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Wie gehe ich beim Innenausbau vor?

Der Innenausbau eines Gebäudes lässt das Haus erst so richtig zum Leben erwachen. Stehen Fundament und Rohbau, muss der Bauherr sich um den Ausbau innerhalb des Hauses kümmern. In diesem Artikel erfahren Sie, welche Elemente überhaupt zum Innenausbau gehören, wann dieser relevant ist und mit welchen Kosten Sie rechnen müssen.

Das Wichtigste in Kürze

  • Zum Innenausbau gehört alles, was nach dem Hochziehen der Wände und dem Decken des Dachs im Inneren des Hauses verrichtet wird.
  • Zum Innenausbau zählen neben den strukturellen Arbeiten wie dem Hochziehen von Zwischenwänden, dem Abhängen von Decken und dem Tapezieren auch die Elektroinstallation, Malerarbeiten und der Anschluss von Heizungs- und Sanitäranlagen.
  • Die Innenausbau-Kosten pro qm (Quadratmeter) belaufen sich auf durchschnittlich 400 bis 800 Euro.
  • In der Bauplanung sollten für den Innenausbau etwa 3 Monate Bauzeit kalkuliert werden.
  • Mit einer passenden Baufinanzierung können Sie Ihren Innenausbau finanzieren

Der richtige Zeitpunkt für den Innenausbau

Wird ein Haus neu errichtet, sollten zunächst die Wände hochgezogen und das Dach gedeckt werden, bevor Sie mit dem Innenausbau beginnen. Sind das Haus und sein Innenausbau sanierungsbedürftig, sollten Sie im Einzelfall prüfen, welche Teile des Innenausbaus nicht mehr zeitgemäß sind. Diese sollten an moderne Standards und Anforderungen angepasst werden.

Was alles zum Innenausbau gehört

Im nächsten Abschnitt zeigen wir Ihnen übersichtlich, welche Schritte Sie bei Ihrem Haus und im Innenausbau planen sollten, damit Sie bei der Frage Was gehört zum Innenausbau? stets die richtige Antwort wissen. Zusätzlich geben wir Ihnen zu Ihrem Haus-Innenausbau weitere Ideen zur Umsetzung:

Trockenbau
Während beim Rohbau überwiegend mit wasserhaltigen Materialien wie Lehm, Mörtel und Beton gearbeitet wird, kommen beim Innenausbau (beziehungsweise Trockenbau) vor allem Gipskartonplatten, Metallprofile und Mineralwolle zum Einsatz. Die Mineralwolle eignet sich ideal als Dämmung, mit Metallprofilen wird die Grundlage für alle Standwerke geschaffen.

Wände
Für räumliche Trennungen eignen sich Leichtbauwände aus Gips besser als Mauern, da der Zeitaufwand und damit auch der Preis für den Aufbau deutlich geringer ausfällt als beim Massivbau. Um Risse in den Zwischenwänden zu verhindern, sollten die vorgefertigten Platten verfugt werden, anstatt sie direkt aufeinander zu setzen.

Decken
Wie bei den Wänden wird die Grundlage für den Deckenausbau mit Gipskartonplatten gelegt. Neben der klassischen abgehängten Decke gibt es mittlerweile verschiedene Varianten des Deckenausbaus, zwischen denen Sie nach Geschmack wählen können. Die häufigsten Varianten sind Holzdecken, Spanndecken und Lichtdecken.

Gips- und Stuckarbeiten
Um in Ihrem Haus Decken und Wände zu individualisieren, Schönheitsfehler zu korrigieren und kleine Elemente wie Steckdosen oder Eckleisten zu setzen, wird in der Regel schnell härtender Baugips oder Stuck verwendet.

Fliesenarbeit
An einigen Stellen, vor allem in Nassräumen, wie dem Bad, ist die Verfliesung von Wänden oder Böden dringend empfohlen. Auch hinter der Küchenspüle und auf dem Küchenboden empfiehlt sich eine Verfliesung. Sie ist dort aber nicht zwingend notwendig.

Boden und Bodenbelag
Die Grundlage des Bodens bildet der Estrich als ebener Untergrund des Fundaments. Bei Böden in oberen Geschossen empfiehlt sich außerdem eine Trittschalldämmung. Neben den klassischen Parkett- und Laminatböden haben Sie auch die Möglichkeit, einen hochwertigen Vinylboden oder einen Korkboden von Gewerken verlegen zu lassen.

Fenster und Türen
Die Fenster sollten immer als erster Schritt des Innenausbaus betrachtet werden. Um für ausreichend Tageslicht und Lüftungsmöglichkeiten zu sorgen, ist die Planung von Fenstern der richtigen Größe wichtig. Bei den Türen können Sie zwischen Glastüren, Holztüren und für den Hauseingang zwischen massiveren Türvarianten wählen.

