Aufgrund der gesamtwirtschaftlichen Bedeutung sind Investitionskredite ein Feld, das beileibe nicht nur von Geschäftsbanken dominiert wird, sondern auf dem der Staat ebenfalls eine große Rolle spielt – insbesondere in Form der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) sowie den Landesförderinstituten.
Diese unterstützen unternehmerische Investitionen durch spezielle Kreditprogramme, meist mit besonderen Konditionen in Sachen
- niedrigere Zinssätze,
- lange Laufzeiten,
- tilgungsfreie Anlaufjahre und / oder
- Haftungsfreistellungen für die Hausbank.
Anträge erfolgen meist nach dem sogenannten Hausbankprinzip: Ihr Unternehmen beantragt den Förderkredit wie einen herkömmlichen Investitionskredit über die Hausbank, die das Vorhaben prüft und an die Förderbank weitergeleitet. Ein Direktkontakt ist in aller Regel nicht nötig.
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Hinweis
Viele staatliche Förderprogramme richten sich primär an kleine und mittlere Unternehmen und setzen eine wirtschaftlich stabile Ausgangslage voraus. Ob ein Förderkredit zustande kommt, entscheidet letztlich auch die Hausbank im Rahmen ihrer eigenen Kreditprüfung. Großunternehmen, reine Refinanzierungen oder Umschuldungen werden meist ebenso wenig gefördert wie bereits begonnene oder gar abgeschlossene Investments oder Unternehmen in wirtschaftlicher Schieflage.