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Aktualisiert am 20.05.2026

Home Office einrichten: Was gibt es zu wissen & zu beachten?

Was in der Pandemie für viele Neuland war, hat sich sehr deutlich etabliert: Heimarbeit. Ob dauerhaft oder nur an einzelnen Tagen pro Woche, viele Deutsche lieben ihr Home Office. Damit das aber ein Maximum an Konzentration, Effizienz und Work-Life-Balance ermöglicht, sollten Sie etwas strukturiert vorgehen. Wir zeigen Ihnen, worauf es ankommt.

Der Kreditspezialist Quang-Dung Ta von smavaGeschrieben von Quang Dung TaDer Kreditspezialist Quang-Dung Ta von smavaGeschrieben vonQuang Dung TaSenior Key Account Manager

Quang-Dung Ta, ein erfahrener Bankkaufmann und Senior Key Account Manager bei smava, arbeitet seit 2016 in der Finanzbranche. Mit Spezialisierung auf Kreditwesen und Finanzprodukte verfügt er über tiefgehende Kenntnisse in Finanzthemen. Seine Zusatzausbildung bei smava im Bereich Ratenkredite qualifiziert ihn, praxisrelevante Finanzinhalte zu vermitteln. Sein Ziel ist es, komplexe Finanzthemen verständlich zu machen und Lesern bei Entscheidungen zu unterstützen.

Geprüft von Jasmin HartwigGeprüft vonJasmin HartwigOnline Marketing Manager

Jasmin Hartwig ist seit 2021 als Online Marketing Manager im Marketing-Team von smava tätig. Sie verantwortet die Entwicklung und Weiterentwicklung der SEO-Strategie, die Optimierung bestehender und neuer Landingpages sowie die Auswertung ihrer Performance. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Steuerung interner und externer Content-Prozesse, um Suchanfragen von Interessenten möglichst passgenau mit verständlichen Informationen rund um Kreditangebote und -prozesse zu beantworten.

Das Wichtigste zu Home Office einrichten im Überblick

  • Ein klar definierter Arbeitsplatz hilft dabei, konzentriert und produktiv zu arbeiten – auch in kleineren Wohnungen.
  • Ergonomie spielt eine wichtige Rolle: Ein guter Bürostuhl, ausreichend Platz und die richtige Monitorhöhe unterstützen gesundes Arbeiten.
  • Eine stabile Internetverbindung sowie passende Hardware und Software sind die Grundlage für reibungslose digitale Zusammenarbeit.
  • Feste Arbeitszeiten und klare Strukturen erleichtern die Trennung von Beruf und Privatleben im Home Office.
  • Möbel, Technik oder Beleuchtung können zusätzliche Kosten verursachen. Teilweise lassen sich diese steuerlich geltend machen oder über den Arbeitgeber bezuschussen.
  • Wenn Sie größere Anschaffungen für Ihr Home Office finanzieren möchten, kann ein Kredit dabei helfen, die Kosten planbar zu verteilen.

Wie richte ich zuhause ein taugliches Home Office ein?

Als viele Deutsche während der Pandemie erstmals mit dem Home Office in Kontakt kamen, war das Heimbüro oft gleichbedeutend mit einer sehr improvisierten Herangehensweise – oft nicht mehr als ein Laptop auf dem Küchentisch.

Falls Sie regelmäßig von zuhause arbeiten, sollten Sie derartige Minimallösungen aus Gründen von

  • Ergonomie,
  • Konzentration,
  • Leistungsfähigkeit und
  • Work-Life-Balance

dringend vermeiden.

Daher gilt: Entscheidend ist, dass Sie einen festen Arbeitsplatz definieren, der möglichst ruhig und funktional ist und nach Feierabend „aus den Augen, aus dem Sinn“ ist.

Etwa so:

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Hinweis
Während der Arbeitszeit sollte Ihr Home Office ergonomisches, konzentriertes Arbeiten gestatten, wozu u.a. Ihre Freizeitbereiche nicht dauernd im Blick liegen sollten. Umgekehrt sollten Sie nach Feierabend, egal ob Sie fernsehen, kochen oder Hausarbeit erledigen, nicht dauernd auf bzw. ins Home Office blicken – in beiden Fällen leidet sonst die Work-Life-Balance schnell und beträchtlich.

Wie klappt ein Home Office in kleinen Wohnungen?

Mit genügend Kreativität ist definitiv auch in kleinen Wohnungen einiges möglich, wichtig ist jedoch, dass Sie dabei folgende Maxime beherzigen:

Um dies umzusetzen, können diverse Tricks helfen.

