Ruhestandsplanung: In 5 Schritten sorglos in die Rente

Wenn die Rente näher rückt, ist für viele Menschen die optimale Ruhestandsplanung sehr wichtig. Häufig bereitet die Frage Sorgen „Reicht mein Geld im Alter aus?“. Der Finanzbedarf im Alter ist sehr individuell – dennoch können Sie sich mit 5 einfachen Schritten vor und während des Ruhestands vor einer finanziellen Notlage schützen, um die Ruhe im Ruhestand auch wirklich genießen zu können.

Ruhestandsplanung: Was Sie im Voraus erledigen sollten

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Frühzeitige private Vorsorge

Die drohende Altersarmut veranlasst viele Arbeitnehmer neben der gesetzlichen Rente zusätzlich Geld zurückzulegen, um den Ruhestand zu finanzieren. Wer seinen Lebensstandard im Alter nicht maßgeblich herabsetzen und für unerwartete Ausgaben gewappnet sein möchte, sollte die private Vorsorge ernst nehmen und frühzeitig in Angriff nehmen.

Finanzplan erstellen

Wenn es an die konkrete Ruhestandsplanung geht, müssen Einnahmen und Ausgaben für den gesamten Zeitraum berechnet werden. Wie hoch ist mein Finanzbedarf im Alter? Wie hoch sind meine Einkünfte aus gesetzlicher und privater Altersvorsorge? Sind andere Einkünfte wie Mieteinnahmen o. Ä. zu erwarten?

Bei vielen angehenden Rentnern entsteht hier eine sogenannte Rentenlücke. Das bedeutet, dass die Ausgaben nicht mehr vollständig von den Einnahmen gedeckt werden können. Aber keine Angst: Mit einem Sparplan und weiteren Maßnahmen kann diese aufgehoben oder zumindest verkleinert werden.

Da die Höhe der Einkünfte nur Jahrzehnte vor dem Ruhestand beeinflusst werden kann, ist es einfacher dafür die Ausgaben ins Visier zu nehmen. Recherchieren Sie in Ihrer Einkünfte-Aufgaben-Kostenaufstellung, welche Ausgaben gestrichen werden können.

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Ausgaben verringern

Bereits vor dem Eintritt ins Rentenalter könnten Sie über folgende Maßnahmen nachdenken, um das Thema „Geld im Alter“ entspannt anzugehen:

  • Laufende Kredite ablösen oder gegebenenfalls umschulden,
  • Miete durch einen Umzug mindern ,
  • den Zweitwagen verkaufen.
geld sparen
Sparmaßnahmen: Umschulden, Miete sparen und überflüssigen Luxus abschaffen.

Mit diesen Einsparmöglichkeiten halten Sie die monatlichen Kosten auf Dauer niedrig und haben bereits einen wichtigen Schritt für die Ruhestandsplanung erledigt.

Ruhestand genießen: Was Sie als Rentner beachten sollten

Laufende Kosten im Blick haben

Auch während des Ruhestands kann stetig an der Schließung der Rentenlücke gearbeitet werden. Konnte beispielsweise ein Konsumentenkredit oder ein anderer Ratenkredit im Voraus nicht getilgt werden, sollten von Zeit zu Zeit aktuelle Kreditangebote verglichen werden. Gibt es die Möglichkeit die Zinsbelastung zu verringern, sollte umgeschuldet werden.

Selbiges gilt für weitere monatlich anfallende Kosten wie beispielsweise Strom.

smava Tipps

Ein paar Energiespartipps finden Sie übrigens in unserem Ratgeberartikel Energiespartipps: Energie sparen im Haushalt.

Geld richtig anlegen

Für einige Senioren ist das Ruhestand-Finanzieren hingegen weniger ein Thema. Vielmehr geht es bei der Ruhestandsplanung eher um eine sinnvolle Geldanlage.

Sind Ersparnisse vorhanden, ist es wichtig, diese möglichst gewinnbringend anzulegen. So kann man als Anleger von der Verzinsung profitieren und sein Geld vermehren. Regelmäßig sollte also überprüft werden, ob es bessere Anlagemöglichkeiten mit besserer Rendite auf dem Markt angeboten werden.