Warum Vermieter die Bonität prüfen
Ein Mietvertrag verpflichtet den Mieter, die vereinbarte Miete regelmäßig zu zahlen. Deshalb möchten Vermieter vor dem Vertragsabschluss einschätzen, ob ein Bewerber seinen finanziellen Verpflichtungen voraussichtlich nachkommen kann.
Ein SCHUFA-Bonitätsnachweis kann dabei als Teil der Entscheidungsgrundlage dienen. Er ersetzt jedoch nicht die weiteren erforderlichen Bewerbungsunterlagen.
Daher können Vermieter zusätzlich Dokumente wie Gehaltsabrechnungen, einen Arbeitsvertrag, eine Mieterselbstauskunft oder eine Bestätigung über bisherige Mietzahlungen berücksichtigen.
Gut zu wissen: Eine negative SCHUFA beschreibt keine persönlichen Eigenschaften. Sie darf nicht pauschal mit Unzuverlässigkeit oder mangelnder Vertrauenswürdigkeit gleichgesetzt werden.