Folgendes hat sich weltweit mindestens seit Corona millionenfach bewährt:

  • Spanische Wände oder Raumteiler, mit denen Sie den Arbeitsplatz optisch abtrennen können.
  • Regale als Raumtrenner, die gleichzeitig Stauraum bieten.
  • Schreibtische mit Klappfunktion, die nach Feierabend verschwinden.
  • „Schreibtisch im Schrank“-Lösungen, bei denen Technik und Unterlagen hinter Türen verschwinden.

Hier ist definitiv erlaubt, was Ihnen gefällt und im Alltag funktioniert – und definitiv bevorteilt das System Selbermacher.

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Hinweis
Es muss nicht zwangsläufig „im“ Haus sein. Als Gartenbesitzer beispielsweise kann ein Home Office absolut blendend in einem dafür bereitstehenden Gartenhäuschen funktionieren – falls es nicht nur elektrifiziert, sondern auch geheizt und gedämmt ist, sogar ganzjährig und mit ständigem Blick in den Garten.

Welche Ausstattung brauche ich für ein funktionierendes Home Office?

Was genau Ihr persönliches Home Office beinhalten muss, hängt naturgemäß von Ihrem Job- und Tätigkeitsprofil ab. Grundsätzlich sollten Sie dabei jedoch Ihre Ergonomie im Fokus haben, um im Zweifelsfall jeden Tag den ganzen Tag lang konzentriert und bequem arbeiten zu können.

Folgendes sollten Sie dabei haben bzw. beachten:

Nur ein guter Bürostuhl unterstützt dauerhaft Rücken und Haltung. Wichtig sind verstellbare Sitzhöhe, Rückenlehne und möglichst auch Armlehnen.

Der Tisch sollte ausreichend Platz für Ihre Arbeitsmittel bieten. Er sollte entweder fest auf Ihre Körpergröße abgestimmt oder höhenverstellbar sein – letzteres gestattet mitunter sogar stehendes Arbeiten.

Laptops sind extrem unergonomisch, denn entweder ist die Tastatur zu hoch oder der Bildschirm zu tief. Nutzen Sie daher unbedingt mindestens eine externe Tastatur samt Maus oder einen ebensolchen Bildschirm.

Idealerweise nutzen Sie möglichst viel Tageslicht. Ergänzend sorgt eine gute Schreibtischlampe dafür, dass der Arbeitsplatz gleichmäßig ausgeleuchtet ist. Perfekt ist die Beleuchtung, wenn nichts auf den Tisch Schatten wirft.

Rollcontainer, Regale oder Aktenschränke helfen dabei, Unterlagen ordentlich zu organisieren und den Arbeitsplatz übersichtlich zu halten.

Wenn Sie es nahezu perfekt machen möchten, können Sie sich an den Vorgaben der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) für Büroarbeitsplätze orientieren. Dort finden Sie detaillierte Informationen für alle Bereiche und Tätigkeiten.

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Hinweis
Um ein gutes Minimum an Ergonomie einzuhalten, sollten Sie Ihren Arbeitsplatz folgendermaßen justieren:

  • Als Rechtshänder sollte die stärkste Beleuchtung von links kommen.
  • Auf dem Stuhl sitzend sollten all Ihre Körperteile exakt senkrecht oder waagerecht liegen.
  • Dabei sollten Armlehnen und Schreibtisch eine Linie ergeben, sodass Sie mit bequem aufliegenden Unterarmen arbeiten können.
  • In dieser Haltung sollten Sie bei gerade gehaltenem Kopf die Oberkante des Bildschirms vor sich haben, also beim Arbeiten leicht(!) abwärts blicken.

Welche Kosten entstehen beim Einrichten eines Home Office?

Die Kosten für ein Home Office können sehr unterschiedlich ausfallen. Entscheidend ist vor allem, welche Möbel und welche Technik Sie bereits besitzen.

Typische Anschaffungen sind zum Beispiel:

  • Bürostuhl: Etwa 200 bis 600 Euro für ein ergonomisches Modell.
  • Schreibtisch: Zirka 150 bis 500 Euro, höhenverstellbare Modelle oft etwas mehr.
  • Monitor und Zubehör: Meist zwischen 150 und 400 Euro.
  • Beleuchtung, Ablagen und Zubehör: Je nach Ausstattung weitere 50 bis 200 Euro.

Insgesamt kann die Einrichtung eines funktionalen Home Office schnell mehrere hundert Euro kosten. Wer zusätzlich einen Raum renoviert oder komplett neu einrichtet, kann auch deutlich höhere Beträge investieren.

