und das Minus wird im Folgemonat mit Ihrem monatlichen Budget wieder ausgeglichen. Bei einem Ratenkredit haben Sie günstige Zinsen und zahlen die Kreditsumme in monatlichen Raten ab.

Tipp 4: KfW Förderung nutzen

Wenn Sie Ihren Keller energieeffizient ausbauen wollen, dann können Sie einen finanziellen Zuschuss bei der Förderbank KfW beantragen. Die staatliche Förderung erhalten Sie in den Bereichen Wärmedämmung, Erneuerung der Fenster, Optimierung der Heizungsanlage oder für den Einbau einer Lüftungsanlage. Einen KfW-Zuschuss können Sie ohne einen Kredit erhalten, aber auch im Zusammenhang mit einem Darlehen beantragen.

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Keller ausbauen als Wohnraum

Wenn Sie Ihren Keller als Wohnraum ausbauen und anschließend vermieten möchten, dann gelten einige Sonderregelungen. So müssen Sie in diesem Fall eine Baugenehmigung beim Bauamt einholen. Hier gilt es auch die entsprechende Landesbauordnung zu beachten, da jedes Bundesland eigene Bestimmungen hinsichtlich der erlaubten Grundflächen oder Geschosse einer Immobilie hat. Wenn Sie eine Mietwohnung ausbauen möchten, dann müssen Sie ebenfalls die vorgeschriebene Brandschutzverordnung beachten. In diesem Zusammenhang kann es je nach Verordnung sein, dass Sie zwei Rettungswege einplanen müssen sowie feuerfeste Türen. Zusätzlich sollte die zukünftige Mietwohnung im Keller folgendes vorweisen:

  • Je nach Landesbauverordnung ist eine Deckenhöhe von mindestens 2,20 Meter vorgeschrieben.
  • Damit die neuen Mieter vor Trittgeräuschen geschützt sind, sollte ein Schallschutz angebracht werden.
  • Im Verhältnis zur Grundfläche sollten die Fensterflächen in der Regel mindestens 10 Prozent betragen.
  • Es muss eine ausreichende Belüftung sowie ausreichend Tageslicht gewährleistet werden.

Häufige Fragen zum Keller ausbauen

Wie hoch die Gesamtkosten am Ende für den Kellerausbau tatsächlich sind, lässt sich durch die vielen Kostenfaktoren nicht pauschal beantworten. Sie können je nach Arbeitsaufwand für den Ausbau eines 30 qm großen Kellers mit Kosten von bis zu 30.000 Euro rechnen. Dabei spielt es natürlich eine Rolle, in welchem Ausgangszustand sich Ihr Keller befindet und zu welchem Zweck dieser ausgebaut werden soll.

Wenn Sie Ihren Keller zu privaten Zwecken ausbauen und nicht als eigenständigen Wohnraum mit Sanitäranlage vermieten wollen, dann brauchen Sie keine Baugenehmigung.

Ja, Sie können Ihren Keller in Eigenleistung auch ohne fachmännische Unterstützung ausbauen. Wenn Sie aber Mauerwerk entfernen sowie Wasser- und Stromanschlüsse verlegen wollen, sollten Sie nicht an den Kosten für ein fachmännisches Unternehmen sparen.

Je nachdem wie Ihr Keller gelegen ist, sollten Sie einige wichtige Punkte beim Keller ausbauen beachten. Die Dämmung, Isolation des Bodens und die Abdichtung von Wänden sind besonders wichtig, dass sich sonst Feuchtigkeit sammelt und es im Winter sehr kalt werden werden. Auch auf genügend Belüftungsmöglichkeiten sollten Sie achten, zum Beispiel durch den Einbau von zusätzlichen Fenstern. Wenn Sie den Keller zum Wohnraum ausbauen und vermieten möchten, gelten noch einmal andere Bestimmungen wie zum Beispiel die Notwendigkeit eines Fluchtweges.

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