Corona-Live-Lagebericht

So geht es in Deutschland lebenden
Personen finanziell

kontinuierliche Befragung

> 10.000 Personen

repräsentativ für Deutschland

Methodik

Mithilfe des Meinungsforschungsinstituts Civey befragt smava kontinuierlich 10.000 Personen in Deutschland.

Die Ergebnisse geben einen repräsentativen Einblick in die finanzielle Lage von Verbrauchern in

  • Deutschland insgesamt,
  • in einzelnen Regierungskreisen, Landkreisen & kreisfreien Städten sowie
  • Altersgruppen & Geschlechtern.

täglich neue Ergebnisse

regionale Ergebnisse

demografische Ergebnisse

Fragestellungen

Kredite

 

Wie viele Deutsche beabsichtigen aktuell einen Kredit aufzunehmen?

Wo werden die meisten Kredite aufgenommen?

Finanzieller Engpass

 

Wie viele Deutsche befinden sich aktuell wegen Corona in einem finanziellen Engpass?

Was sind die Ursachen?

Kennzahlen zum Arbeitsmarkt

Arbeitslosenzahl

2.853.000

Juni 2020

Veränderung zum Vormonat:
+ 40.000

Arbeitslosenquote

6,2 %

Juni 2020

Veränderung zum Vormonat:
+ 0,1 Prozentpunkte

In Anzeigen zu Kurzarbeit genannte Personenzahl

13.080.000

März bis 25. Juni 2020

während der Großen Rezession 2008/2009: 3.300.000

Kredit: Analyse

Datenbasis

Die verwendeten Daten stammen

1) aus einer Befragung für die die Civey GmbH im Auftrag von smava über 10.000 Personen seit dem 08.06.2020 fortlaufend befragt (Stand: 29.06.2020 11:00 Uhr). Hochrechnungen wurden auf Basis der Statistik „Fortschreibung des Bevölkerungsstandes“ des statistischen Bundesamtes zum Stichtag 31.12.2018 erstellt.

2) von der Deutschen Bundesbank: MFI Zinsstatistik; Zinssätze und Volumina für das Neugeschäft der deutschen Banken / Konsumentenkredite an private Haushalte (effektiver Jahreszinssatz einschl. Kosten) (Stand: 05.06.2020)

3) von der smava GmbH: alle durch das Kreditportal smava.de im Juni 2020 vermittelten Ratenkredite von Banken (Stand: 25.06.2020)

Trotz Corona: Fast jeder zehnte Deutsche beabsichtigt einen Kredit aufzunehmen

  • Immobilienkauf ist häufigster Grund für Kreditaufnahme, gefolgt von Konsum.
  • Kreditzinsen im Bundesdurchschnitt durch Corona auf Höchststand seit Januar 2016
  • Zinsunterschiede zwischen den Banken von bis zu 81 Prozent

Aktuell beabsichtigen 8,9 Prozent der Deutschen (6,2 Mio.), in der nächsten Zeit einen Kredit aufzunehmen. Das zeigt eine repräsentative Befragung von über 10.000 Personen über 18 Jahren im Auftrag des Kreditportals smava. (1) Die häufigsten Verwendungszwecke sind: Immobilienkauf (35,7 %), Finanzierung von Konsumgütern wie beispielsweise eines Autos oder Elektronik (23,9 %) und Anschaffungen für Haus & Garten (18,2 %). Die Bedingungen, unter denen Kredite aktuell aufgenommen werden, sind stark durch Corona beeinflusst. Wer in nächster Zeit einen Kredit aufnehmen möchte, sollte daher Folgendes beachten:

Während der Corona-Pandemie stiegen die Zinssätze für Konsumentenkredite ...

im Bundesdurchschnitt auf zuletzt 6,31 Prozent an – der höchste Wert seit Januar 2016. (2) „Dieser hohe Zinssatz lässt sich umgehen. Banken reagieren unterschiedlich auf Corona. Manche haben die Zinssätze angehoben, andere haben sie gesenkt. Insgesamt werden die Konditionen aktuell häufiger als sonst angepasst. Das macht es Kreditnehmern noch schwerer, allein einen wirklich günstigen Kredit zu finden“, sagt Alexander Artopé, Geschäftsführer des Kreditportals smava. Aktuell unterscheiden sich die günstigsten und die teuersten Zinssätze für ein und denselben Kredit im Schnitt um bis zu 81 Prozent. (3) Ein Kreditvergleichsportal wie smava hilft, diese Zinsunterschiede zu erkennen und dadurch bei einem Kredit beispielsweise über 15.000 Euro mit 4 Jahren Laufzeit bis zu 3.500 Euro zu
sparen.

Kredit: Live-Umfrage-Ergebnisse

Deutschland gesamt (Live-Ergebnisse)

Bundesländer (Live-Ergebnisse)

Hinweis: Fahren Sie mit der Maus über die Karte, um Daten für die einzelnen Bundesländer zu sehen.

