Woran erkenne ich, dass ich in eine Schuldenfalle rutsche?
Das Tückische an Schuldenfallen ist, dass sie sich häufig – je nach Ursache – über längere Zeit aufbauen – ja nach persönlichem Verhalten – so lange unbemerkt bleiben, bis es zu spät ist.
Just deshalb sollten Sie feine Antennen für die typischen Warnzeichen haben:
- Sie vermeiden es, auf Ihr Konto zu schauen, weil Sie ein ungutes Gefühl haben.
- Sie zahlen Rechnungen nicht mehr sofort, sondern schieben sie vor sich her.
- Sie nutzen den Dispo nicht ausnahmsweise, sondern ständig.
- Sie kaufen selbst kleinere Dinge auf Raten oder „später zahlen“.
- Sie wissen nicht mehr genau, welche Abbuchungen wann kommen.
- Sie gleichen alte Schulden mit neuen Schulden aus.
- Sie müssen sich regelmäßig Geld bei Freunden oder Familie leihen.
- Sie stellen nach Gehaltseingang fest, dass Abbuchungen einen Großteil gefressen haben.
Für sich allein sind diese Punkte oft unproblematisch. Selbst mehrere können es sein, wenn sie lediglich sporadisch auftreten – jeder kann mal einige schlechte Monate haben. Gefährlich wird es jedoch, wenn das gehäufte Auftreten der Warnsignale zum Dauerzustand wird.
Wichtig: Die Vogelstrauß-Taktik ist absolut kontraproduktiv. Je früher Sie solche Signale ernstnehmen, desto größer ist die Chance, ohne drastische Maßnahmen gegensteuern zu können.