Wie arbeite ich zuhause produktiv und konzentriert?

Über ein halbes Jahrzehnt nach Pandemiebeginn hat nicht zuletzt die Wissenschaft eines ganz deutlich herausgefunden: In aller Regel macht Home-Office-Arbeit produktiver, effizienter und hat weniger Krankheitstage zur Folge. Dennoch benötigt diese Arbeitsform mehr Selbstdisziplin und -organisationsfähigkeit, weil Kollegen und Vorgesetzte weit weg sind.

Achten Sie daher auf Folgendes:

  1. Beginnen und beenden Sie Ihren Arbeitstag möglichst zu festen Zeiten. Das schafft Struktur und verhindert, dass sich Arbeit und Freizeit zu stark vermischen.
  2. Schalten Sie Computer und Arbeitsgeräte zum Feierabend aus und verlassen Sie den Arbeitsplatz. Das hilft dabei, gedanklich wirklich Feierabend zu machen.
  3. Machen Sie auch Ihren Vorgesetzten klar, dass Sie Ihre Arbeit (inklusive Erreichbarkeit) ausschließlich zu den vereinbarten Arbeitszeiten leisten werden.
  4. Informieren Sie Mitbewohner oder Familie über Ihre Arbeitszeiten. So vermeiden Sie unnötige Unterbrechungen während wichtiger Aufgaben oder Meetings.
  5. Machen Sie feste Pausen und verbringen Sie sie idealerweise nicht am Schreibtisch – bereits ein Umzug an den Küchentisch oder auf den Balkon wirkt mental völlig anders.
  6. Machen Sie sich selbst immer wieder bewusst, dass Sie zwar zuhause sind, aber auf der Arbeit – im Büro können Sie ja auch keine anderen Dinge zwischen Wäsche und Einkauf erledigen.
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Tipp
Falls Ihnen im Home Office die soziale Komponente fehlt, können Sie sich vielleicht mit Kollegen zu gemeinsamen Pausen verabreden – und wenn es nur virtuelles Beisammensein ist.

Welche Home-Office-Kosten übernimmt mein Arbeitgeber?

Besonders, wenn Sie Ihr Home Office erst noch einrichten müssen, stellt sich naturgemäß die Frage nach der Kostenübernahme. Grundsätzlich hängt die Antwort darauf ab, wie Ihre Heimarbeit organisiert ist.

Aktuell (2026) gilt dabei schon seit einigen Jahren die Regel: Nur, wenn Home Office ausdrücklich vom Arbeitgeber angeordnet wird, muss dieser grundsätzlich die notwendige Arbeitsausstattung bereitstellen bzw. bezahlen.

Bloß sind die wenigsten Arbeitsverträge so gestaltet. In der Praxis werden daher oft individuelle Vereinbarungen getroffen.

Folgendes ist beispielsweise recht gängig:

  • Arbeitgeber stellt die Technik: Häufig stellt der Arbeitgeber Laptop, Monitor, Tastatur oder Headset zur Verfügung.
  • Möbel werden privat gestellt: Schreibtisch oder Bürostuhl werden in vielen Fällen dann vom Arbeitnehmer selbst organisiert.
  • Pauschalen für laufende Kosten: Manche Unternehmen zahlen alternativ oder außerdem Zuschüsse für Strom, Internet oder Arbeitsplatzkosten.
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Hinweis
Ein typischer Home-Office-Vollzeit-Arbeitstag verursacht Mehrkosten (Heizung, Strom, Wasser usw.) im Bereich von etwa 1,50 bis 3,00 Euro. Dem gegenüber sollten Sie bedenken, wie viele Euros und vor allem Lebenszeit Sie durch das an solchen Tagen nicht notwendige Pendeln vermeiden.

Welche steuerlichen Vorteile kann ich beim Home Office nutzen?

Auch steuerlich kann sich das Arbeiten zuhause lohnen. Arbeitnehmer können unter bestimmten Voraussetzungen Kosten rund um das Home Office geltend machen.

Besonders relevant ist dabei die sogenannte Homeoffice-Pauschale. Sie ermöglicht es, einen Teil der Kosten für das Arbeiten zu Hause steuerlich abzusetzen.

Aktuell (Anfang 2026) gilt dabei Folgendes:

  • 6 Euro pro Home-Office-Tag,
  • maximal 1.260 Euro pro Jahr,
  • macht 210 Arbeitstage pro Jahr.