Regierungsbezirke (Live-Ergebnisse)

Hinweis: Fahren Sie mit der Maus über die Karte, um Daten für die einzelnen Bundesländer zu sehen.

Altersgruppen (Live-Ergebnisse)

Geschlechter (Live-Ergebnisse)

Landkreise (Live-Ergebnisse)

Wir haben Daten für 401 Landkreise und kreisfreie Städte.

Beispiel: Landkreis Aichbach-Friedberg

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Finanzieller Engpass

Finanzieller Engpass: Analyse

Datenbasis

Die verwendeten Daten stammen aus einer Befragung für die die Civey GmbH im Auftrag von smava über 10.000 Personen seit dem 27.04.2020 fortlaufend befragt (Stand: 11.06.2020 11:00 Uhr). Es wurden die Ergebnisse aus dem Zeitraum vom 27.04. – 05.05.2020 mit den Ergebnissen vom 02.06. – 11.06.2020 jeweils im Mittelwert verglichen. Hochrechnungen wurden auf Basis der Statistik „Fortschreibung des Bevölkerungsstandes“ des statistischen Bundesamtes zum Stichtag 31.12.2018 erstellt.

3,1 Mio. weniger Deutsche wegen Corona im finanziellen Engpass: Vor den Lockerungen ...

  • … war jeder vierte Deutsche (24,9 %) in einem finanziellen Engpass.
  • Aktuell gilt das für jeden Fünften (20,4 %).
  • Hauptgründe sind weiterhin Kurzarbeit und schlechte Auftragslage.
  • Mehrheit der Deutschen (79,6 %) ist durch Corona nicht im finanziellen Engpass.

Seit Mitte Mai werden die weitreichenden Beschränkungen zur Eindämmung der Corona Pandemie schrittweise gelockert. Geschäfte und Restaurants dürfen unter Auflagen wieder öffnen. Kitas und Schulen weiten die Betreuung für Kinder aus. Das wirkt sich positiv auf die finanzielle Situation vieler Deutscher aus: Vor den Lockerungen befand sich jeder vierte Deutsche (24,9 %) wegen Corona in einem finanziellen Engpass. Anfang Juni gilt das noch für jeden fünften Deutschen (20,4 %). Der häufigste Grund ist Kurzarbeit. Die Mehrheit der Deutschen war weder während (75,1 %) der Corona-Beschränkungen noch danach (79,6 %) im finanziellen Engpass. Das zeigt eine repräsentative Befragung von über 10.000 Deutschen im Auftrag des Kreditportals smava.

Weniger finanzielle Engpässe durch Geschäfts- & Kita-Öffnungen und besser bessere Auftragslage

Aktuell sind 3,1 Millionen Deutsche weniger wegen Corona in einem finanziellen Engpass als vor den Lockerungen:

  • 34,2 % weniger durch temporäre Geschäftsschließungen
  • 29,1 % weniger durch fehlende Kinderbetreuung
  • 21,6 % weniger durch schlechte Auftragslage
  • 18,8 % weniger durch Jobverlust
  • 13,0 % weniger durch Kurzarbeit
  • 10,2 % weniger aus anderen Gründen

Selbstständige sind nach wie vor häufiger im finanziellen Engpass als Arbeitnehmer

Vor den Lockerungen des Lockdowns waren knapp die Hälfte der Selbstständigen (46,9 %) wegen Corona in einem finanziellen Engpass. Aktuell gilt das noch für gut ein Drittel (38,1 %). Die häufigsten Gründe für einen finanziellen Engpass bei Selbstständigen bleiben weiterhin eine schlechte Auftragslage (19,6 %) und temporäre Geschäftsschließungen (6,4 %).

Von den Arbeitnehmern sind aktuell 21,7 Prozent wegen Corona in einem finanziellen Engpass. Das sind 10,7 Prozent weniger als vor den Lockerungen. Vor allem Kurzarbeit sorgt weiterhin bei jedem zehnten Arbeitnehmer (10,3 %) für einen finanziellen Engpass. Weitere Gründe sind eine schlechte Auftragslage (2,4 %) und fehlende Kinderbetreuung (2,3 %).

Finanzieller Engpass: Live-Umfrage-Ergebnisse

Deutschland gesamt (Live-Ergebnisse)

Bundesländer (Live-Ergebnisse)

Hinweis: Fahren Sie mit der Maus über die Karte, um Daten für die einzelnen Bundesländer zu sehen.

Regierungsbezirke (Live-Ergebnisse)

Hinweis: Fahren Sie mit der Maus über die Karte, um Daten für die einzelnen Bundesländer zu sehen.

Altersgruppen (Live-Ergebnisse)

Geschlechter (Live-Ergebnisse)

Landkreise (Live-Ergebnisse)

Wir haben Daten für 401 Landkreise und kreisfreie Städte.

Beispiel: Landkreis Aichbach-Friedberg

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