Wie kann ich meinen Privatkredit absichern?

Wenn man beschlossen hat einen Privatkredit aufzunehmen, stößt man häufig bei der Beantragung darauf, wie man seinen Kredit absichern möchte. Dabei handelt es sich um eine vertraglich festgehaltene Vereinbarung. Hierbei wird generell zwischen zwei Arten der Sicherung unterschieden.

Privatkredit absichern mit der Restkreditversicherung

Kredit absichern

Foto: apops / fotolia.com

Bevor man einen Kreditvertrag unterschreibt, sollte man überlegen, wie man den Kredit absichern kann. Eine Möglichkeit ist eine Restkreditversicherung. Sie dient dazu den Kredit des Kreditnehmers gegen finanzielle Risiken abzusichern. Zu diesen Risiken zählen meistens die Arbeitslosigkeit, Arbeitsunfähigkeit, Scheidung und der Todesfall. Falls einer der Fälle eintreffen sollte, gegen die der Kreditnehmer versichert ist, zahlt die Restkreditversicherung die festgelegten Raten ganz oder teilweise. So würden zum Beispiel, im Todesfall, nicht die Angehörigen für die verbleibenden Raten aufkommen müssen.
Man sollte aber beachten, dass bei zeitbegrenzten Zuständen, wie Arbeitslosigkeit oder Krankheit, die Versicherung nur für den Zeitraum die Raten übernimmt, solange dieser Zustand anhält.

Kosten einer Restkreditversicherung

Die Höhe der Kosten, die für eine Restkreditversicherung entstehen, hängen von den verschiedenen Kreditinstituten ab. Jeder Kreditgeber bietet unterschiedliche Versicherungstarife an. Diese hängen vor allem vom Umfang der Versicherung ab. Wenn sich der Kreditgeber dazu entschließt, sich gegen alle angebotenen Risiken abzusichern, sind die Kosten höher, als wenn er nur ein Risiko auswählt. Da die Restkreditversicherung einen Kredit schnell teurer werden lässt, ist es wichtig, dass man genau prüft, inwieweit die Gesamtkosten des Kredites beeinflusst werden.

Kredit mit Sicherheiten absichern

Will man seinen Kredit absichern, gibt es eine weitere Variante, die hauptsächlich dem Kreditgeber dient. Es ist ebenfalls eine vertraglich festgehaltene Vereinbarung, die festlegt was passiert, wenn der Kreditnehmer seinen Verpflichtungen nicht nachkommt. Somit kann der Kreditgeber, bei Nichteinhalten des Kreditnehmers der vertraglich vereinbarten Pflichten, die im Vertrag festgehaltenen Sicherheiten pfänden. So kann der Gläubiger seinen Ausfall mindern.

Welche Sicherheiten sind für einen Kredit erforderlich?

Welche Sicherheiten ein Kreditinstitut vom Kreditnehmer verlangt, hängt vor allem von dessen finanziellen Situation ab. Aber im Allgemeinen unterscheidet man auch hier wieder zwei Arten. Zum einen gibt es die persönlichen Sicherheiten des Kreditnehmers und zum anderen sind es die dinglichen Sicherheiten. Das erste sind zum Beispiel Bürgschaften, Garantien, Schuldbeitritte oder Erfüllungsübernahmen. Zu den dinglichen Sicherheiten zählt man unter anderem Hypotheken, Grundschulden oder Pfandrechte.

 

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