Snowboard kaufen: Tipps für das richtige Board

Wer ein neues oder sein erstes Snowboard kaufen möchte, hat eine große Auswahl. Aber welches Snowboard passt eigentlich zu mir und meinem Fahrstil?

Wenn sich der Winter langsam aber sicher ankündigt, rückt für alle Schnee-Fans die Detail-Planung des nächsten Skiurlaubs immer näher.

Lesen Sie in diesem Text:

  • Tipps für den Snowboard-Kauf: Diese Board-Typen gibt es
  • Soviel kann ein Snowboard kosten

Sie wollen sich dieses Jahr mal auf dem Snowboard anstatt auf den Skiern versuchen? Oder wollen die Ausrüstung nicht mehr leihen, sondern endlich ein eigenes Snowboard kaufen? Diese Tipps für den Kauf helfen bei der Entscheidung und lassen Sie garantiert das Richtige auswählen.

Snowboard kaufen: Tipps für Länge und Höhe

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Foto: fotolia.com/V&P Photo Studio

Viele angehende Snowboard-Besitzer fragen sich, worauf man beim Snowboard kaufen achten muss. Die wichtigsten Faktoren sind hier Größe sowie Gewicht des Fahrers, da diese Länge und Härtegrad beeinflussen.

Je größer und schwerer man ist, desto länger sollte das Board sein, da bei einem zu langen Board die Wendigkeit und die Qualität der Fahrweise herabgesetzt wird. Anfängern fällt in der Regel das Fahren mit einem kürzeren Board leichter.

Sie wollen wissen, woran Sie sich orientieren können beim Snowboard kaufen? Tipps von erfahrenen Verkäufern besagen, dass ein Board bis zum Kinn ausreicht, wenn man das Brett vor den eigenen Füßen aufstellt.

Beim Gewicht machen es die Hersteller dem Käufer leicht, da eine Gewichtsspanne auf dem Board angegeben wird. Befindet man sich nicht im angegebenen Rahmen, sollte man zu einem längeren bzw. kürzeren Board greifen.

Welches Snowboard passt zu meinem Fahrstil?

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Freestyle-Board

Diese Art von Board ist allgemein bei Boardern sehr beliebt und verbreitet. Die Freestyleboards sind in der Regel etwas weicher und kürzer als die anderen Boardtypen, was diese optimal für Snowpark- und Halfpipe-Liebhaber macht.

Durch die sogenannte Twin-Tip-Form sind Nose und Tail – also Anfang und Ende – des Boards gleich lang, weshalb die Snowboards vorwärts und rückwärts gefahren werden können. Für Anfänger sind Freestyle-Boards optimal.

Freeride-Board

Keine Lust auf Piste, sondern lieber abseits im Powder zu fahren? Dann ist ein Freeride-Board genau das Richtige für Sie!

Sie sind etwas länger und härter als die Freestyle-Boards, was für mehr Kantengriff sorgt. Außerdem ist die Nose breiter und länger als der Tail. Wer bereits gut snowboarden kann und über viel Fahrerfahrung verfügt, ist mit diesem Typ richtig beraten.

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Race-Board

Sie wollen ein schnelles Snowboard kaufen? Worauf achten die Profis, wenn es bei ihrem Fahrstil in erster Linie um „Speed“ geht? Die hierfür geeigneten Raceboards sind länger und härter als die beiden anderen Boardtypen. Weitere Besonderheiten: Zum einen sind sie in der Mitte viel schmaler und zum anderen ist die Nase kürzer und flacher.

Auch hier sollte man ein paar Praxisstunden vorweisen können, um die außergewöhnliche und riskante Fahrweise, zu der das Board verleitet, unfallfrei auf die Piste bringen zu können.

Snowboard-Kosten: Ausrüstung, Board & Co.

Viele Verbraucher stellen sich die Frage, wie viel denn nun ein Snowboard kosten darf. Hier ein paar Richtwerte, damit man sich eine ungefähre Vorstellung über den finanziellen Aufwand des Snowboard-Sports machen kann:

  • (Hobby-)Snowboard: 300 bis 600 Euro
  • Snowboard-Boots: 100 bis 200 Euro
  • 2 Bindungen: 100 bis 200 Euro
  • Ausrüstung: 150 bis 300 Euro

Insgesamt kann die Snowboard-Ausrüstung bis zu 1.300 Euro kosten (für den Einstieg). Die Finanzierung wird vor allem dann zum Problem, wenn alles auf einmal gekauft werden muss. Ein Konsumentenkredit beispielsweise kann hier in einem finanziellen Engpass Abhilfe schaffen.

Die Konditionen für Kreditbeträge dieser Höhe sind meist sehr günstig, weshalb die Zinsbelastung für Kreditnehmer kaum spürbar ist. Aus diesen Gründen wird Verbrauchern auch bei vergleichsweise geringen Investitionen vom Rahmenkredit abgeraten.