Das Beste daran: Die Pauschale können Sie auch dann nutzen, wenn kein separates Arbeitszimmer vorhanden ist. Denn ein vollständig steuerlich absetzbares häusliches Arbeitszimmer ist dagegen nur möglich, wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind. Dazu gehört unter anderem:

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Hinweis
Es muss sich um einen abgeschlossenen Raum handeln, der ausschließlich beruflich genutzt wird. Dieser Raum bildet den Mittelpunkt der beruflichen Tätigkeit; Sie verrichten einen Großteil Ihrer Erwerbsarbeit hierin. In diesen Genuss kommen eher wenige Home-Office-Arbeiter. Just deshalb wurde auch die Pauschale erschaffen.

Die wichtigsten Fragen zum Home Office einrichten

Für ein produktives Home Office reichen oft schon die richtigen Grundlagen: ein stabiler Internetanschluss, ein ergonomischer Arbeitsplatz sowie ein ruhiger Bereich mit möglichst wenig Ablenkung. Viele Arbeitnehmer nutzen zusätzlich einen externen Bildschirm, eine Tastatur oder ein Headset, um komfortabler und effizienter arbeiten zu können. Entscheidend ist vor allem, dass Sie konzentriert und langfristig gesund arbeiten können.

Ja, unter bestimmten Voraussetzungen lassen sich Ausgaben für das Home Office steuerlich geltend machen. Dazu zählen beispielsweise Arbeitsmittel, anteilige Internetkosten oder die Homeoffice-Pauschale. Ein separates Arbeitszimmer ist dafür nicht immer erforderlich. Welche Regelung für Sie sinnvoll ist, hängt unter anderem davon ab, wie oft und in welchem Umfang Sie von zuhause arbeiten.

Ja. Wenn ein Unfall während Ihrer beruflichen Tätigkeit passiert, greift grundsätzlich auch im Home Office der gesetzliche Unfallschutz. Dazu zählen etwa Wege zum Drucker oder zum Arbeitsrechner. Private Tätigkeiten innerhalb der Wohnung sind dagegen meist nicht versichert.

Ja. Wenn für die Einrichtung Ihres Home Office größere Anschaffungen anfallen – etwa für Schreibtisch, Bürostuhl, Technik oder Monitor – kann eine Finanzierung helfen, die Kosten planbar zu verteilen. Über smava können Sie verschiedene Kreditangebote kostenlos vergleichen und passende Konditionen für Ihr individuelles Vorhaben finden.

Nein. In Deutschland gibt es derzeit keinen allgemeinen gesetzlichen Anspruch auf Home Office. Ob mobiles Arbeiten möglich ist, ergibt sich meist aus dem Arbeitsvertrag, einer Betriebsvereinbarung oder einer individuellen Absprache mit dem Arbeitgeber.

Ja, allerdings nur in einem rechtlich zulässigen Rahmen. Arbeitgeber dürfen beispielsweise Arbeitszeiten dokumentieren oder Ergebnisse kontrollieren. Eine permanente Überwachung der Wohnung oder Webcam-Kontrollen ohne Zustimmung sind dagegen nicht erlaubt. Datenschutz und Privatsphäre gelten auch im Home Office.

Ein ergonomischer Arbeitsplatz hilft dabei, Rücken-, Nacken- oder Augenbeschwerden zu vermeiden. Wichtig sind ein passender Schreibtisch, ein möglichst ergonomischer Stuhl sowie ein Bildschirm auf Augenhöhe. Auch regelmäßige Bewegung und kurze Pausen im Arbeitsalltag tragen dazu bei, langfristig gesund im Home Office zu arbeiten.

Das hängt von der jeweiligen Vereinbarung mit dem Arbeitgeber ab. Viele Unternehmen stellen technische Geräte wie Laptop, Monitor oder Headset zur Verfügung. Teilweise beteiligen sich Arbeitgeber auch an Strom-, Internet- oder Einrichtungskosten. Einen pauschalen gesetzlichen Anspruch auf vollständige Kostenübernahme gibt es jedoch nicht.

Klare Routinen und feste Arbeitszeiten helfen dabei, Beruf und Freizeit voneinander zu trennen. Sinnvoll ist außerdem ein möglichst fester Arbeitsplatz, der nach Feierabend bewusst verlassen wird. Gerade im Home Office verschwimmen Grenzen oft schneller – umso wichtiger sind bewusste Pausen und ein klarer Tagesabschluss.

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Wenn Sie Ihr Home Office modernisieren oder neu ausstatten möchten, können Sie über smava passende Kreditangebote kostenlos vergleichen und die Finanzierung flexibel an Ihre Bedürfnisse anpassen.

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