Von 3D-Secure 1.0 zu 3D-Secure 2.0
Die ältere Version des Verfahrens war benutzerunfreundlich: Kunden mussten ein statisches Passwort wählen und bei jeder Zahlung eingeben. Viele nutzten das Verfahren deshalb nicht, und Händler schalteten die Abfrage teilweise bewusst ab, weil sie den Kaufabbruch förderte.
Die aktuelle Version ist erheblich intelligenter und benutzerfreundlicher. Sie überträgt im Hintergrund eine Vielzahl von Kontextinformationen an Ihren Kartenanbieter, der daraus eine Risikobewertung erstellt.
Bei niedriger Risikoeinschätzung läuft die Zahlung ohne weitere Eingabe durch, während bei höherem Risiko eine aktive Bestätigung angefordert wird.
Seit September 2019 ist 3D-Secure für die meisten Online-Kartentransaktionen in Europa durch die EU-Zahlungsdienstleisterrichtlinie PSD2 (Starke Kundenauthentifizierung, kurz SCA) gesetzlich vorgeschrieben. Händler, die 3D-Secure nicht unterstützen, können verpflichtet sein, die Haftung bei Betrugsfällen selbst zu übernehmen