Auf der nächsten Seite erfahren Sie, welche Möglichkeiten es gibt, die eigene Bonität beziehungsweise die gespeicherten SCHUFA-Daten zu prüfen.
Informieren Sie sich über die Möglichkeiten der Bonitätsprüfung und finden Sie heraus, welche Auskunft zu Ihrem Anliegen passt.
Auf der nächsten Seite erfahren Sie, welche Möglichkeiten es gibt, die eigene Bonität beziehungsweise die gespeicherten SCHUFA-Daten zu prüfen.
Je nach Anliegen benötigen Sie entweder einen allgemeinen Überblick über Ihre Bonität oder eine offizielle SCHUFA-Auskunft für einen bestimmten Verwendungszweck.
Von dort gelangen Sie zur passenden Auskunft und können den eigentlichen Antrag beim jeweiligen Anbieter starten.
Eine Bonitätsbewertung ist die Einschätzung der Kreditwürdigkeit einer Person oder eines Unternehmens.
Sie beantwortet im Kern zwei Fragen:
Auskunfteien werten dafür die bei ihnen gespeicherten Daten aus und berechnen daraus statistische Einschätzungen. Banken, Vermieter und andere Unternehmen können diese Informationen je nach Vertrag durch eigene Prüfungen ergänzen.
Welche Daten in eine Bonitätsbewertung einfließen, hängt vom jeweiligen Bewertungsmodell und vom Zweck der Prüfung ab.
Bei einer Auskunftei stehen vor allem gespeicherte Informationen zum bisherigen Zahlungsverhalten und zu bestimmten Vertragsbeziehungen im Mittelpunkt.
Bei einer individuellen Kreditprüfung betrachtet eine Bank zusätzlich die aktuelle finanzielle Situation. Dazu zählen beispielsweise Einkommen, regelmäßige Ausgaben und bestehende Verpflichtungen.
Eine Bonitätsbewertung basiert nicht auf einem einzelnen Merkmal. Je nach Anlass werden verschiedene Informationen zusammengeführt.
Auskunfteien wie die SCHUFA speichern zulässige Informationen zu bestimmten Vertragsbeziehungen und zum Zahlungsverhalten. Daraus berechnen sie statistische Wahrscheinlichkeitswerte. Ein solcher Score zeigt, wie hoch das angenommene Zahlungsausfallrisiko ist. Er stellt jedoch keine Garantie für den Abschluss oder die Ablehnung eines Vertrags dar.
Informationen über vertragsgemäß erfüllte Verpflichtungen und relevante Zahlungsstörungen können in die Bewertung einfließen. Nicht jede verspätete Zahlung führt automatisch zu einem negativen Eintrag. Für die Übermittlung und Speicherung gelten rechtliche Voraussetzungen.
Die Bedeutung der Bonitätsbewertung hängt auch vom jeweiligen Anlass ab. Bei einer Kreditaufnahme werden andere Informationen benötigt als bei einem Mobilfunkvertrag oder einer Wohnungsbewerbung.
Unternehmen nutzen eigene Bewertungsmodelle und Risikogrenzen. Deshalb kann dieselbe Person bei verschiedenen Anbietern unterschiedlich eingeschätzt werden.
Eine Bonitätsbewertung kann beeinflussen, ob ein Vertrag zustande kommt und welche Bedingungen angeboten werden.
Bei guter Bonität kann ein Unternehmen das Zahlungsausfallrisiko als gering einschätzen.
Bei schwächerer Bonität kann es dagegen:
Die Folgen hängen immer vom jeweiligen Unternehmen und der Art des Vertrags ab.
Es gibt keinen einheitlichen Bonitätsscore, der bei allen Auskunfteien und Unternehmen gleich berechnet wird. Anbieter verwenden unterschiedliche Skalen, Daten und Bewertungsverfahren. Ein Zahlenwert ist daher nur im Zusammenhang mit dem jeweiligen Modell aussagekräftig.
Achten Sie bei der Einordnung insbesondere auf die folgenden Punkte:
Welche Auskunftei oder welches Unternehmen hat den Wert erstellt?
Bedeutet ein hoher Wert eine gute oder eine schlechte Bewertung?
Die Bonitätsbewertung bildet immer den Datenstand zum jeweiligen Berechnungszeitpunkt ab.
Eine Bewertung für einen Kredit kann anders ausfallen als eine Prüfung für einen Mobilfunkvertrag.
Wer die eigene Bonität kennt, kann finanzielle Entscheidungen besser vorbereiten. Eine Prüfung hilft Ihnen dabei, gespeicherte Informationen nachzuvollziehen und mögliche Unstimmigkeiten frühzeitig zu erkennen.
Eine Bonitätsprüfung ist besonders sinnvoll:
Eine gute Bonität kann Vertragsabschlüsse erleichtern. Eine schwächere Bewertung führt dagegen häufig zu Einschränkungen oder zusätzlichen Anforderungen.
Wer die eigene Bonität prüft, erhält mehr Transparenz über die persönliche Ausgangslage und kann wichtige Vertragsabschlüsse besser vorbereiten.
Eine Bonitätsbewertung ist die Einschätzung der Zahlungsfähigkeit und Zahlungszuverlässigkeit einer Person oder eines Unternehmens. Sie zeigt, wie hoch das angenommene Risiko eines Zahlungsausfalls ist.
Auskunfteien verwenden gespeicherte Informationen und statistische Verfahren. Unternehmen ergänzen diese Daten je nach Vertrag durch eigene Kriterien und weitere Angaben.
Nein. Eine schlechte Bewertung erhöht die Wahrscheinlichkeit einer Ablehnung, führt aber nicht in jedem Fall automatisch dazu. Entscheidend sind die Kriterien des jeweiligen Unternehmens.
Nein. Unternehmen nutzen unterschiedliche Bewertungsverfahren und Risikogrenzen. Deshalb kann dieselbe Person bei verschiedenen Anbietern unterschiedlich eingeschätzt werden.
Unternehmen nutzen eigene Bewertungsverfahren, Risikogrenzen und interne Vergabekriterien. Auch die Art des Vertrags, die Höhe der finanziellen Verpflichtung und zusätzliche Angaben zur persönlichen Situation spielen eine Rolle. Deshalb kann dieselbe Person bei verschiedenen Anbietern unterschiedlich eingeschätzt werden.
Von einer positiven Bonitätsprüfung wird gesprochen, wenn das angenommene Zahlungsausfallrisiko gering ist und keine entscheidenden Gründe gegen den Vertragsabschluss sprechen. Eine positive Bewertung verbessert häufig die Chancen auf einen Vertrag, garantiert den Abschluss jedoch nicht.
Eine negative Bonitätsprüfung bedeutet, dass ein Unternehmen das Risiko eines Zahlungsausfalls als erhöht einschätzt. Das kann dazu führen, dass ein Antrag abgelehnt, nur unter zusätzlichen Voraussetzungen angenommen oder mit eingeschränkten Konditionen angeboten wird.
Sie können Ihre gespeicherten Bonitätsinformationen abrufen und nachvollziehen, wie Ihre Zahlungszuverlässigkeit eingeschätzt wird. Die endgültige Entscheidung über einen Vertrag trifft jedoch immer das jeweilige Unternehmen.
Informieren Sie sich über die Möglichkeiten der Bonitätsbewertung und finden Sie heraus, welche Auskunft zu Ihrem Anliegen passt.
Mehr zur Bonitätsbewertung
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