Um die Entscheidung greifbarer zu machen, lohnt ein konkreter Zahlenvergleich. Das folgende Beispiel betrachtet zwei Kartenprofile und vergleicht die jährlichen Gesamtkosten.
Profil A: Gelegentliche Reisende, wenig Auslandsumsatz
Person A reist einmal jährlich in die Eurozone und zahlt im Ausland rund 500 Euro per Karte. Sie benötigt keine zusätzlichen Versicherungen, da diese über den Arbeitgeber abgedeckt sind. Bonuspunkte nutzt sie nicht aktiv.
| Kostenlose Kreditkarte |
Premiumkarte für 80 Euro Jahresgebühr |
Jahresgebühr: 0 Euro
Fremdwährungsgebühr: 0 Euro (Eurozone) |
Jahresgebühr: 80 Euro
Eingesparte Fremdwährungsgebühr: 0 Euro (kein Nicht-Euro-Ausland)
Versicherungsleistungen: nicht benötigt |
| Gesamtkosten pro Jahr: 0 Euro |
Gesamtkosten pro Jahr: 80 Euro |
info
Fazit für Profil A
Die kostenlose Karte ist klar die bessere Wahl. Die Premiumkarte bietet keinen zusätzlichen Mehrwert.
Profil B: Vielreisende mit höherem Auslandsumsatz
Person B reist vier Mal jährlich ins Nicht-Euro-Ausland und zahlt dort insgesamt 5.000 Euro per Karte. Sie bucht Mietwagen, für die sie anderweitig eine Vollkaskoversicherung für 90 Euro abschließen müsste, und eine Reiserücktrittsversicherung für 60 Euro.
| Kostenlose Kreditkarte mit 2 % Fremdwährungsgebühr |
Premiumkarte für 120 Euro Jahresgebühr (inkl. Versicherungen, ohne Fremdwährungsgebühr) |
Jahresgebühr: 0 Euro
Fremdwährungsgebühr auf 5.000 Euro: 100 Euro
Reiserücktrittsversicherung separat: 60 Euro
Mietwagen-Vollkasko separat: 90 Euro |
Jahresgebühr: 120 Euro
Fremdwährungsgebühr: 0 Euro
Versicherungen: enthalten |
| Gesamtkosten pro Jahr: 250 Euro |
Gesamtkosten pro Jahr: 120 Euro |
info
Fazit für Profil B
Die Premiumkarte spart 130 Euro im Jahr – obwohl sie eine Jahresgebühr verlangt.