Verbraucherschützer: Höhe der Dispo-Zinsen „kaum zu rechtfertigen“

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Bei einigen Kreditinstituten werden nach wie vor Dispo-Zinsen von über 13 Prozent verlangt. – Foto: fotolia.com

Die umstrittenen Zinsen der Dispositionskredite (Überziehungskredite) sind nach Angaben einer aktuellen Studie von „Finanztest“ im Schnitt leicht gesunken – allerdings in durchschnittlich so geringem Maße, dass Verbraucherschützer weiter Kritik üben. „Insbesondere in der derzeitigen Niedrigzinsphase sind Zinssätze über 10 Prozent kaum zu rechtfertigen“, schreibt die Verbraucherzentrale Brandenburg (VZB) auf ihrer Website.

Die Zinssätze liegen nach Angaben von „Finanztest“, einer Marke der Stiftung Warentest, durchschnittlich bei knapp zehn Prozent und damit nur minimal unter dem Vorjahreswert. Bei einigen Kreditinstituten werden demnach gar Dispozinsen zwischen 13 und 13,75 Prozent fällig.

„Die breite Streuung der Zinssätze zeigt, dass es günstiger geht als 10 und mehr Prozent“, sagt VZB-Geschäftsführer Christian Rumpke. „Insbesondere von Sparkassen, in deren Aufsichtsräten Politiker aus Brandenburg sitzen, erwarten wir einen Einsatz für verbraucherfreundlichere Dispo-Zinsen.“ Auch die genossenschaftlich organisierten Volks- und Raiffeisenbanken sollten „mit gutem Beispiel vorangehen“. Dieses gelte gerade in der derzeitigen Niedrigzinsphase.


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