Direktbanken bieten Girokonten ohne klassisches Filialnetz an. Beim Thema Einlagensicherung gelten für sie grundsätzlich dieselben gesetzlichen Rahmenbedingungen wie für andere Banken ihres jeweiligen Sicherungssystems.
Bei einer Direktbank sollten Sie deshalb vor der Kontoeröffnung zwei Fragen beantworten:
- Welche Bank führt mein Konto tatsächlich?
- Welchem Einlagensicherungssystem gehört diese Bank an?
Bei Neobanken ist die Frage nach der Einlagensicherung besonders interessant, weil das Angebot häufig vollständig digital funktioniert. Der entscheidende Punkt ist aber auch hier nicht die Bezeichnung „Neobank“, sondern das tatsächliche kontoführende Institut. Ein digitales Girokonto kann beispielsweise bei einer deutschen Bank geführt werden.


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Gut zu wissen
In anderen Fällen kann ein ausländisches Kreditinstitut hinter dem Angebot stehen. Das ist nicht automatisch schlechter. Innerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums gelten vergleichbare Regeln für die gesetzliche Einlagensicherung, insbesondere der Schutz bis 100.000 Euro.