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Wie komme ich raus aus der Schuldenfalle?Was bedeutet Schuldenfalle?

Was ist eine Schuldenfalle?

Sind die Ausgaben dauerhaft höher als die Einnahmen, droht die Schuldenfalle. Ursachen sind beispielsweise Arbeitslosigkeit, eine Scheidung, aber auch ein unverhältnismäßiges Konsumverhalten. Doch es gibt Wege aus der Schuldenfalle, die Sie selbst begehen können. Zudem steht es Ihnen frei, professionelle Hilfsangebote zu nutzen.

Was bedeutet Schuldenfalle gemäß Definition?

Die Schuldenfalle ist laut Definition eine Situation, in der die regelmäßigen Ausgaben die Einnahmen deutlich übersteigen, wodurch die Schuldentilgung aus eigener Kraft unmöglich wird. Überschuldung liegt nicht vor, wenn Sie vorübergehend einen Zahlungsengpass haben, sondern erst, wenn Sie Ihre Schulden in absehbarer Zeit nicht mehr selbst begleichen können. In Deutschland sind laut Statista im Jahr 2019 etwa 6,92 Millionen Menschen über 18 Jahre von Überschuldung betroffen.

Wie gerät man in die Schuldenfalle und welche Warnsignale gibt es?

Handy, Auto, teure Kleidung oder eine neue Küche – viele Konsumgüter werden per Kredit finanziert. Doch schnell können die monatlichen Belastungen überhandnehmen und das Einkommen womöglich nicht mehr schritthalten. Kommen noch unvorhergesehene Ereignisse wie Arbeitslosigkeit oder eine längere Krankheit hinzu, ist der Weg in die Schuldenfalle oft nicht mehr weit. Doch schon lange bevor Sie in der Schuldenfalle stecken, gibt es viele Warnsignale. Wenn Sie auf diese achten und rechtzeitig einlenken, können Sie eine Schuldenfalle oft vermeiden.

  • Der Dispokredit wird regelmäßig genutzt oder ist sogar dauerhaft in Benutzung, weil das Geld sonst nicht reicht.
  • Sie können bei Konsumgütern schlecht nein sagen und müssen immer das neueste Handy und kostspielige Kleidungsstücke besitzen.
  • Briefe, die Rechnungen oder Mahnungen enthalten könnten, werden nicht geöffnet.
  • Sie vermeiden es, auf Ihr Konto zu schauen.
  • Ist das eigene Geld aufgebraucht, leihen Sie sich zusätzliche Finanzmittel bei Freunden oder Angehörigen.
  • Sie kaufen selbst kleine Anschaffungen auf Raten.
  • Sie nutzen fast immer Ihre Kreditkarte.

Die verschiedenen Ursachen für Überschuldung

Die Gründe für Überschuldungen sind vielfältig. Für das Jahr 2019 sind dies laut Statista die häufigsten Ursachen:

  • Arbeitslosigkeit (20,2 %)
  • Erkrankung, Sucht, Unfall (17 %)
  • Unwirtschaftliche Haushaltsführung (13,5 %)
  • Scheidung, Trennung, Tod des Partners/der Partnerin (13,3 %)
  • Längerfristiges Niedrigeinkommen (8,9 %)
  • Gescheiterte Selbstständigkeit (8,6 %)
  • Sonstiges (18,5 %)

Welche Schuldenfallen gibt es?

Neben allgemeinen Gründen, die in die Schuldenfalle führen können, gibt es natürlich einzelne Konsumgüter und das individuelle Konsumverhalten, die Überschuldungen begünstigen. Wir haben für Sie einige Beispiele zusammengestellt:

 

Schuldenfalle Handy

Ob Vertrag oder Prepaid-Karte – teure Servicenummern, Telefonate ins Ausland, Streamingdienste oder ein zu hoher Datenverbrauch können die Kosten schnell in die Höhe treiben. Die böse Überraschung kommt am Monatsende mit der Telefonrechnung.

Schuldenfalle Auto

Eine lange Kreditlaufzeit, ein Fahrzeug mit Mängeln oder ein Unfall kurz nach dem Kauf können schnell dazu führen, dass Sie die Ausgaben nicht mehr tragen können.

