Tauchschein: Soviel kann der Open Water Diver kosten

Klares Wasser, bunte Fische, wunderbare Temperaturen – Wer zum Tauchen nicht in den Baggersee steigen möchte, hat viele Möglichkeiten, in einem tropischen Gewässer auf Wasser-Safari zu gehen. Wenn denn das nötige Kleingeld zur Verfügung steht.

Lesen Sie, was ein Tauchkurs kosten kann und worauf es als Anfänger ankommt!

Die Tauchkurs-Kosten

Foto: fotolia.com

Grundsätzlich gibt es zwei Faktoren, wenn es um die Kosten beim Tauchkurs geht:

  • Die Kosten für den Unterricht
  • Die Kosten für Ausrüstung, Lehrmaterial und Befüllung der Tauchflasche

Ob es nun mit der Unterbringung am Urlaubsort einen dritten Kostenpunkt gibt, ist jedem selbst überlassen. Grundsätzlich ist es auch in Deutschland problemlos möglich, einen Kurs zu buchen und einen Tauchschein zu machen. Tauchschulen gibt es in fast allen Regionen Deutschlands.

Der gängigste und anerkannteste Tauchschein für Einsteiger ist der Open Water Diver.

Der Tauchschein (oder einer der darauf aufbauenden Scheine) muss in so gut wie jedem Tauchrevier vorgelegt werden, um ins Wasser steigen zu dürfen. Zudem möchte so gut wie jeder Verleiher für Tauchausrüstung den Schein sehen, denn mit dem Schein beweist der Taucher nicht nur, dass er die Sicherheitsbestimmungen kennt, sondern auch, dass er mit dem Equipment sachgemäß umgehen kann.

Open Water Diver: Kosten im Überblick

Was der Schein für Open Water Diver kosten kann, entscheidet sich in erster Linie beim Anbieter: Wer in z. B. einer Tauchschule in Thailand bucht, kommt deutlich günstiger weg als bei einer Schule an einem Bergsee in Österreich. Die Preise innerhalb Deutschlands unterscheiden sich hingegen eher in geringem Maße.

Foto: fotolia.com

Tauchschein Open Water Diver – Kosten-Beispiel:

  • Tauchkurs mit ausführlichem Theorie- und Praxis-Teil
    • Theorie- und Praxiskurse werden entweder kompakt innerhalb eines Wochenendes oder auf mehrere Wochenenden verteilt angeboten
  • 4 bis 5 Tauchgänge im Pool oder im flachen Wasser im See oder im Meer; ggf. plus einem Tauchgang im offenen Wasser
    • 1 bis 2 zusätzliche Tauchgänge vom Boot

Je nach Anbieter bewegen sich die Kosten für so einen Kurs zwischen 350 und 500 Euro. Wer z. B. im südostasiatischen Raum bucht, kommt mit deutlich geringeren Kosten weg.

Die Tauchschulen am Urlaubsort bieten wegen der recht hohen internationalen Standards nicht selten das gute Ausbildungsniveau, das auch die Schulen in Deutschland bieten.

In den Open Water Diver-Kosten sind meist enthalten:

  • Tauchausrüstung für die Dauer der Ausbildung – z. B. Tauchanzug, Maske, Flossen, Schnorchel, Tarierjacke, Atemregler, Taucherflasche, Bleigurt etc.
  • Lehrmaterial – in der Regel das Lehrbuch plus der Lehrbögen zum Ausfüllen
  • Logbuch
  • Prüfungsgebühr (die s. g. Brevetierungsgebühr) – mitunter separat zu entrichten

Einige Tauchschulen bieten nach bestandener Prüfung zudem einen Rabatt auf den ersten Tauchgang oder sogar einen kostenlosen „Schnupper-Tauchgang“ an.

Kosten Open Water Diver teilen: Tauchpartner suchen

Übrigens: Wer auf Tauchstation gehen will, darf dieses nie alleine tun. Es wird immer mindestens zu zweit getaucht. Wer sich nicht immer wieder verschiedenen Tauchgruppen anschließen möchte, plant seinen Tauchkurs am besten mit einem Freund oder einem Partner.