Kosten Badrenovierung: Was unbedingt einkalkuliert werden muss

Ein schönes neues Bad steigert nicht nur das eigene Wohlbefinden, sondern letztendlich auch den Wert eines Hauses bzw. einer Wohnung und ist von daher ein sinnvoll angelegtes Investment. Die zu erwartenden Ausgaben für eine Badrenovierung sollten im Vorfeld so detailliert wie möglich durchgerechnet werden. Um die Kosten für eine Badrenovierung realistisch abschätzen zu können und sicherzustellen, dass alle wichtigen Kostenfaktoren berücksichtigt werden, empfiehlt sich eine möglichst genaue Aufstellung aller geplanten Änderungsmaßnahmen.

Badrenovierung oder Badmodernisierung?

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Bevor man mit dem Bad renovieren beginnt, sollte man sich vor allem eines sehr gut überlegen: Muss das Badezimmer nur modernisiert werden oder ist es auf lange Sicht ein schlauer Schachzug, eine komplette Renovierung in Kauf zu nehmen. Oft werden die notwendigen Reparaturen mal schnell erledigt, ohne dabei viel Geld oder Zeit aufzuwenden. Ist jedoch eine Sanierung des gesamten Badezimmers eine Alternative, sollte man hier genau nachdenken. Stundensätze von Handwerkern sind niedriger, wenn sie eine hohe Anzahl von Arbeitsstunden einberechnen können. Auch die Bad-Kosten bei einer Komplettrenovierung können sich auf lange Sicht rechnen, da nicht vereinzelt neues Material gekauft werden muss, sondern beim Baumarkt gegebenenfalls sogar Mengenrabatte bei einer Badeinrichtung von Fliesen über WC bis hin zur Badewanne ausgehandelt werden können.

Kosten Badrenovierung: Das kommt auf Sie zu

Natürlich können die Kosten für eine Badrenovierung stark variieren, wobei dies primär auf die Größe des Badezimmers und den Anspruch der Bewohner ankommt. Diese individuellen Einflüsse machen es schwer, eine feste Geldsumme für die Kosten für ein neues Bad festzulegen.

Dennoch fließen bei jeder Baderneuerung folgende Kostenfaktoren ein:

Kosten für ein neues Bad
  • Demontage der alten Geräte durch den Fachmann
  • Entsorgung der alten Apparaturen beim Baustoffhof
  • Entlohnung für Handwerker, Elektriker und Installateur
  • Materialkosten für Fliesen, Tapete, neue Geräte, Möbel und Bad-Accessoires wie Wandhaken
  • Renovierungsmaterial wie Schutzfolie, Klebeband, Fußbodenschutz

Für genauere Angaben sollte man mit einem  Fachmann sprechen und sich einen Kostenvoranschlag zukommen lassen. Wichtig ist hier vor allem, dass man vorab die Preise von verschiedenen Dienstleistern vergleicht.

Auch bei einer Baderneuerung kann gespart werden

Do it Yourself – viele Arbeiten können selbst übernommen werden, damit die Kosten für die Badrenovierung gering gehalten werden. Das Entfernen der Tapete, die Entsorgung der alten Apparaturen oder die Beschaffung des Materials sind Erledigungen, die man selbst in die Hand nehmen kann.

Material-Fläche-Balance – Um zu vermeiden, dass man am Ende nicht mit überflüssigen und vor allem teuren Fliesen dasteht, sollte man unbedingt die Fläche des Bads genau ausmessen und die passende Anzahl an Fliesen, PVC oder Tapete kaufen. Wenn Unsicherheiten bestehen, können Mitarbeiter in den Fachgeschäften mit ihrer Erfahrung oft weiterhelfen.

Dispo-Falle vermeiden – Falls das Geld für die Renovierung nicht ausreicht, muss man sich zur alternativen Finanzierung Gedanken machen. Bevor man jedoch den teuren Dispokredit aus Ratlosigkeit beansprucht, sollte man gegebenenfalls einen Privatkredit aufnehmen, am besten in Form eines Renovierungskredites. Dieser hat im Gegensatz zum Rahmenkredit niedrigere Zinsen und kann kontrolliert abbezahlt werden. Um auch hierbei maximal zu sparen, sollte man in jedem Fall einen individuellen Kreditvergleich durchführen. Dieser vergleicht die Angebote aller Kreditinstitute und sucht das günstigste heraus – kostenlos und unverbindlich.