Elektroinstallation
Zur Elektroinstallation im Haus gehört auch das Anbringen von Sicherheitsvorrichtungen, Schaltern und Steckdosen. Beachten Sie, dass große Geräte wie der Herd oder die Spülmaschine in der Regel nicht mit den haushaltsüblichen 230 Volt Steckdosen betrieben werden können und einen gesonderten Anschluss benötigen.

Treppen und Geländer
Je nach Bauart bedarf es eines Treppenhauses mit geraden Treppen, entsprechenden Absätzen oder einer Wendeltreppe. Die Treppen können aus Stahl oder Holz gefertigt sein. Aus Sicherheitsgründen dürfen sie jedoch nie freistehen und sollten entweder durch eine Wand oder ein Geländer gesichert werden.

Heizungs- und Sanitärarbeiten
Bei der Installation von Nasszellen und sanitären Einrichtungen gelten einige Sondervorschriften, die Sie beachten sollten. Moderne Heizungsanlagen lassen sich zentral steuern und können so eingestellt werden, dass sie den Raum auf eine festgelegte Temperatur aufheizen, anstatt Wärme auf einer gewissen Stufe abzugeben.

Klimatisierung und Lüftung
Neben dem Einbau von Fenstern haben Sie zahlreiche Möglichkeiten zur Klimatisierung und Lüftung. Dazu gehören neben festinstallierten Klimaanlagen auch mobile Geräte wie Ventilatoren oder Klimageräte. Eine weitere Möglichkeit sind Deckenventilatoren.

Maler- und Lackierarbeiten
Nach der Grobarbeit folgt das Tapezieren, Lackieren und Streichen von Wänden, Decken und Türen. In diesem Bereich zeigt sich besonders hohes Einsparpotenzial, da viele der anfallenden Arbeiten von Ihnen selbst verrichtet werden können.

Möbel- und Schreinerarbeiten
Wenn der Innenausbau steht und alle fest installierten Teile angebracht und fertiggestellt sind, folgt die Möblierung des Hauses. Dabei önnen Sie einen Schreiner beauftragen oder selbst Hand anlegen.

So lange dauert der Innenausbau vom Haus

Beim Innenausbau vom Haus kann die Dauer variieren. Sie ist abhängig von der Größe des Hauses und kann drei Monate und länger gehen. Bedenken Sie auch, dass die Bauschritte bei einer Sanierung möglicherweise hintereinandergeschaltet werden. Das Haus bleibt dann zwar bewohnbar, der vollständige Abschluss der Innensanierung kann jedoch mehrere Jahre dauern.

Die richtige Reihenfolge beim Innenausbau ist wichtig

Möchten Sie Zeit, Geld und Mühe sparen, sollten Sie auf eine gute Planung setzen. Überlegen Sie sich für den Innenausbau die Reihenfolge der Bauschritte im Voraus oder lassen Sie sich von einem Experten beraten. Bauarbeiten, die viel Staub und Dreck verursachen, wie das Setzen von Fenstern und Türen, das Hochziehen von Wänden, die Elektroinstallation oder das Anbringen von Heizkörpern, sollten vorrangig behandelt werden. Grundsätzlich sollten Sie beim Innenausbau von außen nach innen arbeiten. Zuerst sollten alle Arbeitsschritte erledigt werden, die ins äußere Mauerwerk eingreifen. Dazu gehört das Verlegen von Leitungen und Heizungsrohren und später auch der Verputz der Innenwände. Erst nach der Installation der Sanitäranlagen und dem Anbringen der Sonderanschlüsse sollten Sie an die Feinarbeiten wie das Verkleiden der Decken oder das Anbringen des Bodenbelags gehen.

10 Kostenpunkte, die Sie beim Innenausbau einkalkulieren sollten

Beim Innenausbau stellen die Kosten einen beachtlichen Teil der Gesamtkosten dar. Je größer das Haus, desto geringer fällt auch der Quadratmeterpreis aus. Wie hoch dieser ist, hängt maßgeblich von der Qualität der Ausstattung ab. Für die grobe Planung sind für den Innenausbau Kosten von 400 bis 800 Euro pro Quadratmeter möglich.

Bei einer luxuriösen Ausstattung kann es aber auch noch deutlich teurer werden. Im Folgenden listen wir Ihnen übersichtlich die Preise für die einzelnen Segmente des Innenausbaus auf. Alle Preisangaben verstehen sich inklusive der Arbeitskosten. Wenn Sie nur das Material einkaufen und selbst arbeiten, verringern sich die Kosten um 20 bis 50 Prozent.

