Die dreimalige Falscheingabe der PIN ist einer der häufigsten Gründe für eine Kartensperrung. Sie passiert schneller als gedacht, vor allem wenn man Karten mit ähnlichen PINs nutzt oder unter Zeitdruck an der Kasse steht.
Was technisch passiert: Das Zahlungsterminal zählt intern die Fehlversuche für jede Karte mit. Nach dem dritten falschen Versuch in Folge, egal ob am selben oder an verschiedenen Terminals, sendet das Terminal ein Sperrsignal, das an das Kartennetzwerk weitergeleitet wird. Die Karte ist ab diesem Moment gesperrt und wird an jedem Terminal weltweit abgelehnt.


Wichtig: Die Sperrung ist eine sicherheitstechnische Reaktion, die von der Karte selbst ausgelöst wird. Sie lässt sich nicht allein durch das Ausschalten des Terminals oder den Wechsel zu einem anderen Automaten umgehen.
Entsperrung nach PIN-Sperrung
Bei den meisten Anbietern gibt es zwei Möglichkeiten, eine PIN-Sperrung aufzuheben:
- Per Kundenservice: Sie rufen die Hotline Ihres Kartenanbieters an, identifizieren sich und bitten um Entsperrung der Karte. Nach erfolgreicher Identitätsprüfung wird die Karte in der Regel sofort oder innerhalb weniger Stunden entsperrt.
- Per App: Manche modernen Kartenanbieter ermöglichen die Entsperrung direkt in der App, sofern Sie sich dort sicher authentifizieren können. Das geht oft schneller als ein Anruf.
info
Hinweis
Wenn Sie Ihre PIN nicht mehr wissen, helfen Ihnen Anruf oder App-Kontakt beim Anbieter weiter. Die meisten Banken bieten die Möglichkeit, unkompliziert eine neue PIN zuzuweisen. Das funktioniert per Brief, direkt in der App oder an einem Bankautomaten mit zusätzlicher Authentifizierung.