Schuldenfalle Hauskauf/Immobilien

Günstige Zinsen oder ein gutes Kaufangebot können verlockend sein. Trotzdem ist ein Hauskauf eine Entscheidung, die Sie über viele Jahre finanziell belastet. Ändert sich ihre finanzielle Situation innerhalb dieser langen Zeit, geraten viele Hausbesitzer in finanzielle Schwierigkeiten.

Schuldenfalle Dispokredit

Ist vom eigenen Geld nichts mehr übrig, wird oft der Dispo der Hausbank genutzt. Doch die Zinsen, die dafür anfallen, sind hoch und führen auf Dauer dazu, dass die Schulden unnötig ansteigen.

Schuldenfalle Kredit

Schnell übersteigen die monatlichen Raten das Budget, wenn zu viele Kredite gleichzeitig laufen. Problematisch sind auch lange Laufzeiten, um die Raten niedrig zu halten. In diesem Fall zahlen Sie durch die höheren Zinsen nämlich deutlich mehr als nötig.

Schuldenfalle Kreditkarte

Einkäufe werden bequem mit der Karte bezahlt. Praktisch ist, dass das Geld erst später abgebucht wird – so können Sie also problemlos einkaufen, obwohl Sie das Geld gerade gar nicht haben.

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Wie kommt man aus der Schuldenfalle raus und was gilt dabei?

Es gibt einige Auswege aus der Schuldenfalle. Doch um dieser zu entkommen, ist vor allem Disziplin gefragt. Haben Sie das Gefühl, dass Sie gefährdet sind, ziehen Sie am besten rechtzeitig die Reißleine, solange Sie noch aus eigener Kraft aus der Schuldenfalle kommen:

01.

Haushaltsbuch

Ein Haushaltsbuch verschafft Ihnen einen Überblick über Einnahmen und Ausgaben. So finden Sie schnell Einsparmöglichkeiten in Ihrem Konsumverhalten und haben immer einen Überblick über den Kontostand und anstehende Verbindlichkeiten.

02.

Kontrolle über Ihre Ausgaben

Verzichten Sie auf die Nutzung von EC- und Kreditkarten. Heben Sie wöchentlich oder einmal im Monat Haushaltsgeld vom Konto ab und teilen Sie sich dieses am besten wöchentlich zu. So haben Sie im Portemonnaie eine bessere Kontrolle über Ihre Ausgaben und darüber, wie viel Geld noch übrig ist.

03.

Verbindlichkeiten

Behalten Sie Ihre Verbindlichkeiten im Blick. Wenn Sie wissen, wann die Handyrechnung, die Miete und die Autoversicherung abgebucht werden, können Sie rechtzeitig für ausreichend Kontodeckung sorgen, statt das Geld für Konsumgüter auszugeben.

04.

Fixkosten

Fixkosten sollten am besten direkt dann abgebucht werden, wenn Sie Geldeingänge auf dem Konto haben. Versuchen Sie also, die Miete, Versicherungen oder das Abo für die Monatskarte kurz nach dem Gehaltseingang abbuchen zu lassen.

 

Zusammenfassung der wichtigsten Fragen zur Schuldenfalle

Ja, die gibt es. Wenden Sie sich an eine Schuldnerberatung in Ihrer Nähe. Auch die Caritas oder die Diakonie bieten allgemeine Beratungen, die Ihnen weiterhelfen können.

Können Sie die Überschuldung auch mithilfe einer Schuldnerberatung nicht bewältigen, steht Ihnen als Privatperson unter bestimmten Voraussetzungen die Privatinsolvenz offen.

Ist Ihr Dispo dauerhaft ausgereizt, kann eine Umschuldung helfen. Ein herkömmlicher Ratenkredit ist deutlich günstiger als ein Dispo, sodass Ihre finanzielle Belastung sinkt.

Kalkulieren Sie vor dem Kauf realistisch, ob Sie sich die gewünschte Immobilie wirklich leisten können. Darüber hinaus sollten Sie die Finanzierungssumme ausreichend hoch ansetzen, um bei unvorhergesehenen Ausgaben nicht eine teurere Nachfinanzierung zu benötigen. Auch eine lange Zinsbindung ist zu empfehlen, um sich günstige Zinsen so lange wie möglich zu sichern. Haben Sie Zahlungsschwierigkeiten, sprechen Sie unbedingt rechtzeitig mit Ihrer Bank, um eine gemeinsame Lösung zu finden.

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