Energiespartipps: Energie sparen im Haushalt

Energie sparen im Haushalt ist im Grunde nicht besonders schwer, wenn man denn einige Dinge berücksichtigt bzw. sich immer wieder vergegenwärtigt.

Lesen Sie hier unsere Energiespartipps: „Energie sparen im Haushalt“

Energiespartipps: Strom optimal nutzen

Energiespartipps Energie sparen im Haushalt
Foto: fotolia.com

Energiesparlampen

Dort, wo Lampen im Schnitt eine Stunde und länger täglich leuchten, macht sich der Einsatz energiesparender Leuchtmittel deutlich bemerkbar: Mit dem Ersatz der ineffizienten Leuchtmittel spart ein Beispielhaushalt mit zwei Personen etwa 270 Kilowattstunden Strom im Jahr, hat das Bundesamt für Umwelt- und Naturschutz ausgerechnet.

Moderne Energiesparlampen und LEDs gibt es in etlichen Formen und auch in Lichtfarben. Für nahezu alle möglichen Anwendungsbereiche lassen sich sparsame Lampen finden, die für die genau richtige Beleuchtung sorgen. Im Zweifelsfall hilft eine Beratung im Fachgeschäft.

„Stromfresser“ austauschen

Was für die Leuchtmittel gilt, gilt für Kühlschrank, Fernseher und Co. noch viel mehr: Wer hier auf energiesparende Modelle setzt, spart richtig viel Energie. Je älter das Gerät, desto größer die Wahrscheinlichkeit, dass die Stromersparnis besonders groß ausfällt. Neue Geräte mit aktueller Technik sind also nicht nur eine Frage des Komforts, sondern auch eine Frage des Energieverbrauchs.

Die Energieverbrauchskennzeichnungen, die auf den Geräten angebracht sind (in der Regel von A+++ bis G), helfen bei der Auswahl.

Geräte aus- statt auf „Stand-by“ schalten

Es ist zwar besonders praktisch, den Fernseher einfach mit der Fernbedienung auf „Stand-by“ zu stellen, doch stromsparend ist dieses nicht. Wie auch bei allen anderen elektronischen Geräten, die sich in diesen Ruhemodus versetzen lassen, gilt: Wenn das Gerät länger ungenutzt bleibt, zum Beispiel über Nacht oder tagsüber während der Arbeitszeit, sollte der „Aus“-Button direkt am Gerät gedrückt werden.

Elektroherd frühzeitig runter- bzw. ausschalten

Kochen kann eine fordernde und durchaus auch sinnliche Angelegenheit sein. Energiesparen sollte man dabei trotzdem: Großes Einsparpotential gibt es zum Beispiel bei der Energie, die Herdplatten und Ofen benötigen. Oftmals kann z. B. das Kochfeld deutlich vor dem Ende der Kochzeit ausgeschaltet werden, da die Restwärme ausreicht, um Topf oder Pfanne mit ausreichend Hitze zu versorgen.

Niedrige Waschtemperatur wählen

Die aktuellen Waschmittel, die es im Handel gibt, erlauben deutlich geringere Waschtemperaturen, da die Mittel deutlich gründlicher reinigen. Kochwaschprogramme bei 90 Grad sind praktisch nicht mehr nötig. Selbst bei stark verschmutzter Wäsche reichen 60 Grad, um die Wäsche hygienisch sauber zu bekommen. Im Normalfall sind sogar 30 oder 40 Grad Waschtemperatur ausreichend. Das schont nicht nur die Textilien, sondern auch die Haushaltskasse: Waschen bei 60 Grad verbraucht 50 Prozent mehr Strom als bei 40 Grad, berichtet das Bundesministerium für Umwelt- und Naturschutz.

Energiespartipps: Heizkosten senken

Stoßlüften statt Fenster „auf Kipp“

Im Winter macht das Lüften der Wohn- und Schlafräume nicht besonders viel Spaß. Die eisigen Temperaturen verleiten dazu, die Fenster beim Austausch der verbrauchten Luft lediglich „auf Kipp“ zu stellen, da man nur ungern die gut beheizten Räume herunterkühlt. Effektiver ist es allerdings, die Fenster einmal richtig weit zu öffnen und nach 10 bis 15 Minuten wieder zu schließen, denn dabei wird nicht nur die Luft ausgetauscht, sondern Möbel, Wände und Fußböden behalten ihre Grundtemperatur, so dass die Räume schnell wieder warm sind. Die Heizkörper bringen die Räume schnell wieder auf die Ausgangstemperatur und verbrauchen entsprechend wenig Energie.

Heizkörper nicht verdecken

Die Heizköper können nur effektiv arbeiten, wenn sie die Wärme auch optimal an die Umgebung abgeben können. Dieses ist nur möglich, wenn keine Gardinen oder Möbel die Ausbreitung der warmen Luft verhindern. Heizkörper sollten also immer möglichst unbedeckt bleiben, damit keine Energie verloren geht.

Hausbesitzer: Austausch der Therme kann sich rechnen

Wer in einem eigenen Haus wohnt, sollte die Heiztherme immer wieder mal überprüfen, denn hier kann aktuelle Technik im Vergleich zu alten Geräten viel Energie einsparen – und damit die Heizkosten deutlich senken. Gerade bei alten Heizthermen rechnet sich ein Austausch nach mitunter wenigen Jahren.

Energiespartipps: Wasser sorgfältig einsetzen

Spülmaschine und Waschmaschine immer voll beladen

Spülmaschine und Waschmaschine mal schnell eingeschaltet, um Küche oder Badezimmer in Ordnung zu halten – Wer die Haushaltsgroßgeräte immer wieder mal nur halb voll einschaltet, verschenkt viel Energie. Auf das ganze Jahr gesehen, kann sich dieses auf der Strom- und Wasserrechnung durchaus negativ bemerkbar machen. Ganz abgesehen von Wasch- und Spülmitteln.

Beim Duschen, Händewaschen und Zähneputzen Wasser nicht laufen lassen

Mit nur einem Handgriff kann man beim Duschen, Händewaschen und Zähneputzen Geld sparen: Anstatt das Wasser laufen zu lassen, während man sich einseift oder die Zähne putzt, sollte der Wasserhahn zugedreht werden. Viele Verbraucher lassen das Wasser seit jeher einfach laufen – ohne zu bemerken, dass hier über die Jahre richtig viel verschwendet wird.