Trockenbauwände kosten ca. 40 Euro pro Quadratmeter, die Dämmung ca. 20 Euro pro Quadratmeter und der Trockenbauboden ca. 40 Euro pro Quadratmeter.

Die klassische Abhangdecke kostet ca. 10 bis 15 Euro pro Quadratmeter, die Holzdecke ca. 17 bis 30 Euro pro Quadratmeter und die Spanndecke ca. 100 Euro pro Quadratmeter.

Fliesenboden oder Fliesenwand kosten ca. 25 bis 40 Euro pro Quadratmeter.

Der Estrich kostet ca. 40 Euro pro Quadratmeter, die Bodenbeläge ca. 50 Euro pro Quadratmeter.

Die Fenster, abhängig von der Anzahl, kosten ca. 500 Euro pro Stück, die Fensterbänke ca. 13 Euro pro Quadratmeter und die Türen ca. 30 Euro pro Quadratmeter.

Das Legen von Kabeln, Anschlüssen und Leitungen kostet ca. 70 Euro pro Quadratmeter.

Die Heizung kostet ca. 215 Euro pro Quadratmeter, der komplette Sanitärbereich ca. 105 Euro pro Quadratmeter.

Die Kosten variieren je nach Größe und Art. Für ein durchschnittliches Einfamilienhaus entstehen Kosten von ca. 10.000 Euro.

Abhängig von der Hausgröße kosten Klimatisierung und Lüftung zwischen 2.500 und 8.000 Euro (exklusive Arbeitskosten).

Die Arbeiten an Wänden und Decken kosten ca. 7 bis 10 Euro pro Quadratmeter.

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Sparen Sie beim Innenausbau bares Geld

Viele Arbeitsschritte im Innenausbau erfordern keine handwerkliche Ausbildung und können von erfahrenen Heimwerkern selbst erledigt werden. Dazu gehören das Verlegen von Bodenbelägen, die Deckengestaltung, das Verputzen, Tapezieren und Streichen. Erfahrene Handwerker können Gewerke in vielen Bereichen unter die Arme greifen und damit Zeit und Geld sparen. Für das Verlegen des Estrichs, die Elektroinstallation und das Anbringen von Sonderanschlüssen empfiehlt es sich, auf Fachwissen zurückzugreifen.
 

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Tipp
Auch die Wahl der Materialien bietet Ihnen Einsparpotenzial. Wenn Sie sich auskennen, können Sie die Materialien selbst auswählen und auf die Baustelle liefern lassen.

 

Der Innenausbau eines Fertighauses

Aufgrund der kurzen Rohbauzeit beim Fertighaus ist der Innenausbau meist der längste Bauschritt. Während bei der Massivbauweise viele Teile schon vorgefertigt zur Baustelle geliefert werden können, sollten die meisten Teile des Innenausbaus direkt auf der Baustelle zusammengesetzt werden. Die Organisation des Innenausbaus ist dafür bei einem Fertighaus deutlich unkomplizierter. Aufgrund der kurzen Rohbauphase können die benötigten Teile frühzeitig bestellt und dadurch rechtzeitig an die Baustelle geliefert und dort zusammengebaut werden. Verzögerungen beim Baufortschritt können in der Regel dadurch vermieden werden, dass alle Leistungen aus einer Hand kommen. Erfahrene Unternehmen übernehmen dann den Innenausbau, beispielsweise die massa haus GmbH. Wenn Sie ein schlüsselfertiges Fertighaus kaufen, sollten Sie sich um den Innenausbau ohnehin keine Gedanken machen. Die Fachleute des Bauunternehmens kümmern sich komplett um alles und liefern Ihnen Ihr Traumhaus zum vereinbarten Termin bezugsfertig auf Ihr Grundstück.

Häufig gestellte Fragen zum Innenausbau

Nein, für einige Arbeiten, wie beispielsweise die Elektroinstallation, ist ein Meisterbrief notwendig. Sofern Sie diesen nicht haben, sollten Sie sich an einen Experten wenden.

Um auch optisch ein gutes Ergebnis zu erzielen, sollten Türen und Fensterrahmen sowohl vor als auch nach dem Streichen lackiert werden. Bei Wänden und Decken ist ein Voranstrich möglich, um später ein deckendes Ergebnis zu haben.

Malern und Lackieren, aber auch das Verlegen von Fußböden, insbesondere wenn es sich um Laminat oder Parkett handelt, gestalten sich als unkompliziert und können auch von Laien durchgeführt werden.

Immer wenn ein Gebäude eine Gefahr für Natur, Mensch oder Lebensräume darstellt, muss es schnellstmöglich abgerissen werden. Manchmal ist die Sanierung aber auch so aufwändig, dass ein Abriss und Wiederaufbau günstiger als eine klassische Sanierung ist.

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