Sie möchten – ganz klassisch – ein Boot neu oder gebraucht erwerben? Dann sollten Sie sich verschiedene Fragen stellen und beantworten, bevor Sie bei der Finanzierung des Boots konkret werden:
- Was ist der reine Kaufpreis des Boots, ggf. mit Vermittlungsgebühren?
- Ist ein Barzahlerrabatt möglich? Wenn ja, wie hoch ist er?
- Welche Kosten kommen für Überführung, Verlegung, Transport hinzu?
- Was kostet mich ein Liegeplatz oder ein Stellplatz an Land – auch für den Trailer?
- Genügt mein Anhänger / Fahrzeugträger für das Boot?
- Reichen meine vorhandenen Patente, Führerscheine, Befähigungsnachweise etc.?
- Benötig das Boot kurz- oder mittelfristige Modifikationen, oder Reparaturen? Wenn ja, was kosten diese?
- Was kann ich an Eigenmitteln beisteuern?
Das heißt, recherchieren und addieren Sie alle Kosten, die absehbar in engem zeitlichem Zusammenhang mit dem Bootskauf auftreten werden. Ziehen Sie davon Ihre Eigenmittel ab und Sie erhalten das, was Sie für die Bootsfinanzierung tatsächlich benötigen.


info
Tipp
Planen Sie jedoch stets einen Puffer von 5 bis 10 Prozent für Unvorhergesehenes ein – vereinbaren Sie beim Bootskredit kostenlose Sondertilgungen, lassen sich ungenutzte Beträge unbürokratisch zurückzahlen. Beachten Sie außerdem die laufenden Kosten rund um das Boot bei der Kalkulation der Ratenhöhe. Wenn Sie beispielsweise monatlich 150 Euro für Kraftstoff benötigen, sollte sich das naturgemäß in einer niedrigeren Rate niederschlagen.